The Punisher

Spiderman schaut Supergirl unters Röckchen und der Hulk haut alles zu Klump!
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ramge
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The Punisher

Beitrag von ramge » Sa 05.06.2004, 19:17

Hi,

da es sich um eine Comicverfilmung handelt, ist er vielleicht von Interesse ...

Der Witz dabei ist, daß die FSK den Film mit John Travolta, Roy Scheider und Rebecca Romijn-Stamos in seiner originalen Fassung nicht mit dem Vermerk "Keine Jugendfreigabe" versehen wollte.

Mit anderen Worten: Wir haben einen hier einen Zensurfall.

Columbia Tristar ging in die Berufung und erwirkte den Erhalt des "Keine Jugendfreigabe"-Stickers durch die Einwilligung zu massiven Schnittauflagen einzelner Einstellungen im Gesamtbereich von mehreren Minuten, vergleichbar mit der ersten Verfilmung des Comics mit Dolph Lundgren.

Die US-DVD erscheint Anfang September für ca. 20 Euro.
--
Ralf Ramge

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Harryzilla
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Re: "The Punisher" (2004): Massiv gekürzt

Beitrag von Harryzilla » So 06.06.2004, 11:00

Diese Infos sind äußerst willkommen. Danke sehr vielmals.

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godzilla2664
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Re: "The Punisher" (2004): Massiv gekürzt

Beitrag von godzilla2664 » So 06.06.2004, 21:24

@ ramge

kann es sein, dass du dich da verschrieben hast? tristar wollte, dass der film keine jugendfreigabe erhält??
Keep watching the Skies!

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ramge
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Re: "The Punisher" (2004): Massiv gekürzt

Beitrag von ramge » So 06.06.2004, 22:16

godzilla2664 hat geschrieben:@ ramge

kann es sein, dass du dich da verschrieben hast? tristar wollte, dass der film keine jugendfreigabe erhält??
Korrekt, also den Nachfolger der nicht mehr existenten "FSK 18".

Das Bekloppte dabei ist, daß sie den Film ja auch ohne Freigabe in die Kinos hätten bringen können, dann hätte sich ja nichts geändert. Aber dann bestünde die Möglichkeit, daß der Film späterhin indiziert werden würde, was so nicht mehr geht. Doch Indizierungen liegen nicht im Kompetenzbereich der FSK, womit wir hier einen unglaublichen, wenn nicht gar ekelerregenden Fall von vorauseilendem Gehorsam durch Selbstzensur haben.

Ich freue mich schon darauf, wenn die GVU dann wieder rumjammert und ihre zahlende Kundschaft durch ihre Werbespots mit Kinderschändern und analpenetrierten Knackis gleichsetzt, weil sich die Leute wegen dieser Aktion vom Kino fernhalten und/oder sich die ungeschnittene Fassung aus dem Netz (oder noch schlimmer: In Form einer ungeschnittenen DVD aus dem Ausland) besorgen.
--
Ralf Ramge

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godzilla2664
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Re: "The Punisher" (2004): Massiv gekürzt

Beitrag von godzilla2664 » So 06.06.2004, 22:22

verstehe! kleine speichelleckerei unter freunden also ... :P
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Beitrag von Elite » Do 19.06.2008, 13:50

Da ich es für unnötig finde einen weiteren Thread mit dem Punisher zu öffnen, poste ich mal die News zum neuen Punisher in diesem Thread und appeliere an den Threadstarter oder die Admins diesen Thread in einen allgemeinen Punisher Thread umzubenennen, da das Franchise doch recht umfangreich ist und man so über die Verschiedenen Verfilmungen und über den kommenden Film den perfekten Thread zum diskutieren hat :wink: .

Bild

Trailer (Klick)

Aktueller Status: Post Production (Stand: Juni 2008)

Kinostart: 5. Dezember 2008 (USA)

Titel: Punisher: War Zone

Regie: Lexi Alexander

Produktionsort: Kanada

Budget: 40 Mio. US-$

Produktionsstudio/ Verleih: Lions Gate Films/ Columbia Pictures

Produzenten: Avi Arad, Kevin Feige, Gale Anne Hurd, Oliver Hengst, Bill Johnson, Mike Paseornek, John Sacchi, Ernst-August Schneider, Wolfgang Shamberg

Drehbuch: Nick Santora, Matt Holloway, Arthur Marcum, Lexi Alexander

Kamera: Steve Gainer

Musik: Christopher Franke

Genre: Action/ Thriller/ Comicverfilmung

Darsteller:

Ray Stevenson - Frank Castle / The Punisher
Dominic West - Jigsaw
Julie Benz - Angela Donatelli
Wayne Knight - Linus Lieberman / Microchip
Dash Mihok - Det. Martin Soap
Doug Hutchison - Looney Bin Jim
Colin Salmon - Agent Paul Budiansky

Laufzeit: 91 Minuten

Altersfreigabe: Rated-R (USA)

Story:

Hierbei handelt es sich nicht um ein Sequel zum 2004er Punisher sondern um eine weitere Neuinterpretation des Stoffes, außerdem wird der Punisher diesmal von Ray Stevenson verkörpert.

Frank Castle alias The Punisher geht, nachdem seine Familie von Gangstern blutig abgeschlachtet worden ist, gnadenlos gegen das organisierte Verbrechen vor, um den kriminellen Abschaum in seinem Ein-Mann-Krieg zu richten und vor allem für ihre Taten zu strafen. Als er sich dem Mafia Boss Billy Russoti annimmt schafft er es ihn nur zunächst zu entstellen, anstatt ihn zu töten, was der Punisher, jedoch noch nicht weiß. Unter dem Decknamen Jigsaw hat er, Russoti, geschworen Rache zu nehmen und stiftet mit seiner Armee von Gangstern Unruhe und Chaos, um den Puniser aufmerksam zu machen, ob er es allerdings tatsächlich schaffen wird Frank Castle zu bezwingen und das organisierte Verbrechen wieder zu neuer Kraft verhelfen kann wird sich noch zeigen.

Auf bereitsgesehen.de (Klick) ist eine Drehbuchkritik erschienen, für alle, die sich einen etwas genaueren Einblick verschaffen wollen, was da demnächst auf einem zukommt. Auf alle Fälle sieht es so aus, als ob der Film, zumindest laut Drehbuch, John Rambo in der Gewaltdarstellung fast ebenbürtig sein dürfte :o .

Für mich ist Punisher: War Zone einers der Highlights und Most Wanteds überhaupt zur Zeit und was haltet ihr so davon :?: :roll: :)
Zuletzt geändert von Elite am Mo 18.08.2008, 17:42, insgesamt 4-mal geändert.
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Beitrag von Kai "the spy" » Do 19.06.2008, 14:09

Oha, Christopher Franke macht die Musik?! Und Wayne Knight ist als Microchip dabei?! Was ich alles noch nicht mitbekommen habe ...

Also, vor ein paar Jahren war der Punisher bei mir sehr hoch im Kurs, was wohl vor allem den damaligen Comics von Garth Ennis (und Neuauflagen der Comics von John Romita, jr., einem Zeichner der zum Punisher wie die Faust auf's Auge passt) zu verdanken war. Der Film mit Tom Jane hat mir dann auch ziemlich gut gefallen, weil Elemente von Garth Ennis (und teilweise auch aus den Comics von JRjr) übernommen wurden und Darsteller und Regiesseur auch einen ganz guten Job gemacht haben.

Als ich dann erfahren habe, dass Thomas Jane am neuen Film nicht mehr beteiligt sein wird und der Film generell eine andere Richtung einschlägt, hatte ich mein Interesse an dem neuen Film weitgehend verloren. Auch an den Comics hatte ich mich größtenteils sattgelesen (vor allem, weil ich inzwischen PREACHER entdeckt hatte, wo Ennis noch in weit besserer Form war) und somit auch nicht mehr so großes "Fan"-Interesse an weiteren Punisher-Produktionen. Das hält eigentlich auch noch immer an. Ich weiß auch noch nicht, ob ich mir den neuen Film im Kino ansehen werde.

Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, ist ob der Film jetzt ein Reboot werden soll oder einfach nicht auf die Geschehnisse aus dem ersten Teil großartig eingeht. Ein Reboot fände ich nämlich als ziemlich unnötig.
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Beitrag von mario-pana » Di 01.07.2008, 00:25

Da ich die Comics rein gar nicht kenne, kann ich letztendlich auch sehr unbefangen an die Filme gehen.
Den ersten Film mit Thomas Jane fand ich jedenfalls sehr interessant und auch unterhaltsam.

Der Trailer zum Nachfolgefilm lässt auf ein Actionreiches Spektakel hoffen, macht auf mich im ersten Augenblick aber den Eindruck eines billigeren Sequels, welches eben mehr auf Action, als auf Handlung setzt.

Ich hoffe, das Bewahrheitet sich letztendlich nicht, oder ist wenigstens so, dass es spannend und unterhaltsam wird.

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Beitrag von Elite » Sa 05.07.2008, 12:15

mario-pana hat geschrieben:Da ich die Comics rein gar nicht kenne, kann ich letztendlich auch sehr unbefangen an die Filme gehen.
Den ersten Film mit Thomas Jane fand ich jedenfalls sehr interessant und auch unterhaltsam.
Bin ebenfalls Nichtkenner der Comicvorlage, und dass obwohl der Punisher mein lieblings (Anti-)Held ist. Den mit Thomas Jane fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam, aber die Indizierung find ich vollkommen unnötig. Außer der brisanten Thematik hat er doch gar nicht so viel ausufernde Gewalt zu bieten und wenn doch dann richtet sie sich ja auch eher gegen die Bösen.
mario-pana hat geschrieben:Der Trailer zum Nachfolgefilm lässt auf ein Actionreiches Spektakel hoffen, macht auf mich im ersten Augenblick aber den Eindruck eines billigeren Sequels, welches eben mehr auf Action, als auf Handlung setzt.

Ich hoffe, das Bewahrheitet sich letztendlich nicht, oder ist wenigstens so, dass es spannend und unterhaltsam wird.
Also ich persönlich habe die Drehbuchkritik von bereitsgesehen.de gelesen und das Drehbuch verspricht was der Trailer zum Teil schon vorraus ahnen lassen hat. Allerdings soll Punisher: War Zone laut Drehbuch ähnlich blutig wie der neue Rambo werden. Story soll zwar ebenfalls eher nebensächlich sein, aber ich hoffe trotzdem doch stark auf eine sozialkritische Komponente, welche den Karren wieder etwas aus den Dreck ziehen wird. Zur Not allerdings würde ich mich auch mit einem derartigen hohlen Actionfilm begnügen, so lange er auch den richtigen Grad an Härte aufweisen kann.
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Beitrag von Biollante2000Millenium » Do 31.07.2008, 11:40

Auf der diesjährigen Comic Con wurde ein neuer Trailer zum Neuen Punisher Film "Punisher: Warzone" veröffentlicht

http://de.youtube.com/watch?v=SZPC1iyvLoU

Der Trailer ist echt gut und auch die Musik ist einfach klasse, hoffentlich kommt so Musik im Film selbst auch vor.
Ich kenne mich bei Punisher nicht aus und habe auch erst einen Teil gekürzt im Fernsehen gesehen, jedoch mochte ich den Punisher schon beim ersten mal sehen.
Und wenn ich disen Trailer so sehe, könnte ich mir vorstellen mir die Filme auch mal ungekürzt zuzulegen.

Dieses Jahr ist wirklich das Jahr für Comicverfilmngen, jedenfalls habe ich so das gefühl.
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Beitrag von Elite » Mo 18.08.2008, 11:55

Wie Schnittberichte.com (Klick) verkündet hat, handelt es sich zur Zeit lediglich noch um Gerüchte, dass der neue Punisher, so gab es dieses Gerücht auch bei der Videospielverfilmung zu Hitman, die sich allerdings als Ente herausgestellt hat, sich jedoch bei Stirb Langsam 4.0 tragischerweise bewahrheitet hat.

Die Infos, die man der Seite LatinoReview gesteckt hat, könnten nämlich genau so gut absichtliche Falschmeldungen eines ehemaligen verärgerten Angestellten sein, aber wie schon gesagt, noch ist nchts offiziell und es dürfen noch die Hoffnungen nicht aufgegeben werden.

Weiterhin wird, dass Lions Gate auf Grund des enormen Erfolges von The Dark Knight, der ebenfalls "nur" ein PG-13 Rating bekommen hat, in dessen Fahrwasser mitgeschwommen werden möchte, weshalb letztendlich der Film von einem R-Rating auf ein PG-13 Rating regelrecht runtergestutzt werden soll.

Wirklich fest steht allerdings nur, dass das Studio Lions Gate mit der Arbeit von Regisseurin Lexi Alexander ziemlich unzufrieden gewesen ist und sie deshalb kurzer Hand entlassen hat und man wirklich einige Änderungen angekündigt hat.
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Beitrag von Elite » Mo 18.08.2008, 17:58

So schnell kann's gehen, schon heute kommt die Klarstelleung von Schnittberichte.com (Klick) und die dürfte alle Fans des Rächers aufatmen lassen, denn Punisher: Warzone wird definitiv mit einem R-Rating in die Kinos kommen.

Dies ließ zum einen jemand von Lionsgate gegenüber der Filmseite Filmschoolrejects verlauten, er konnte es sogar sich nicht nehmen lassen auf den Gewaltgrad des Films eine Anspielung mit der Bemerkung Rated R for Rambo-Levels of violence. An anderer Stelle, nämlich auf der Seite ScreenRant gab der Kameramann des Films, Steve Gainer, bekannt, dass die erste Schnittfassung des Films nun fertig sei, sich auf 91 Minuten beläuft und es somit unmöglich wäre, den Film auf ein kinderfreundliches PG-13 Rating zu stutzen.

Völlig offen dürfte allerdings noch die Situation für den deutschen Kinomarkt sein, die nach dem neuen Trailer sicherlich nicht sehr rosig aussehen dürfte :? .
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Beitrag von Elite » Di 30.09.2008, 10:44

Punisher: Warzone hat mittlerweile auch einen Deutschlandtermin bekommen, der auf dem 05.02.2009 gesetzt wurde, was ganze zwei Monate später ist, als der US-Starttermin, der bereits am 05.12.2008 liegt.

Also ich persönlich bin schon echt gespannt wie die FSK das Ganze so sehen wird und da sogar Rambo schon für's Kino zensiert werden musste und der Punisher sehr ähnliche Töne anschlagen wird, sieht es wohl mehr als düster aus :? .
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Beitrag von mario-pana » Di 30.09.2008, 10:50

Also wenn der Punisher Film gleiche Töne wie "JOHN RAMBO" anschlagen wird bin ich auf alle Fälle dabei... beim Kauf der uncut DVD. :wink:

Freu mich schon auf den neuen Film.

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Beitrag von mario-pana » Sa 24.01.2009, 22:57

Sieht nicht gerade rosig aus, für den neuen Punisher Film. Die Einspielergebnisse in Amerika waren mit 8,8 Millionen Dollar, bei Produktionskosten von 35 Millionen, katastrophal schlecht, weswegen Sony von einer Kinoauswertung in Deutschland vorerst absieht. Eine DVD Premiere scheint somit wahrscheinlich.

http://www.cinefacts.de/kino/15264/fuer ... onews.html

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Beitrag von Gorath » Mi 01.04.2009, 21:26

Der Film erscheint nun Direkt auf DVD in Deutschland:

http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1301
Macht sie fettich!!!

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Beitrag von Elite » Do 22.10.2009, 17:48

Bild

Titel: Punisher: War Zone

Regie: Lexi Alexander

Produktionsort: Kanada

Budget: Ca. 35 Mio. US-$

Produktionsstudio/ Verleih: Lions Gate Films / Sony Pictures Releasing

Produzenten: Avi Arad, Kevin Feige, Stan Lee, Gale Anne Hurd, Ogden Gavanski, Oliver Hengst, Bill Johnson

Drehbuch: Nick Santora, Art Marcum, Matt Holloway

Kamera: Steve Gainer

Musik: Michael Wandmacher

Genre: Action/ Thriller

Darsteller:

Ray Stevenson - Frank Castle
Dominic West - Billy / Jigsaw
Doug Hutchison - Loony Bin Jim
Colin Salmon - Paul Budiansky
Wayne Knight - Micro
Julie Benz - Angela
Dash Mihok - Martin Soap

Laufzeit: 103 Minuten

Altersfreigabe: Freigegeben ab 18 Jahren (SPIO/JK)

Story:

Sechs Jahre nachdem sich Frank Castle zum selbst ernannten Rächer „Punisher“ erklärt hat fallen unzählige Morde an dem Abschaum der Stadt auf sein Konto. Gnadenlos und ohne Reue Jagd und tötet er Mörder, Vergewaltiger und anderes kriminelles Gesindel und bringt es wie Vieh zur Strecke. Als er eines Tages die Feier des Mafioso Gaitano Cesare stürmt und jeden einzelnen der angehörigen äußerst brutal abschlachtet, kann einer entkommen, und zwar handelt es sich hierbei um Billy Russoti. Dieser flüchtet sich in eine Recyclingfabrik bei den Docks mit ein paar seiner Leute. Doch auch dort macht ihn der Punisher ausfindig und nach einem heißen Feuergefecht landet er in einer Glasrecyclingmaschine, die der Punisher erbarmungslos anschaltet, was dem für seine Eitelkeit bekannten, „hübschen Billy“ entstellt, aber nicht tötet wie es der Punisher zunächst vor hatte, doch nach dem Auftauchen des FBIs musste er umgehend die Flucht ergreifen, wobei ihm auffiel, dass einer von Russoti’s Handlangern in Wirklichkeit ein Spitzel des FBI war, weswegen sich nun Agent Paul Budiansky an ihn ran heftet. Mit Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geplagt stürzt es Frank Castle in eine tiefe Krise, da er nun auch einen der Guten auf dem Gewissen hat und nun er selber es ist, der ein Familienidyll zerstört hat, so wie es der kriminelle Bodensatz der Gesellschaft bei ihm Jahre zuvor angetan hat. Währenddessen rüstet sich nun der entstellte Billy Russoti, der nun den Namen Jigsaw angenommen hat, da ihm die plastischen chirurgischen Eingriffe kaum nutzten, für den ultimativen Racheakt am Punisher, wofür er seinen psychopathischen Bruder aus der Irrenanstalt befreit. Nun liegt es an dem Punisher Jigsaw und seine Gefolgschaft aufzuhalten, denn für ihn ist es schon längst eine persönliche Sache und er setzt alles daran, dass es auch für Frank Castle eine wird.

Kritik:

Eigentlich bin ich ja nicht so der euphorische Typ, aber seit ich den ersten Trailer vom Film gesehen habe, war ich schon hin und weg. Der Punisher ist nämlich meine absolute Lieblings Comicfigur, auch wenn ich gestehen muss die Comics leider nicht gelesen zu haben. Ich kenne bisher nur den 2004er Punisher mit Thomas Jane als Frank Castle sowie das, in Deutschland nie erschienene Videospiel, aus dem Jahr 2004. Auf der einen Seite fasziniert er mich so, da er keine körpereigenen Superkräfte hat, sondern viel mehr sich auf seinen gestählten Körper, und seine Kampf- und Waffenkünste verlässt, die er im Rahmen einer äußerst umfangreichen militärischen Ausbildung sich angeeignet hat. Auf der anderen Seite jedoch find ich seine Vorgehensweise wirklich sehr interessant bzw. viel mehr kontrovers. Während die meisten Superhelden die bösen verschonen und sie nur festnehmen schlachtet der Punisher sie ganz ohne Skrupel ab, womit das äußerst heikle und brisante Thema der Selbstjustiz aufgegriffen wird, was insbesondere von den deutschen Jugendschutzbehörden ganz und gar nicht gerne gesehen wird. Trotzdem hat es der Film geschafft wenigstens in seiner ungekürzten Fassung von der Juristenkommission abgesegnet zu werden, weswegen er bis zur wohl unvermeidlichen Indizierung auch bei uns ungekürzt zu erwerben sein wird, und zwar ab den 5. November. Ich persönlich habe mir den Film in Holland auf Blu Ray vor kurzem erworben, wo es ihn schon seit Anfang August gibt, und dass sogar mit deutscher Synchro auf der Blu Ray Disc. Auf Grund des finanziellen Desasters in den USA, wo der Film nämlich bei einem geschätzten Budget von 35 Mio. US-$ grad einmal 8 Mio. US-$ wieder zurück in die Kassen spülte, während sich die Auslandseinkünfte auf noch magerere 2 Mio. US-$ beliefen, strich man dann auch den deutschen Kinostart, der für Februar angesetzt war.

Aber auch ansonsten waren die Produktion und die Entwicklung des Films mit Problemen behaftet gewesen. Schon nach dem 2004er Punisher waren sowohl Regisseur Jonathan Heinsleigh als auch Hauptdarsteller Thomas Jane daran interessiert einen weiteren Film zu machen, doch nach einer dreijährigen Zeit des Drehbuchschreibens mit ständigen Änderungen sprangen alle beide vom Projekt ab. Des Weiteren gefiel vor allem Jane nicht die Richtung, die der Film einschlagen wollte und zwar sollte es brutaler und comichafter werden und nicht realistischer und aus diesen Gründen entschied man sich für ein Reboot und lies „Hooligans“ (2005) Regisseurin Lexi Alexander übernehmen. Die gebürtige Mannheimerin, die schon im zarten Alter von 19 Jahren Kickbox- und Karateweltmeisterin war und schon mit „Hooligans“ (2005) eindrucksvoll bewiesen hat, dass sie es durchaus zu verstehen vermag brutale Action in urbaner Umgebung zu inszenieren holte sich nun, den durch die HBO TV Serie „Rome“ bekannten Ray Stevenson als neuen Punisher mit ins Boot, während Dominic West nach anfänglichen hin und her als Jigsaw dann ebenfalls zusagte. Auf der 2008 stattfindenden ComicCon servierte man uns dann den legendären zweiten Trailer untermalt mit „Days of Revenge“ der Band „Ramallah“ der erst einmal demonstrierte wie heftig das Endprodukt eigentlich werden soll und Actionfans gepflegter old school brutalo Action freudig das Wasser im Munde laufen lies, doch kann das Endergebnis den hohen Erwartungen auch gerecht werden?

Eines vorweg, „Punisher: War Zone“ ist kein zweiter John Rambo, dazu ist er nämlich vollkommen anders. Wie schon bereits erwähnt wirkt der Film um einiges comichafter als sein Vorgänger, weswegen Thomas Jane das Projekt ja auch verlassen hat. Auch die Trailer an sich vermitteln vollkommen falsche Eindrücke vom Film. Sie geben zwar ein gutes Bild von der bevorstehenden Action und der wirklich ausufernden Gewalt, doch ein reines Actionfeuerwerk an sich ist der Film bei weitem nicht. Die meisten Actionszenen befinden sich im brutalen Auftakt und im bleihaltigen und nicht minder brutalen Finale. Diese Szenen dauern dafür aber auch etwas länger, ganz zur Freude der Fans des kompromisslosen Rächers. Ganz so plump wollte man den Film also dem Anschein nach nicht werden lassen, weswegen man stets Szenen einbringt, die den Punisher als zerrissene Figur mit Selbstzweifeln zeigen soll, der trotz all dem auch noch Gefühle hat und nicht ganz zur Verbrecher mordenden Bestie verkommen ist. In diesen „Feuerpausen“ gibt es jedoch auch die eine oder andere Splatterszene zu bestaunen, die übertriebener kaum ausfallen kann. Ohne Zweifel sollte man sich beim Anschauen des Films wirklich auf einen comichaft angehauchten und stark überzeichneten Actionkracher einstellen, da man den Film als düsteren, realistischen Actionthriller eindeutig nicht sehen kann, dazu ist er, wie bereits erwähnt, viel zu sehr an den Comics scheinbar angelehnt worden und strotzt nur so vor Sarkasmus und beißender Ironie. Doch auch so ist die Story und die Handlung weder sehr anspruchsvoll noch sehr komplex ausarbeitet. Im Grunde ist es nichts mehr als: Punisher schlachtet, schafft Monster dabei, muss Frau und Tochter retten und Monster stoppen. Die Zutaten für einen 80er Jahre Actioner sind also schon längst vorhanden im würzigen Rezept.

Was vielen Leuten, die ach so viel Wert auf politische Correctness legen nicht passen dürfte ist die Tatsache, dass der Film einfach keine klare Linie zieht und weder wirklich für Selbstjustiz spricht, noch wirklich dagegen ist. Gerade dies find ich allerdings sehr gut, da man so trotzdem über den Film auch weiterhin etwas nachdenken und grübeln kann. Auf der einen Seite zieht der Punisher die gefährlichsten und kränksten Menschen unserer Gesellschaft aus dem Verkehr, doch auf der anderen Seite ist das kein schöner Job, da man im Grunde eine Zwischenposition einnimmt und selber auch zum Teil zu dem wird, was er so gnadenlos jagt und zurück in die Hölle schickt, denn dazu muss er ja selber jenseits des Gesetzes agieren, wozu er von niemanden die Erlaubnis bekommen hat und genau so stehen auch die Leute mit zweigeteilter Meinung hinter ihm. Für die einen ist er selber eine kriminelle Bestie und Massenmörder sondergleichen, und für die anderen ist er ein Held, der das mit dem kriminellen Abschaum macht, wovon die meisten nur träumen, so auch die Worte und die Meinung eines Detectives. Frank Castle selbst jedoch sieht sich absolut nicht als Held, sondern eher wie jemanden, der das tun muss, was getan werden muss, da es ansonsten eh niemand anderes macht. In wie fern man also nun den Film als Gewaltverherrlichend sieht oder nicht dürfte wohl im Auge des Betrachters liegen, ich für meinen Teil jedoch bin der Meinung, dass er sich einer Aufgabe angenommen hat, die wahrscheinlich nie ein Ende finden wird, da es das Schlechte gibt so lange die Menschheit existieren wird, und wenn man wie er gegen das Böse vor geht, also mit seinen Mitteln, und seinen Methoden, dann wird man auf Dauer zu einer abgestumpften Killermaschine, der nichts weiter bleibt als die Erinnerung an schönere Zeiten, die jedoch durch den kriminellen Moloch zerstört worden sind. Ich für meinen Teil also finde es schon ziemlich abschreckend, was für einen Preis Frank Castle bereit ist zu zahlen und wie weit er geht um dem Bösen entgegen zu treten, da es wirklich an völliger Selbstaufgabe grenzt, da ihm außer seiner Tätigkeit so gut wie nichts Anderes mehr bleibt. Aus Exakt diesen Gründen wird er auch so hart und kompromisslos gegen die Verbrecher und Gauner vorgehen, da er keine Zweifel und kein Gewissen gegenüber solchen Individuen mehr verspüren dürfte.

Dies wird dann auch schon zu Beginn sehr schnell klar, wenn der Punisher in seinem geheimen Versteck, die Nachrichten laufen lassen hat, worum es dabei geht, dass der Mafioso Gaitano Cesare schon wieder auf freien Fuß gekommen ist, da der einzige Zeuge ganz zufälligerweise das Zeitliche gesegnet hat. Daraufhin beginnt er damit seine Waffen und seine Munition einsatzbereit zu machen und sich mit ihnen bis an die Zähne auszurüsten und zu bewaffnen. Angekommen im edlen Mafiaanwesen entfesselt er seine geballte Feuerkraft und schießt auf alles was sich bewegt und am Atmen ist und nicht nur das, er sticht das kriminelle Pack sogar äußerst brutal ab oder bricht ihnen ihre Hälse oder schlägt ihnen so fest Dinge ins Gesicht, bis sie auf der Stelle tot sind. Dabei gibt es allerdings zum Glück kein zweifelhaftes Rumgepose, da der von Gegner umringt ist und er jeden so schnell wie möglich außer Gefecht setzen muss, um sich danach umgehend den nächsten vorzunehmen. Man sieht also, der Film bietet das, was das Actionherz begehrt. Viel Gunplay, große ausufernde Shot-Outs und brutale Nahkämpfe mit und ohne Waffen, aber vor allem ganz ohne jegliche Kompromisse. Dies lässt Regisseurin Lexi Alexander ihren Kameramann Steve Gainer auch wirklich sehr explizit einfangen und ganz zur positiven Überraschung wirklich ausnahmslos wackelfrei. Wenn der Gewaltpegel jedoch in ramoboeske Höhen schießt erhöht sich allerdings die Schnittfolge, weswegen der Film noch so gerade ebend mit einem R-Rating davon gekommen sein dürfte, schließlich richten sowohl der Punisher als auch seine Gegenspieler wirklich ein paar ordentliche Schweinereien an, wobei Unmengen an roten Lebenssaft fließen und spritzen. Gesplattert wird hier bei so gut wie wirklich jedem Aufeinandertreffen von den „Guten“ und den Bösen. Der Großteil ist auch wirklich absolut handgemacht und das sieht auch fantastisch aus und trägt sehr zum dreckigen 80er Look bei, wobei auf der anderen Seite leider auch die Retorte das eine oder andere Mal zum Einsatz kommen musste, was dann auch ab und zu leider auch etwas ins Auge fällt. Nichts desto trotz liegt der Schwerpunkt auf handgemachte Action und ab und zu merkt man gar nicht den Einsatz von künstlichen Blut auf Grund der Dunkelheit und der urbanen Umgebung, was aber nicht heißt, dass man ab und zu wirklich kaum was sehen kann. Unterm Strich also kann man mit der Action und ihrer Inszenierung wirklich absolut zufrieden sein, dabei hat Regisseurin Lexi Alexander ganze Arbeit geleistet, wobei man hoffen darf, dass sie auch weiterhin sich actionreichen Projekten widmet.

Dies gilt auch für die Reihe an Bösewichtern bzw. für die zwei Hauptvillains. Während die meisten anderen Gangster nur kleine Fische sind, nicht weiter auffallen und/ oder schnell das Zeitliche segnen, da sie laut Drehbuch nichts weiter als Kanonenfutter und menschliche Tontauben sind, sind Billy Russoti, auch bekannt als „Jigsaw“ nach seinem kleinen Unfall in der Glasrecycelmaschine, und sein psychopathischer Bruder James a.k.a. Loony Bin Jim wirklich die perfekten Antagonisten und das optimale Gegenstück zum Punisher. Das Gleichgewicht zwischen Protagonisten und Antagonisten ist immer besonders wichtig für einen Actionthriller, denn damit steht und fällt ein Film dieses Genres und wenn er schon mit einem derartig gut aufgelegten Frank Castle alias „The Punisher“ aufwartet, dann muss auch auf Seiten der Bösen wirklich richtig fiese und noch kompromisslosere Antagonisten sein. Jigsaw, wird hierbei von Dominic West verkörpert und stellt sich prompt als Idealbesetzung raus. Er bekommt zwar nicht sehr viel Tiefe, aber sein Auftreten und seine Erscheinung sind wirklich erinnerungswürdig. Der einstige Schönling wurde vom Punisher derartig entstellt und gezeichnet, dass selbst stundenlange chirurgische Eingriffe sein Gesicht kaum mehr wieder herstellen konnten. Dagegen sieht sogar Two Face aus wie ein Schönheitskönig. Und auf Grund dieser Tatsache und der, dass Russoti einst ein ungemeiner Schönling war, sinnt er nur noch auf Rache und wirklich nichts Anderes mehr. Sein Ziel ist es nur noch den Punisher auszuschalten und dazu sind ihn wirklich absolut alle Mittel und Wege recht, weswegen er zunehmend impulsiver, brutaler und erbarmungsloser reagiert, dabei aber stets die Fassung bewahrt und absolut gerissen und heimtückisch agiert. Dominic West liefert mit seinem Auftreten eine wirklich herrliche und köstliche Show ab, mal fürchtet man ihn, mal muss man über seine Dreistigkeit und Arroganz einfach nur noch lachen, aber hassenswürdig ist er wirklich absolut immer, weswegen er einen wirklich hervorragenden Bösewicht abgibt und das sadistische, kriminelle Gegenstück zum Punisher ist, der nur von seinem Bruder übertroffen werden kann und nur mit ihm zusammen sind sie die einzigen Bösewichte des Films, die Format haben, weswegen ab und zu die Spannung etwas flöten geht wenn es der Punisher „nur“ mit den Fußleuten zu tun bekommt, da er sie ohne Mühen ausschalten kann, Jigsaw und seinen Finten jedoch nicht. Eine dieser bereits erwähnten Aktionen ist es seinen gefürchteten Bruder Loony Bin Jim aus der Irrenanstalt zu befreien und mit ihm zusammen den Punisher ausfindig zu machen und aus dem Weg zu räumen. Loony Bin Jim wird hierbei von Doug Hutchison dargestellt, den man aus Blockbustern wie Steven King’s „The Green Mile“ noch als Percy Wettmore in bester Erinnerung haben dürfte. Hier liefert er wirklich eine kleine Meisterleistung ab und wird mit seinem Charakter als Loony Bin zum kleinen Highlight des Films. Zwar kann man ihn absolut nicht mit Heath Ledger’s Performance des Jokers vergleichen aus dem letzt jährigen „The Dark Knight“, aber auch er ist eine wirklich ungemein gestörte Persönlichkeit. Hinter seinen Taten befindet sich zwar kein Plan, aber wenn ihn Jigsaw von der Leine lässt wird er einfach nur zu einer verdammten hyperaktiven Naturgewalt. Er hat zwar keine besonders opulente Statur, aber wenn er erst einmal in Fahrt kommt wird er zu einer Bestie und Furie sondergleichen und kann gleichermaßen enorm austeilen genau so wie er einstecken kann, was einfach nur herrlich mit anzusehen ist, genau wie seine weiteren kranken, destruktiven Aktionen und Kommentare, ganz besonders im stark actionorientierten Finale.

Und wie schon gesagt sind sie das äquivalente Gegenstück zu unserem Antihelden Frank Castle, der als Punisher zwar nicht ganz alleine da steht, aber niemand weiteres neben ihn, bis auf den beiden besagten Bösewichten hat es auch nur annähernd drauf derart auffällig zu sein bzw. so weit in den Vordergrund zu Rücken, dass es zu einer denkwürdigen Performance kommt. Der Punisher wird hierbei vom erwähnten Iren Ray Stevenson verkörpert. Rein optisch gesehen kommt er seinem Comic Alter Ego wirklich erstaunlich nahe. Um sich auf seine Rolle vorzubereiten las er alle Comics der Punisher MAX Serie und gab sich einem sehr umfangreichen Kampf- und Waffentraining hin, dass er mit Marines und Ausbilder, sowie dem Kampfchoreographen durchzog. Dies merkt man auch wirklich sehr deutlich beim Sehen des Films, da er wirklich absolut kühl und professionell agiert und wirklich nahezu jeder chaotischen Situation Herr wird, in dem er eiskalt berechnend voraus denkt und dem entsprechend auch handeln kann. Was die Action angeht kann er wirklich absolut überzeugen und deswegen behaupte ich einfach mal tollkühn, dass er das Zeug zum Actionstar hat, da auch er das Nötige Etwas hat und mit seiner imposanten Ausstrahlung zu überzeugen weiß. Zumindest in einem neuen Punisher wäre er für mich die Optimalbesetzung, da er wirklich ein verdammt harter Hund und zäher Brocken ist, schade nur, dass ein neuer Punisher in absehbarer Zeit auf Grund des Flops in nicht absehbarer Ferne gerückt ist. In den emotionalen Szenen jedoch kann er nicht ganz so punkten wie es Tom Jane getan hat, aber das Drehbuch ist auf die dramatischen Aspekte leider nicht annähernd so gut darauf ausgelegt wie es das zum 2004er Punisher von Heinsleigh gewesen war. Trotzdem gibt es einige derartige Momente, die Stevenson mit Mühe und Not versucht zu meistern. Klar dürfte sein, er ist kein großartiger Charaktermime und im ganzen Film verzieht er auch in seinem Gesicht kaum die Minen, aber gerade das finde ich verleiht dem Punisher, seine furchtlose und tödliche Ausstrahlung, da er niemals so aussieht, als ob er auch nur im Geringsten auf die Idee kommen würde aufzugeben oder Gnade walten zu lassen. In den wenigen Emotionalen Ausbrüchen schlägt sich Stevenson allerdings einigermaßen, ganz im Rahmen seiner Möglichkeiten, die ihm das Drehbuch gegeben hat. Nur den Oscar sollte er dafür nicht erwarten, aber als Punisher wirklich große Klasse, genau so wie als erbarmungsloser und brutaler Actionheld. Die anderen guten haben hingegen noch weniger Charaktertiefe bekommen und sind im Grunde nur da um den Punisher ein klein wenig mehr auszuleuchten, was sie auch mehr oder minder schaffen, aber weder wirklich positiv, aber auch nicht negativ ins Gewicht fallen. Am ehesten zu erwähnen wäre da Paul Budiansky als FBI Agent mit tragischer Geschichte, der von Collin Salmon gespielt, sowie Angela und Grace, die Frau und Tochter des vom Punisher versehentlich getöteten Spitzels. Angela wird hierbei von Julie Benz verkörpert, die schon in „John Rambo“ quasi die gleiche Rolle inne hatte, dort aber etwas intensiver sein durfte. Sie ist eine eindeutige Gegnerin von dem was der Punisher tut, genau wie Budiansky, weswegen es sehr viel Kritik für Frank Castle hagelt, was ihn aus seinen Selbstzweifeln kaum raus helfen dürfte, sondern sie eher noch verschlimmert, was die Dramatik wenigstens ein wenig anhebt, auch wenn so manches Mal die witzigeren Sidekicks oder die ironischen Bösewichte (alle samt aus den Comics bekannte Gesichter) dem Ganzen dann auf halber Fahrt den Wind aus den Segeln nimmt, aber schließlich handelt es sich hierbei um den Punisher, da muss es einfach, fies, dreckig und trist zur Sache gehen.

Und wenn wir schon einmal bei den Stichworten fies, dreckig und trist sind, dann können wir uns auch gleich einmal die Optik und die musikalische Untermalung des Films anschauen. Hinter der Kamera saß, wie vorhin schon näher erläutert, Steve Gainer, der eine wirklich fabelhafte Arbeit hiermit abgeliefert hat. Es wird sehr viel mit Filtern und nur begrenzten Farbtönen gespielt um so der Umgebung ihren einzigartigen düsteren, unbequemen und unsauberen Look zu geben, was am Entferntesten vielleicht an die Saw-Reihe erinnern dürfte, die ebenfalls von Lions Gate Films produziert wird und bei der, als kurze Bemerkung am Rande auch Julie Benz mitspielt und in der es ebenfalls den berühmt, berüchtigten Jigsaw Killer gibt, die allerdings nicht miteinander zu verwechseln sind und außer dem Namen und ihrer Bereitschaft Menschen in den Tod zu schicken, nicht viel miteinander gemeinsam haben. Bei manchen Bildern im Film könnte man auch sogar meinen sie seien direkt aus einem Comic entsprungen, weswegen spätestens hier die Alarmglocken läuten sollten und man sich nun absolut im Klaren sein sollte, dass man sich keinen sonderlich realistischen Selbstjustizthriller anschaut. In Kombination mit der Action, der beißenden Ironie und dem bitterbösen Sarkasmus kann man schon gar nicht mehr anders als zu merken, dass man sich hier eine waschechte Comicverfilmung anschaut, weswegen Moralapostel ihren Finger ruhig wieder senken lassen dürfen. Die Farbgebung ist auf alle Fälle wirklich sehr gelungen, zwar wird es ab und zu ein klein wenig eintönig, aber gerade im Finale haben diese Farben schon was Bedrohliches und Geheimnisvolles, während die wenigen farbenfrohen Szenen wirklich sehr heraus stechen und man ihre Position als Schlüsselszenen wirklich ohne Weiteres akzeptiert. Zu ausgefallen wird es jedoch nicht und die Kamerafahrten bestechen zwar weniger mit besonders innovativen Schwenks, dafür aber mit dem durch und durch klassischen Flair, weswegen jeder Fan von gut gemachter 80er, 90er Action den Film schnellstens in sein Herz schließen dürfte, zu mal es wirklich rein gar keine Wackelkameraexzesse gibt. Aber auch in akustischer Sicht weiß Punisher: War Zone wirklich vollstens zu Punkten. Auf der einen Seite befinden sich sehr viele rockige Stücke auf dem Soundtrack, wie das Titellied War Zone, welches von gleichermaßen Musik- und Filmlegende Rob Zombie beigesteuert worden ist. Insgesamt sind die Lieder, dem Film entsprechend um einiges härter und aggressiver und kommen aus dem Genre des Metal und Hardcore, womit Künstler wie Slipknot, Hatebreed, Seether, Slayer und Rise Against vertreten sind, um nur einige zu nennen. Auch „Days of Revenge“ von Ramallah ist vertreten, was man vom R-Rated Trailer kennen dürfte, der auf der ComicCon 2008 veröffentlicht worden ist und die Actionreichen Splatterszenen passend untermalt und zum Film passt wie der obligatorische Deckel auf dem Topf. Aber auch Komponist Michael Wandmacher steuerte einen mehr als treffenden Soundtrack zum Film bei. Ihm war es besonders wichtig eine musikalische Identität für den Punisher zu kreieren. Daher war es ihm wichtig mit dem Orchestra etwas Dunkles aber auch Kraftvolles zu komponieren, was aber auch andererseits eine menschliche Seite hat und die innere Zerrissenheit und die tiefe Trauer des Punishers ausdrückt. Dies ist ihm auch ohne weiteres gut gelungen, womit er sowohl die Action, als auch die Emotionen des Punishers, die ihn antreiben musikalisch wirklich adäquat zu Geltung bringt.

Fazit:

Insgesamt betrachtet also wurde der Punisher doch etwas anders als ich es mir vorgestellt und erwartet habe und nach anfänglicher leichter Ernüchterung und einem weiteren Mal schauen, wobei ich mit den richtigen Erwartungen an den Film heran getreten bin kann ich sagen, dass er mir ungemein gut gefällt und er trotzdem eine der absolut fiesesten Comicverfilmungen ist und ich seit John Rambo keinen Hollywood Actioner gesehen hab, der derart brutal und schonungslos ist. Frank Castle ist zu Recht einer der kontroversesten Comichelden, da seine Mittel und Methoden zweifelhaft und brutal sind, aber genau so sind auch die Individuen gegen die er damit vorrückt. Der Film ist zwar kein eingehend komplexer Selbstjustizthriller geworden, aber er lässt auf alle Fälle noch genug Platz um selber ein wenig um dieses heiß diskutierte und sehr umstrittene Thema nach zu denken, da es doch die eine oder andere Andeutung auf Reflektion zu diesem bösen, bösen Thema gibt, auch wenn der Fokus hauptsächlich auf die überzogenen und stark karikierten Figuren liegt. Drama wird angedeutet, Albernheiten lockern das Ganze zwischendurch auf und Ironie und Sarkasmus nehmen dem Ganzen den Realismus, womit die Action nicht mehr ganz so bierernst und düster ausfällt, auch wenn man bei so mancher Szene ordentlich zu schlucken haben wird, denn hier gilt das Prinzip: Auge um Auge, Zahn um Zahn und so setzen sich sowohl Frank Castle als der Punisher, als auch Billy Russoti als Jigsaw und sein psychopathischer Bruder Loony Bin Jim so schlimm und hart zu wie sie es nur können und gerade bei solch extremen Individuen wird einem da einiges Geboten, was so schnell sicher nicht wieder auf der großen Leinwand bzw. in einer Comicverfilmung sehen wird, zumindest nicht derartig detailliert und explizit. Rein Inszenatorisch ist der Film fast ein Brett, zwar nicht von der Handlung her, die zum Teil auch etwas an Fahrt verliert und holprig ist, dafür aber was die Action, die Optik und die musikalische Note betreffen. Hier hat man geklotzt anstatt gekleckert, außer vielleicht mit ein paar wenigen etwas künstlichen CGI-Aufnahmen, aber der Großteil ist sowohl handgemacht und leidet keines Wegs unter Hollywoods Wackelkamerakrankheit mit beiläufigen Schnittstakkato. Schön zu sehen, dass man es auch noch in Hollywood versteht Action im klassischen Stil zu servieren und mit ganz viel Härte zu garnieren und zu verfeinern, so hat man es doch gern. Zweifelsohne, einer der wirklich härteren Action- und Comicverfilmungen der letzten Jahre über den man auf Grund seiner äußerst brisanten Thematik und seinem äußerst kontroversen Thema der Selbstjustiz noch viel zu hören haben wird, auch wenn ich schon jetzt versichern kann, dass er gar nicht mal ganz so plump und gewaltverherrlichend ist wie man zunächst vielleicht annehmen wird, die Grenzen zwischen den guten und den Bösen sind mit Ausnahme vom Punisher nämlich mehr als deutlich gezogen und die Tatsache, dass es sich um eine Comicverfilmung hält ist mehr als klar gestellt und unterhaltsam ist das Gesamtwerk wirklich im höchsten Maße. Dafür gibt’s von mir gute 7,5/10 Punkten ( +++ 1/2 ).

Original verfasst am 22.10.2009

P.S. So, zufrieden mario :?: :wink:
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Beitrag von mario-pana » Sa 28.05.2011, 10:15

Sehr zufrieden, Elite. :) +++


Punisher – War Zone (USA / 2008)

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Ist ja schon einige Tage her, dass dieser Nachfolgefilm gedreht wurde. Jetzt kam ich endlich dazu ihn mir anzuschauen. Und ich erlebte eine Überraschung auf verschiedenen Seiten.

Seit sechs Jahren ist Frank Castle alias Punisher unterwegs auf seinem persönlichen Kriegspfad. Als er eine Zusammenkunft von Gangstern sprengt, entstellt er nicht nur den Gangster Billy Russoti, sondern tötet auch einen Undercover-Agenten des FBI. Somit versuchen nicht nur die Bösen, sondern auch die Polizei den Punisher an seinem Rachefeldzug zu hindern. (DVD Covertext)

Schon Ende der 80er gab es eine Verfilmung des recht ungewöhnlichen Superhelden-Comic-Stoffes. Diese Verfilmung, mit Dolph Lundgren in der Hauptrolle, produziert von Roger Cormans Schmiede New World Pictures, erlangte einen gewissen Kultstatus. 2004, in der aufkommenden Welle der Comicverfilmungen war es somit nur zu verständlich, dass auch der Punisher ein neues Stelldichein feiern durfte. Doch die Thematik des brutalen Rächers, der sein Gesetz mit Waffengewalt vertritt, ist wegen seiner gewissen Bodenständigkeit, grenzgängerisch. Die neuerliche Verfilmung mit Thomas Jane in der Titelrolle war gut gelungen, intensiv und brutal. Ganz die Vorlage. Doch wie schon gesagt, es ist ein etwas heikles Thema, die Sache mit der Selbstjustiz. Und in Deutschland noch um einiges mehr. Somit wanderte diese Verfilmung in ihrer ungeschnittenen Form auf den Index. 2008 nun drehte man eine Fortsetzung. Diese erhielt ein höheres Budget, doch von namhaften Größen ist nichts mehr zu sehen. Kein Thomas Jane, kein John Travolta, noch Laura Harring. Stattdessen zweite Wahl. Sowohl in der Hauptrolle, als auch den Nebenrollen. Überraschenderweise hat man den ein oder anderen aber schon einmal gesehen. Colin Salmon, der FBI Mann, der den Punisher unbedingt finden will, kennt man aus den Bond Filmen DER MORGEN STIRBT NIE, DIE WELT IST NICHT GENUG und STIRB AN EINEM ANDEREN TAG, sowie ALIEN vs. PREDATOR. Dahs Mihok, der Agent Mulder der Punisher Akten, kennt man aus DAY AFTER TOMORROW. Wayne Knight war ja der Fettsack in JURASSIC PARK und Doug Hutchison kenne ich noch zu gut als Tooms aus der AKTE-X. Der Kerl, der seine Glieder so dehnen konnte und es vornehmlich auf menschliche Leber abgesehen hatte. Punisher Darsteller Ray Stevenson scheint dagegen ein Aufstrebender zu sein. Er trat in Fuquas KING ARTHUR auf, war in THE BOOK OF ELI zu sehen. Ist derzeit in THOR (Volstagg) vertreten und demnächst in der Neuverfilmung von DIE DREI MUSKETIERE als Porthos. Seinen Punisher verkörpert er recht gut, auch wenn ich sein Minenspiel als nicht ganz überzeugend betiteln möchte. Sicherlich wird man sagen, „die Figur zeichnet ein minimalistisches Minenspiel nun einmal aus“. Dennoch kann man durch die Augen und auch durch eine minimalistische Mimik sehr viel sagen und ausdrücken. Aber so betrachtet, verlangt man das bei einem tiefgreifenderen Film. Bei PUNISHER – WAR ZONE reicht das gebotene vollkommen, denn schließlich geht es mehr um Action und Special Effects. In dieser Kategorie sind einige Stärken zu finden, denn es kracht gewaltig. Vornehmlich in Schusswechseln und Fights. Beides sehr blutig und letzteres besonders brutal. Da werden Köpfe abgeschnitten und Gliedmaßen weggeschossen. Der rote Lebenssaft spritzt ordentlich. Und die Szenen sind ansprechend geschnitten.
Eine weitere optische Komponente ist die Bildgestaltung und Ausleuchtung. Diese ist geprägt von farblichen Kontrasten, was einen ungewöhnlichen Look entstehen lässt. Leuchtendes Lila, Blau, Rot, Grün, Gelb. Es ist schon eine Wonne. Und im Hintergrund qualmt auf den Straßen immer irgendwo eine Ecke. Die Farben ausgenommen erinnerte es mich an THE CROW. Ein Look der dem Kontext der Geschichte zugute kommt. Düster. Denn die erwähnten Farben erhellen nur die Finsternis. Es entsteht kein quietschbuntes Vergnügen. Es ist trotz allem ernst gehalten. Aber das bringt allein schon die Geschichte mit sich, die die deutsche Regisseurin (unter anderem HOOLIGANS) Lexi Alexander entsprechend umzusetzen verstand. Eine Frau? Eine totale Überraschung angesichts der gebotenen Brutalität und Physis. Aber was Kathryn Bigelow vermag, sollte man auch anderen weiblichen Regisseuren zutrauen.

Ich war anfangs nicht sonderlich angetan, wirkte PUNISHER – WAR ZONE doch wie ein astreiner B-Movie. Ich assoziierte gleich dämliche Gurken mit Steven Seagal. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, je weiter war ich angetan. Sicher, ein A-Movie wird nicht wirklich draus. Das mag am Look liegen, der alles irgendwie klein macht und wenig opulent. Und vielleicht auch an der Darstellerriege, vereinzelten Dialogen und Schnitzern im Storytelling, Spannungsaufbau und Ablauf. Dennoch, ich wurde kurzweilig unterhalten. Betrachtet man PUNISHER – WAR ZONE wie THE CROW, so hat man hier einen Look mäßig gleich gelagerten Vertreter. Und vielleicht fängt er auch etwas von seiner Atmosphäre ein. Es ist eine blutige Comicverfilmung, die man auch für eine gute B-Movie Actiongranate halten kann. Gelungen und in Deutschland nicht von ungefähr, wieder auf dem Index (in seiner ungeschnittenen Form). Aneinandergereiht im DVD Regal... Es würden nun drei unterhaltsame Filmchen stehen.

Wertung: +++ +++

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Kai "the spy"
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Re: The Punisher

Beitrag von Kai "the spy" » Di 17.07.2012, 01:29

Auf der diesjährigen ComicCon in San Diego hat Thomas Jane ein inoffizielles Kurz-Sequel zu seinem Punisher-Film präsentiert.

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Re: The Punisher

Beitrag von Elite » Di 17.07.2012, 10:27

Da war ich auch schon drauf und dran es zu posten. Gefällt mir wirklich außerordentlich gut. Ist auch schon nahezu brutaler als sein kompletter Punisher Film, welchen ich allerdings ebenfalls ganz gut fand. Ich bevorzuge da aber immer noch den Stevenson Punisher, wobei ich allerdings den Lundgren leider immer noch nicht gesehen habe.
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Marvel's The Punisher

Beitrag von Elite » Di 26.09.2017, 10:11

Nachdem die letzte Verfilmung um den Punisher leider ein komerzieller Misserfolg war, blieb es lange still um den Waffenschwingenden Rächer. So still, dass sogar die Rechte wieder zurück zu Marvel wanderten. Diese haben jedoch nicht lange gehadert und Frank Castle eine Rolle in der zweiten Staffel der Netflix-Serie Daredevil spendiert. Dort kam er so gut an, dass er nun seine eigene Serie bekommen hat, die ebenfalls eine Kooperation des Streaming Dienstes und Marvel darstellt. Den Punisher spielt dabei niemand geringeres als Jon Bernthal, den man möglicherweise aus The Walking Dead kennen dürfte. In der Zwischenzeit wurden bereits auch mehrere Teaser und Trailer veröffentlicht:

Marvel's The Punisher Teaser

Marvel's The Punisher Teaser (Found Footage)

Marvel's The Punisher Trailer


Quelle(n): Schnittberichte.com #01, Schnittberichte.com #02, Schnittberichte.com #03,
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Marvel's The Punisher mit Startdatum

Beitrag von Elite » Mo 30.10.2017, 09:37

Trotz der ganzen Teaser und Trailer blieb man lange Zeit im Dunkeln, wann denn nun Marvel's The Punisher auf Netflix veröffentlicht wird. Da das Panel auf der ComicCon wohl wegen des Amoklaufs in Las Vegas ersatzlos gestrichen worden ist, hat sich das Warten und die Ungewissheit nur noch weiter verlängert. Vor ein paar Tagen hat man dann nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht und das Startdatum auf den 17.11.2017 festgelegt. Damit einhergehend hat man auch einen neuen äußerst brachialen Trailer veröffentlicht, aber seht selbst:

Marvel's The Punisher Trailer #02

Quelle: Schnittberichte.com
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