Japan setzt Jagd auf Buckelwale aus!

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Kai "the spy"
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Japan setzt Jagd auf Buckelwale aus!

Beitrag von Kai "the spy" » Fr 21.12.2007, 12:24

Folgende Meldung stammt von Tagesschau.de
Tagesschau.de hat geschrieben:Nach internationaler Kritik
Japan setzt Jagd auf Buckelwale aus

Japan setzt die Jagd auf Buckelwale bis auf weiteres aus. Das gab Regierungssprecher Nobutaka Machimura bekannt. Die Jagd auf die Meeressäuger werde während der Gespräche über eine Reform der Internationalen Walfangkommission eingestellt, sagte Machimura laut der Nachrichtenagentur Kyodo. Experten gehen davon aus, dass diese ein oder zwei Jahre dauern. Japan werde aber am Fang von anderen Walarten zu "Forschungszwecken" festhalten.

Die überraschende Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund des starken Drucks der neuen australischen Regierung auf Japan, die Jagd auf Wale einzustellen. Buckel- sowie Finnwale sind auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten als gefährdet verzeichnet. Australien hatte unlängst angekündigt, die kürzlich in die Antarktis ausgelaufene japanische Walfangflotte von einem Schiff und aus der Luft beobachten zu lassen. Auch die Europäische Kommission hatte Japan aufgefordert, die Jagd auf Wale zu stoppen. Die Kommission sei "tief besorgt" über Japans Pläne, in der bis Mitte April andauernden Saison 850 Zwergwale sowie jeweils 50 Finn- und Buckelwale zu jagen. Buckelwale sollten zum ersten Mal seit 44 Jahren gejagt werden.

Japan sieht sich seit langem scharfer Kritik ausgesetzt, trotz des 1986 verhängten Stopps für den kommerziellen Walfang das Moratorium unter dem Deckmantel des "wissenschaftlichen" Fangs zu umgehen.
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Luepete
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Beitrag von Luepete » Fr 21.12.2007, 18:05

Also ich find's gut! +++

Wäre wirklich sehr schade, wenn die Tiere irgendwann ganz verschwinden würden. Ganz abgesehen von den unabsehbaren Folgen, würden diese Tiere fehlen! Es gibt sowieso schon viel zu wenige davon... Wenn ein Wal stirbt, ernähren sich am Meeresgrund Jahrzehnte (:!:) lang ganze Mini-Ökosysteme von so einem Walkadaver.
Und die "Feinschmecker" können auch auf was anderes ausweichen. Werden da nicht dran sterben.
Ist ja auch nicht nur bezüglich der Wale so. Wir brauchen die Natur zum Leben, die Natur uns aber nicht. Das (wollen?) nur leider die meisten Menschen nicht verstehen, was ich persönlich sehr schlimm finde... :oops:
Size DOES matter!!!

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Beitrag von KK NULL » Fr 21.12.2007, 18:12

Es wirt zeit :klatsch: :klatsch: :klatsch: :klatsch:

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Beitrag von Azrael_Vega » Fr 21.12.2007, 18:41

Luepete hat geschrieben:Wir brauchen die Natur zum Leben, die Natur uns aber nicht. Das (wollen?) nur leider die meisten Menschen nicht verstehen, was ich persönlich sehr schlimm finde... :oops:
dem ist nichts hinzu zu fügen!!!

Anonymous

Beitrag von Anonymous » Fr 21.12.2007, 20:19

Nicht nur der Kadaver - Der lebende Wal ist auch eine Art Ökonetzwerk - Da saugen sich Schiffshalterfische fest, Algen, die eine oder andere Muschelsorte, Krabben lassen sich darauf mitschleppen und das Cloverfieldmonster spielt auch noch eine Rolle.

Aber seien wir ehrlich - So lange die Japaner noch ihre Ausrede des Fangs "zu wissenschaftlichen Zwecken" haben, werden die Wale weniger und weniger, und irgendwann haben wir leere Ozeane und verfettete Japaner.

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Beitrag von Harryzilla » Fr 21.12.2007, 23:11

Wir hatten dieses Jahr das Vergnügen mit einem kleinen Boot und einer Meeresbiologin bis auf drei Meter an diese majestätischen und friedlichen Tiere heranzukommen und sie aus nächster Nähe zu beobachten (siehe Beweisfoto).

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Beitrag von Gidorah » Sa 22.12.2007, 20:32

cool harry,ja ne ist klar die Japaner erforschen jahrzentelang die wale.Was gibts da grossartig zu erforschen.Es muss komplet verboten werden,nicht nur zu "Forschungszwecken
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Beitrag von Xyrxes » Sa 22.12.2007, 20:51

Wir Deutschen hatten auch unsere große Zeit des Walfanges.
Aber auch wenn Walfleisch noch so lecker sein mag, halte ich dies aus ökologischer Sicht für überholt.
Obwohl man auch bedenken muss, dass es einige Sachen gibt, die überholt sind und trotzdessen getan werden. Auch von uns!
Wale haben eben (zum Glück) eine sehr große Lobby. YIYA
die Japaner erforschen jahrzentelang die wale
Neue Gerichte gibt es eben ständig zu entdecken :-P

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Beitrag von Elite » So 23.12.2007, 12:56

Selbst ich als bekennender und vor allem leidenschaftlicher Fleisch- und Fischfresser bin der Ansicht, dass das Töten und Verspeisen von bedrohten Tierarten gänzlich verboten werden sollte. Zum einem, weil wir nicht das recht haben einfach eine gesamte Tierart auszulöschen und aus Gründen des Ökosystems, das dadurch nur noch mehr gefährdet wird.
Einfach schrecklich, dass die Menschheit so ignorant ist, jeder kennt die Konsequenzen, wenn's so weiter läuft, aber niemand tut was dagegen :evil: :wand: .
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Beitrag von Harryzilla » So 23.12.2007, 13:02

aber niemand tut was dagegen
Viele Leute tun etwas dagegen, aber leider nicht diejenigen die das Sagen und die Macht habe.
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Beitrag von Elite » So 23.12.2007, 13:12

Harryzilla hat geschrieben:Viele Leute tun etwas dagegen, aber leider nicht diejenigen die das Sagen und die Macht habe.
Dann kommt es ja wohl oder übel auf das Gleiche hinaus, als ob niemand was tun würde :? :cry: .
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Beitrag von Joan_Landor » So 23.12.2007, 14:00

Viel erschreckender finde ich, dass wir dabei sind, viele Speisefische auszurotten, und kaum jemand Notiz davon nimmt!

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Quelle: WWF, Einkaufsführer Fisch
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Beitrag von Astro » So 23.12.2007, 15:20

Viktoriabarsch? Die Vorkommen sind ja nicht mal natürlich. Ein Aussterben würden manche Ökologen begrüßen.
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Beitrag von caro31 » So 23.12.2007, 16:03

Astro hat geschrieben:Viktoriabarsch? Die Vorkommen sind ja nicht mal natürlich. Ein Aussterben würden manche Ökologen begrüßen.
Da Fangmethode und Zuchtbedingungen auch bewertet wuurden, ging vielleicht in den Bericht mit ein, dass dort die Anwohner elendig verhungern, während die Fischfilets auf unseren Tischen landen... :?

Generell denke ich, dass man solche Warnungen gar nicht erst genug nehmen kann.


Nebenbei: Auch ich esse gern Fleisch und Fisch - versuche diesen Konsum aber so gering wie möglich zu halten. Es ist tatsächlich erstaunlich, wieviel (mehr oder weniger*) vegetarisches Essen es gibt, dass verdammt gut schmeckt +++



*damit meine ich. dass halt auch eine vegetarische Pizza meist mit Kuhmilchkäse daherkommt ;)
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Beitrag von Gorath » So 23.12.2007, 18:11

Der Stand ist November 2003 das ist 4 Jahre her,mittlerweile müsste die Situation wieder besser aussehen.
Macht sie fettich!!!

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Beitrag von Harryzilla » So 23.12.2007, 19:27

Es ist tatsächlich erstaunlich, wieviel (mehr oder weniger*) vegetarisches Essen es gibt, dass verdammt gut schmeckt


Stimme ich zwar zu, aber auch rein veganische und vegetarische Ernährung ist nicht nicht optimal. Die richtige Mischung macht's aus. Habe meinen Fleischkonsum übrigens auch schon seit langem reduziert und Fisch esse ich gar nicht.
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Beitrag von Joan_Landor » So 23.12.2007, 20:25

Ich esse ja leider sehr gerne Fisch und Meeresfrüchte. Und ein Teil meiner Favoriten steht auch auf der Liste der bedrohten Tierarten (Scholle, Garnelen, Tintenfisch :oops: ). Aber wenn man sich das für besondere Anlässe aufspart, sollte es gehen ...
Ansonsten essen wir auch sehr fleischarm. Ich stehe einfach nicht auf Braten, Schnitzel, Steak u. Konsorten.
Wenn denn aber mal, mache ich allerdings vor kaum etwas halt. Ich habe überhaupt keine Skrupel, Kaninchen, Pferd, Reh oder Känguruh zu essen. (Nur bei Pute oder Strauß bin ich immer sehr skeptisch, weil die Haltungsbedingungen oft extrem schlecht sind.)
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Beitrag von Harryzilla » So 23.12.2007, 20:35

Meeresfrüchte mag ich sehr. Seltsamerweise schmeckt mit Fisch hingegen gar nicht. An und für sich koste ich auch fast alles. Es gibt aber Grenzen (Delphine beispielsweise).
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Beitrag von mario-pana » So 23.12.2007, 20:55

Ich kann Japans Haltung beim Walfang nicht tollerieren. Meine Sichtweise auf die Meeressäuger ist geprägt von zahlreichen Filmen und Dokumentationen. Sie üben auf mich eine wirkliche Faszination aus, diese Rießen der Meere. Richtig bewußt wurde mir die Problematik mit, nicht lachen, Star Trek 4. Vorher wußte ich um den Walfang und dem Aussterben der Rasse, aber hab mich nicht direkt damit auseinander gesetzt. Seitdem verfolge ich mit großem Interesse Dokumentationen darüber und dabei ist mir Japans Standpunkt hinsichtlich des Walfanges nicht verborgen geblieben und ruft bei mir immer wieder Kopfschütteln hervor.

Erklären kann ich mir das ganze nur in dem wehementen Festhalten an Traditionen. Japan ernährt sich zum Großteil aus dem Meer, was ja schon in der Geographie begründet liegt. Dennoch gibt es mittlerweile genügend Alternativen, die wesentlich ertragreicher und nahrhafter sind als Walfleisch. Will man damit das große Geld machen? Kann ich mir nicht vorstellen. Ist es am Ende dabei so, wie mit dem Kugelfisch? Der soll nicht wirklich schmecken, aber es ist der Kick den man dabei hat, mit dem Tod zu spielen, denn wird er falsch bearbeitet wars die letzte Mahlzeit gewesen. Beim Walfleisch könnte es ähnlich sein. "Ich esse das Fleisch einer vom Aussterben bedrohten Tierart" Ist das der Kick. Dafür bezahlt man dann ein Haufen Geld?

Hinsichtlich der Eskimos sehe ich das hingegen anders. Es ist mit eine ihrer einzigsten Lebensmittelgrundlagen, neben Robbenfleisch und Fisch. Und außerdem ist ihr Bedarf an Walfleisch verschwindend gering, im Vergleich zu dem was die Japaner anrichten würden.

Letztendlich würde es mich nicht sonderlich wundern, wenn auch Walfleisch nicht besonders schmeckt. Umso bitterer aber dann, wenn wir nichts gegen Walfang unternehmen und diese Tieren von unserer Erde getilgt würden, wie es schon mit massig anderen Tierarten geschehen ist.

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Beitrag von Astro » So 23.12.2007, 22:37

Hm... Tintenfisch.

Ich muss zugeben, dass ich eigentlich auch alles essen würde. Mit etwas Überwindung wahrscheinlich sogar Tiere mit mehr als 4 Beinen. Abgesehen von Krebsen natürlich, die ich eh esse. :-P Und hm... Tintenfisch.
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Beitrag von Harryzilla » Mo 24.12.2007, 10:06

Übrigens gibt es 100% Thunfisch nicht mehr. Jährlich gehen unzählige Delphine bei der Jagd nach Thunfisch mit drauf und die kommen dann leider genauso in die Dosen mit rein. Habt ihr das gewußt?
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Beitrag von Xyrxes » Mo 24.12.2007, 10:23

Freilich.
Ich für meinen Teil versuche auch ohne Doppelmoral zu leben.
Wenn ich etwas nicht richtig finde, verlange ich nicht von Anderen es nicht zu tun, sondern mache es selber nicht.
Obwohl ich Fleisch und Fisch auch sehr lecker Finde, braucht es für mich weder Massentierhaltung, noch Treibnetze zu geben.
Da verzichte ich YIYA
Und Flipper darf auch weiter leben.
Ob die Japaner Wale jagen oder nicht kann ich nur sehr wenig beeinflussen.
Was ich selber mache, oder was ich verweigere aber schon.

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Beitrag von Joan_Landor » Mo 24.12.2007, 10:40

Wenn sich jeder etwas mäßigen würde, bräuchte es auch die Massentierhaltung und die Schleppnetze nicht.
Solange aber zumindest viele Europäer und Nordamerikaner jeden Tag ihr Stück Fleisch auf dem Teller brauchen, weil man ja von etwas anderem nicht satt werde (:stupid:), und das zum Kilopreis von 1,99, wird sich leider nicht viel ändern.
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Beitrag von Dr.Prankenstein » Mo 24.12.2007, 10:52

Und dann muss man noch an das ganze Fleisch denken, was von den Leuten in den Supermärkten gekauft wird, weil's "gerade so billig" ist, in heimischen Gefrierschränken gebunkert wird und dann früher oder später in den Müll wandert, weil's verdorben ist. :?

Anonymous

Beitrag von Anonymous » Mo 24.12.2007, 12:43

Ich esse keinen Fisch, aber zu einem Schnitzel dann und wann oder ein paar Würsten sage ich auch nicht "Nein".

Allerdings bemühe ich mich schon, keine Wale, Hunde, Schimpansen etc. zu verspeisen, und ich finde, man sollte nichts essen, was ohnehin am Aussterben ist. (Wenn es dagegen bereits ausgestorben ist - nur her damit! Ich persönlich werde irgendwann rausfinden, wie Iguanodon, Parasaurolophus, Diplodocus und Co. geschmeckt haben, komme, was da wolle.)

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Beitrag von Harryzilla » Mo 24.12.2007, 13:19

und ich finde, man sollte nichts essen, was ohnehin am Aussterben ist
Sehe ich auch so. +++
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Beitrag von Astro » Di 25.12.2007, 11:07

Harryzilla hat geschrieben:
und ich finde, man sollte nichts essen, was ohnehin am Aussterben ist
Sehe ich auch so. +++
Sieht Antro sicher auch so. Bild
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Beitrag von Harryzilla » Di 25.12.2007, 12:33

Sieht Antro sicher auch so.
Menschen gehören ja nicht zu den aussterbenden Spezies. Bon appetit! :mrgreen:
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Beitrag von Zimbo » Di 25.12.2007, 14:00

Wir Deutschen hatten auch unsere große Zeit des Walfanges.
Bei mir im Regal liegt ein Pottwalzahn, der von einem Matrosen eines deutschen Walfängers mit dem Emblem seiner Reederei bemahlt wurde. (Das Schiff war offenbar nach Panama ausgeflaggt.)
Das Ding hat mein Vater in den 50ern bekommen, als er für die Stadt Konzessionen für Gastwirtschaften auf St. Pauli vergeben musste.
Ist´n schönes Stück. In Vanuatu gilt ein Pottwahlzahn als der denkbar wertvollste Besitz. +++

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Aber damit es keine Missverständnisse gibt: Ich bin strikt gegen Walfang. Meinen Zahn behalte ich trotzdem. Ist´n Andenken... :)
Steht ein U-Boot an der Wand und kämmt sich...

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Beitrag von Astro » Di 25.12.2007, 17:48

Naja, ich denke mal, dem Wal ist es inzwischen auch ziemlich egal, was du mit seinem Zahn treibst. Hin ist hin.
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