Eigene Musik-Projekte?

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Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Mo 02.05.2016, 17:30

Hallo an alle Freunde der guten und schlechten Musik :wink:

Ich hab mal ein wenig das Musik-Forum hier etwas durchstöbert und mir ist aufgefallen, dass es noch keinen Thread zum Thema "Kongulaner machen Musik" gibt - Soweit ich ja beim Stöbern mitbekommen habe, engagiert sich Forenmitglied Paul Naschy in einer Combo (wenn ich das richtig interpretiert haben sollte) :wink:

Also, wer von euch ist noch bei einer Band vertreten oder leitet sogar ein eigenes kleines Projekt?

Name, Genre und ein wenig Selbstprofilierung sind durchaus erwünscht +++

Interessant zu wissen ist es doch allemal und seid jetzt bloss nicht zu schüchtern oder zu selbstkritisch! :-P
Jede Form von Kunst sollte irgendwo gewürdigt werden (auch wenn sie noch so abstrakt ist) ... +++

Also los, outet euch, dann tu ich's auch! :twisted:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Mo 02.05.2016, 22:20

Also los, outet euch, dann tu ich's auch!
Ok, du wolltest es so.

DEEP. Zwei Bässe, sonst nahezu nichts, seit 23 Jahren.

Das klingt dann so:
https://www.youtube.com/watch?v=EcWT7Q1xc68
oder auch so:
https://www.youtube.com/watch?v=2HnF6M39FVA

Im Herbst 2016 erscheint unser neues Album, ausschließlich auf Vinyl, eine fesche 12" Picture Disc.

Unser Pressefoto:

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Deep bei Discogs:

https://www.discogs.com/de/artist/166952-Deep-2

Der Nächste bitte …
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Dr.Prankenstein » Di 03.05.2016, 09:44

Musiker? Bin ich nicht. Auch wenn mein Nachname etwas anderes vermuten lässt. :-P

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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Mi 04.05.2016, 13:09

Ok, ich mach auch mal. Seit knapp 1 Jahr habe ich nach jahrelanger Pause wieder Lust an der Kreativität.
Aus den fernen des Weltalls kommen The COSMIC FRUIT COMPANY um ihre 10.000 Jahre alten Handelsrechte an unserem Planeten geltend zu machen.
Seid bereit zur Enteignung !

the CFC Bandpage

the CFC sind:
Ronald Fruit - Guitars, Composing
Donald Fruit - Bass, Vocals, Synthesis, Composing



*übrigens habe ich DEEP schon mal live gesehen. Hat mir sehr gefallen und hatte dabei auch Gelegenheit den Paule kennenzulernen.
Zuletzt geändert von Jobe am Fr 06.05.2016, 02:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Mi 04.05.2016, 17:03

@Jobe - Na ihr seid mir ja paar Früchtchen :wink: dann hoffe ich mal, dass es weiterhin Früchte tragen wird +++

@Paul Naschy - Euer Pressefoto ist natürlich das schärfste :lol: Aber hey, Respekt, ihr habts sogar zu einer Listung bei Discogs geschafft! :-P

Nun denn, so werd ich mich jetzt auch selbst mal outen - seit nunmehr 8 Jahren (eigentlich sogar schon seit 11 Jahren, nur das Projekt existiert erst seit 2008) versuch ich mich (manchmal eher schlecht als recht) in Sachen elektronischer Musik - Genre undefinierbar irgendwo zwischen Elektro-Industrial und Noise-Gehacke :twisted: :lol:

Wer mehr darüber wissen möchte - Hier:

https://akustikaufruhr.bandcamp.com/

Ja, ich hab mich tatsächlich zu Bandcamp damit getraut :atomrofl:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Mi 04.05.2016, 17:35

ich muss schon sagen, HOOK von CFC ist ein verdammt guter ohrwurm +++ und der videoclip dazu ist auch über jeden zweifel erhaben, tolle arbeit!

akustikaufruhr: sehr geil! erinnert mich in den spaßigen momenten an jean bach, littlebrutalravebastards, geruchsradius schlagerflitschgerl, bartflaum frivol, ... "gefällt mir!" wir haben früher öfter im az conni gespielt, bist du da auch zugange?

wir haben hier im forum noch ein paar schwermetaller, grunzer und corpsepainter; na los, traut euch :)
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Mi 04.05.2016, 17:50

Paul Naschy hat geschrieben: akustikaufruhr: sehr geil! erinnert mich in den spaßigen momenten an jean bach, littlebrutalravebastards, geruchsradius schlagerflitschgerl, bartflaum frivol, ... "gefällt mir!" wir haben früher öfter im az conni gespielt, bist du da auch zugange?
Hehe, danke für die Blumen :-P Jean Bach ist mir auch geläufig ... die anderen sagen mir grad leider nix, allerdings kann ich dir da auch noch KiEw empfehlen, wenn du so auf Avantgarde-Industrial stehst +++

Also um ehrlich zu sein, hatte ich bislang nur 2 Live-Auftritte in kleinen lokalen Szenespilunken (einmal 2010 im U-Boot in der Dresdner Neustadt und dann vor 2 od. 3 Jahren in irgend nem kleinen Club im Industriegebiet von Dresden Gittersee, kurz vor Freital) ... Live spielen ist bei meinem Projekt eher mit DJ Arbeit gleichzusetzen (im Grunde könnte ich direkt nen Klappstuhl mit auf die Bühne nehmen, mich draufsetzen und meinen Laptop an die Anlage anschliessen und mir ein Bierchen dazu aufmachen :lol: ), da ich kein live-taugliches Equipment habe und auch keine Band für Live-Auftritte zur Verfügung steht (und überhaupt ist mein projekt ein reines Einmann-Projekt, nur ich und mein Computer, es war nie auf mehr ausgelegt gewesen) ...
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Do 05.05.2016, 13:03

vielleicht hat ja jemand lust & zeit?

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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von GIGAN » Do 05.05.2016, 13:26

In unserem Küchenkalender war für das Wochenende noch nichts eingetragen

- ich habe deinen/euren Gig mal dort vermerkt

- eigentlich ist das, was im Küchenkalender steht bei uns Gesetz :-P
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Dr.Prankenstein » Do 05.05.2016, 14:20

Öhem, Rene... ich befürchte, jemand hat Deinen Küchenkalender manipuliert... :roll:

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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von GIGAN » Do 05.05.2016, 15:28

Uuups, ...Asche über mein Haupt 8)

Ich habe den Partythread gar nicht mehr verfolgt und bin jetzt sehr überrascht :o ,

...Quatsch mit Sauce, stimmt nicht...

hatte den Party-Termin natürlich mit "unsichtbarer Geheimtinte" im Küchenkalender eingetragen,

aber vergessen das ich ihn auch nicht sehen kann - ...außer wenn ich Zitronensaft darüber streiche :D

Ralf, danke fürs Erinnern +++ :D, ...riecht jetzt voll nach Zitrone bei uns in der Küche :)
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Do 05.05.2016, 16:29

Ihr zwei Schlingel heckt doch sicherlich wieder irgendwas aus, oder? :wink:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Do 05.05.2016, 17:10

auch in meinem schloss ist der küchenkalender gesetz.
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Fr 06.05.2016, 02:13

Paul Naschy hat geschrieben:ich muss schon sagen, HOOK von CFC ist ein verdammt guter ohrwurm +++ und der videoclip dazu ist auch über jeden zweifel erhaben, tolle arbeit!
Ja, is`n witziger Clip geworden. Obwohl`s ein absoluter Schnellschuß war. Aus Zeitmangel habe ich auf ca. 30 Jahre altes Material zurückgegriffen, als ich mich als Comiczeichner versucht hatte. In total aus dem Kontext gerissenen Auszügen wurden lediglich die Textzeilen des Songs in die Sprechblasen eingefügt. Aber wie das eben so ist. Der schnell eingespielte Song (da wurde tatsächlich musikalisch die geringste Zeit rein investiert) und der einigermaßen schnell zusammengebastelte Clip hatten bis jetzt das größte Feedback.
Ausgerechnet der Song, der im Set der größte Ausreißer ist. :mrgreen:

Zu Eurem Mülheim-Gig könnte ich evtl. sogar vorbeischauen. Ist ja mal wieder quasi bei mir ums Eck.


Akustikaufruhr:
Ich kann das leider nicht beurteilen. Es scheint sehr gut zu sein. Und obwohl ich selbst auch elektronisch herumbastele, bin ich doch an einigen Stellen anders abgebogen, sodaß ich mit diesem Noisezeugs heute nicht mehr soviel anfangen kann. Liegt vielleicht auch am fortgeschrittenen Alter, daß ich dieser Scene entwachsen bin. ;)
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Fr 06.05.2016, 09:56

Jobe hat geschrieben: Ja, is`n witziger Clip geworden. Obwohl`s ein absoluter Schnellschuß war. Aus Zeitmangel habe ich auf ca. 30 Jahre altes Material zurückgegriffen, als ich mich als Comiczeichner versucht hatte. In total aus dem Kontext gerissenen Auszügen wurden lediglich die Textzeilen des Songs in die Sprechblasen eingefügt. Aber wie das eben so ist. Der schnell eingespielte Song (da wurde tatsächlich musikalisch die geringste Zeit rein investiert) und der einigermaßen schnell zusammengebastelte Clip hatten bis jetzt das größte Feedback.
Ausgerechnet der Song, der im Set der größte Ausreißer ist. :mrgreen:
Ist doch meistens so, dass man mal eben aus Jux und Tollerei fix was zusammenmixt und das wird dann übel erfolgreich, während das Zeug, was man sich dann wochenlang mühsam zusammenkratzt so gut wie kaum wahrgenommen wird... :lol:
Jobe hat geschrieben: Akustikaufruhr:
Ich kann das leider nicht beurteilen. Es scheint sehr gut zu sein. Und obwohl ich selbst auch elektronisch herumbastele, bin ich doch an einigen Stellen anders abgebogen, sodaß ich mit diesem Noisezeugs heute nicht mehr soviel anfangen kann. Liegt vielleicht auch am fortgeschrittenen Alter, daß ich dieser Scene entwachsen bin. ;)
Naja, ist ja nur noch in seltenen Fällen Noise - weil auf Dauer halte selbst ich das nicht mehr aus :-P Aber man will ja irgendwo auch seiner Linie treu bleiben :wink:
Ich empfehle dir mal hier reinzulauschen:

https://akustikaufruhr.bandcamp.com/tra ... ularity-ii

https://akustikaufruhr.bandcamp.com/tra ... y-club-mix

https://akustikaufruhr.bandcamp.com/track/drifting-away

Das ist der Kurs, welchen ich mit dem Projekt von jetzt an gehen möchte ... Ich werde alt ... :roll: :-P
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Fr 06.05.2016, 13:01

@Leitbild:

Die Bandcamp-Sachen klingen tatsächlich insgesamt nicht gar so "ruppig" wie die meisten Tracks auf Soundcloud. :)

Ich habe eigentlich recht früh schon (1987) meinen 1. Synthesizer gehabt (Casio CZ-1000). Bei meiner ersten 2-Mann Band spielten die elektronischen Klänge dann auch eine große Rolle. Besonders beim Schlagzeug. Anfänglich wollte kein Schlagzeuger bei uns spielen, weil kein Interesse an der Art von Musik bestand, die wir machen wollten. Also haben wir Drummachines benutzt. Später (1997) wollten dann doch einige mitmachen, waren aber für das, was sich bei uns getan hatte zu schlecht. :mrgreen:
Das klang damals so:

LIFEFORM28 - Judgement Day In Disneyland

Ähnliches habe ich dann später von Bands wie Diary Of Dreams gehört. ;)
Fast ein weiteres Jahrzehnt später hatte ich ein 1-Mann Projekt namens MISTER KRASS. Mehr Elektronik, aber nach wie vor Oldschool. Bedingt durch meine damalige "tiefschwarze Phase" waren die Texte in Deutsch und streckenweise recht krude. Gitarre (wie im Beispielstück) war auch nicht immer dabei.

MISTER KRASS - Leben vs. Tod

Mit dem Projekt hatte ich mich dann auch erfolglos bemüht auf einen dieser Sampler von diesen "Schwarze-Szene" Magazinen zu kommen. :mrgreen:

Danach habe ich ca. 3 Jahre lang Bass in einer Black/Viking-Metalband gespielt. Was gut war, aber ich hatte jobbedingt nicht mehr die Zeit dazu.
Es folgten etwa 6-7 Jahre in denen ich das Musikmachen an den Nagel gehängt hatte. Heute gibt es die neue 2-Mann Band the CFC, wo Elektronik (bis auf die Drums) keine große Rolle spielt.
Und mein Faible für elektronische Klänge lebe ich dann sporadisch etwa so aus:

Dede von Lifeform - Space Suite No.1

Mann wird echt alt, Mann. :mrgreen:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Sa 07.05.2016, 01:32

Jobe hat geschrieben:@Leitbild:

Die Bandcamp-Sachen klingen tatsächlich insgesamt nicht gar so "ruppig" wie die meisten Tracks auf Soundcloud. :)

Ich habe eigentlich recht früh schon (1987) meinen 1. Synthesizer gehabt (Casio CZ-1000). Bei meiner ersten 2-Mann Band spielten die elektronischen Klänge dann auch eine große Rolle. Besonders beim Schlagzeug. Anfänglich wollte kein Schlagzeuger bei uns spielen, weil kein Interesse an der Art von Musik bestand, die wir machen wollten. Also haben wir Drummachines benutzt. Später (1997) wollten dann doch einige mitmachen, waren aber für das, was sich bei uns getan hatte zu schlecht. :mrgreen:
Das klang damals so:

LIFEFORM28 - Judgement Day In Disneyland

Ähnliches habe ich dann später von Bands wie Diary Of Dreams gehört. ;)
Fast ein weiteres Jahrzehnt später hatte ich ein 1-Mann Projekt namens MISTER KRASS. Mehr Elektronik, aber nach wie vor Oldschool. Bedingt durch meine damalige "tiefschwarze Phase" waren die Texte in Deutsch und streckenweise recht krude. Gitarre (wie im Beispielstück) war auch nicht immer dabei.

MISTER KRASS - Leben vs. Tod

Mit dem Projekt hatte ich mich dann auch erfolglos bemüht auf einen dieser Sampler von diesen "Schwarze-Szene" Magazinen zu kommen. :mrgreen:

Danach habe ich ca. 3 Jahre lang Bass in einer Black/Viking-Metalband gespielt. Was gut war, aber ich hatte jobbedingt nicht mehr die Zeit dazu.
Es folgten etwa 6-7 Jahre in denen ich das Musikmachen an den Nagel gehängt hatte. Heute gibt es die neue 2-Mann Band the CFC, wo Elektronik (bis auf die Drums) keine große Rolle spielt.
Und mein Faible für elektronische Klänge lebe ich dann sporadisch etwa so aus:

Dede von Lifeform - Space Suite No.1

Mann wird echt alt, Mann. :mrgreen:
Diary of Dreams? OMG, sorry, aber das erinnert mich an diverse Diskurse mit meiner blöden Ex :lol:


Naja, ich glaube bevor du auf diverse Magazine kommst, musst du erstmal diverse Labels abklappern ... Ich für meinen Teil empfehle dir Progress, das ist ein schwedisches Label gemacht von Künstlern FÜR Künstler - Nicht so ein generischer Dreck wie Out of Line und Konsorten :wink:

http://www.progress-productions.com/

Die sind echt cool drauf +++ Ich selbst trau mich mit meinem Kram nur noch nicht ganz zu denen, weil die haben denk ich mal schon gewisse Erwartungen und Prämissen :wink: Aber ey, die haben immmerhin auch Sturm Café zu Erfolg verholfen :-P

Immerhin, bin ja schon verblüfft, dass du offenbar mein Zeug von SoundCloud her zu kennen scheinst :lol:

PS: Geht doch nix über Korg, oder? :wink:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Sa 07.05.2016, 11:39

Leitbild hat geschrieben: Diary of Dreams? OMG, sorry, aber das erinnert mich an diverse Diskurse mit meiner blöden Ex :lol:
Naja, viel kenne ich von denen nicht. Hab mir nur immer bei denen gedacht: "so`n Zeugs hatteste früher ooch im Programm". :mrgreen:
Leitbild hat geschrieben: Naja, ich glaube bevor du auf diverse Magazine kommst, musst du erstmal diverse Labels abklappern ...
Bei einem meiner Kumpel war`s andersrum. Der war mit seiner Band "The Saint Paul" zuerst auf den Magazinsamplern, bevor er bei `nem Label unterkam.
Leitbild hat geschrieben: Immerhin, bin ja schon verblüfft, dass du offenbar mein Zeug von SoundCloud her zu kennen scheinst :lol:
Ich brauchte nur auf der Bandcamp-Seite, die Du weiter oben verlinkt hattest, auf den Soundcloud Link klicken, und schon war ich drauf. War echt einfach. ;)
Leitbild hat geschrieben: PS: Geht doch nix über Korg, oder? :wink:
Ja, so ein klassischer analoger MS-10 oder MS-20, das wär schon was. Die alte M1-Workstation kann auch was. Ich war aber immer ein totaler Low-Budget Mensch. Wegen kein Geld und so. Wahrscheinlich der Hauptgrund, warum ich nie ein Markenfetischist war. Der Gebrauchtmarkt bietet auch durchaus brauchbare und gute Alternativen. Hab zuletzt so ein doofes Technoteil von Yamaha gehabt (CS1x). Konnte man schön dran schrauben.
Heute arbeite ich hauptsächlich mit älterer Software.

Ich bin mit der Musik, nebenbei bemerkt, auch jetzt nicht unbedingt auf einen Deal aus. Was so`n Label (wie oben angemerkt) von einem Künstler so erwartet, kann und will ich nicht geben. Der Spaßfaktor reicht mir und vielleicht hier und da mal ein Gig.
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Sa 07.05.2016, 12:11

Jobe hat geschrieben:
Leitbild hat geschrieben: Diary of Dreams? OMG, sorry, aber das erinnert mich an diverse Diskurse mit meiner blöden Ex :lol:
Naja, viel kenne ich von denen nicht. Hab mir nur immer bei denen gedacht: "so`n Zeugs hatteste früher ooch im Programm". :mrgreen:
Haste nix verpasst - Sorry, aber Kernpunkt des besagten Diskurses mit meiner Ex war folgender: Sie tat so als wären DoD die beste Band des Universums - Ich hingegen empfand sie einfach nur als die mittelmäßige und szenetypische Dutzendware :lol:
Jobe hat geschrieben:
Leitbild hat geschrieben: Naja, ich glaube bevor du auf diverse Magazine kommst, musst du erstmal diverse Labels abklappern ...
Bei einem meiner Kumpel war`s andersrum. Der war mit seiner Band "The Saint Paul" zuerst auf den Magazinsamplern, bevor er bei `nem Label unterkam.
Respekt, dann hat er wirklich Glück gehabt bzw. müssen sie echt gutes Zeug auf Lager gehabt haben +++ Weil in der Regel bekommen die Szenemagazine ihren Kram nur von diversen Labels zu Promo-Zwecken zugeschaufelt und noch namenlose Künstler müssen alles in Eigenregie unter die Leute bringen (als CD-R nach Liveauftritten als Vorband zu etablierten Interpreten, so wars bei Dioxyde, Painbastard und Sturm Café), bis sie endlich entdeckt werden oder (wie im Falle von Wumpscut mit seinem Betonkopf Media oder den Labels Black Rain und Progress Productions) einfach ihr eigenes Label gründen :-P

Wenn ich da an KiEw denke, die dümpelten immerhin 9 Jahre lang unentdeckt in der Szene herum!
Jobe hat geschrieben:
Leitbild hat geschrieben: Immerhin, bin ja schon verblüfft, dass du offenbar mein Zeug von SoundCloud her zu kennen scheinst :lol:
Ich brauchte nur auf der Bandcamp-Seite, die Du weiter oben verlinkt hattest, auf den Soundcloud Link klicken, und schon war ich drauf. War echt einfach. ;)
Achsoooo ... Schade, dachte du wärst schon früher vllt. mal über meinen musikalischen Unfug gestolpert ... :lol:
Jobe hat geschrieben:
Leitbild hat geschrieben: PS: Geht doch nix über Korg, oder? :wink:
Ja, so ein klassischer analoger MS-10 oder MS-20, das wär schon was. Die alte M1-Workstation kann auch was. Ich war aber immer ein totaler Low-Budget Mensch. Wegen kein Geld und so. Wahrscheinlich der Hauptgrund, warum ich nie ein Markenfetischist war. Der Gebrauchtmarkt bietet auch durchaus brauchbare und gute Alternativen. Hab zuletzt so ein doofes Technoteil von Yamaha gehabt (CS1x). Konnte man schön dran schrauben.
Heute arbeite ich hauptsächlich mit älterer Software.

Ich bin mit der Musik, nebenbei bemerkt, auch jetzt nicht unbedingt auf einen Deal aus. Was so`n Label (wie oben angemerkt) von einem Künstler so erwartet, kann und will ich nicht geben. Der Spaßfaktor reicht mir und vielleicht hier und da mal ein Gig.
Das ist die richtige Einstellung! +++ Mit Labelverträgen kommt der Erfolgsdruck und man tendiert zur Brotarbeit, das kann einem schon sehr früh den Spass an der Musik nehmen ... Es sei denn du hast ein Label gefunden, dass da sehr liberal vorgeht (wie bereits erwähntes Label aus Schweden) 8)

PS: Low-Budget ist auch mein Ding :-P Deswegen bin ich ja auch bei Bandcamp und SoundCloud gelandet :lol:

Soll ich dir mal mein Geheimnis verraten? Ich arbeite mit einem Freeware-Module-Tracking-Programm (noch Oldschool aus alten Demo-Scene-Tagen) namens OpenMPT (ehemals ModPlug Tracker) und mein einziges Equipment sind ein alter PC (Jahrgang 2002, immerhin sogar noch mit Midi-Port :-P ) mit Win98, ein 2006 selbst zusammengeschusteter PC mit WinXP (meine IT-Ausbildung trägt durchaus dann und wann noch Früchte) und seit neuestem auch ein Acer Notebook (Jahrgang 2015) mit Win10 und mein guter alter Universum Fernseher (16:9, Jahrgang 1996, hat sogar 4-Ch Stereo Kanalton, get this! 8) Was denkst du denn wie geil das erst kommt, die Toho-DVDs von King Kong vs Godzilla, Gorath, Mothra '61 und The Last War im 4-Kanalton darauf zu kucken +++ ) und ein Billig-DVD-Player von OK. (Billigmarke von Saturn und Mediamarkt, Jahrgang 2013 mit USB-Port) als Soundtest-Anlage :wink: :lol: :roll: Schon dezent armselig, oder? :lol: Selbst meine Cover kreiere ich selbst mit Hilfe eines Freeware-Programms namens PhotoScape und MS Paint (siehst du das Bild unten in meiner Signatur? Das ist auf die gleiche Weise entstanden) und unzähligen Freeware-Fontsets :lol: Das einzige lizenzierte Programm, was ich nutze ist Goldwave für diverse Verfeinerungen und Sprachsamples ... Ich schätze mal, eines Tages werde ich unter die Top-Ten der Billigheimer oder Stock-Handler in die Analen der alternativen Musikszene eingehen :-P

Aber zudem hab ich ja das Glück, 1. nen Kumpel zu haben der sich selbstständig gemacht hat im Spektrum IT-Service UND Veranstaltungstechnik +++ und 2. nen weiteren Kumpel mit Equipment von Korg, Yamaha und haste-nichgesehen nebst eigenem EBM-Projekt :-P Mit der richtigen Anlage lässt sich das Zeug am besten Probelaufen! :twisted:

Mittlerweile hab ich sogar meinen eigenen treuen Fan-Kreis, bestehend aus insgesamt 8 Leuten :-P
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Di 10.05.2016, 13:18

Hmm...da toppst Du mich sogar (noch loweres Low-Budget :mrgreen: ).

Das Geheimnis meines Home-Studios besteht aus einem 2004er Midi-Tower PC mit WinXP, einfache Soundblaster-Karte. Midi über SubD/5-Pol DIN Adapter.
Es läuft ein altes Reason 3.0 plus ein Audacity für die Audiospuren. Dazu ein 8-Kanal Pult von Behringer mit onboard Effektgerät (10 Jahre alt), ein Midi-Control Keyboard aus Ebay-Kleinanzeigen (ca.50.-€), ein altes SM58 Gesangs-Mikro, ein Zoom H4n Fieldrecorder für Innen- und Außenaufnahmen.
Ein alter Hohner Bass mit aktiven Tonabnehmern und einem tollen SansAmp Bassdriver-DI Pedal (etwas Luxus darf ja sein). Andere Instrumente leihe ich mir je nach Bedarf auch schon mal aus. Abgehört werden die Mixes über einen herkömmlichen 100w Hifi-Verstärker an dem Behringer Truth Studiomonitore hängen.

Das ist verhältnismäßig mager, wenn ich mir die langen Listen von so manchem "Equipment-Poser" so anschaue. :mrgreen:

Ich kann jedem Anfänger auch nur empfehlen: In heutiger Zeit sind auch die preiswerten Artikel durchaus brauchbar. Man kann sich dadurch auch für das gleiche Geld mehr Peripherie für sein Musikhobby leisten. Später, wenn sich mal der große "Deal" mit der Industrie ergeben hat, kann man sich die kultigen und teuren Sachen immer noch kaufen. Dann muß man dafür auch keinen Kredit aufnehmen. ;)
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Di 10.05.2016, 13:25

wir haben noch bis vor kurzem mit einem atari st als midischnittstelle unsere sounds zusammengestöpselt. ich vermisse das coole 3½″-diskettenlaufwerk, wo man bei jedem start erstmal die software einspielen musste, weil sich das teil nix merken kann (sympathisch).

ich persönlich bin ja in sachen elektronischem equipment sowas von grün um die ohren. eine meiner absoluten lieblingsbands, people of the north, verwendet einen synth-sound der mir sehr sympathisch klingt. wisst ihr, was das für ein gerät ist?
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Di 10.05.2016, 14:10

Ich erinnere mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an meinen alten Casio CZ-1000 zurück, der auch schon mal die zickige Angewohnheit hatte, die eigens kreierten Sounds von der externen 16 Kilobyte(!) Speicherkarte zu löschen, wenn man die nicht vorsichtig genug in den Slot gesteckt hat (komischerweise auch ohne daß das Gerät am Strom hing). :mrgreen:

Naja, vor einem Konzert mußte ich die klobige Cartridge dann eben immer drin lassen und bloß nicht rausnehmen.
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Mi 11.05.2016, 18:01

@Jobe

Also wäre das Acer Notebook nicht dazugekommen, wärst du mir definitiv Kiloparsec weiter voraus :rofl:

Ich hab ja noch nichtmal eine richtige Soundanlage (wie gesagt, als solche dient mein altes TV-Gerät nebst Billig-DVD-Player sowie mein XP-Rechner, hab sogar noch richtig gute alte Wavemaster 160 Boxen dafür 8) ) :-P
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Fr 13.05.2016, 02:27

@Leitbild:

Aber Du kommst mit Deinem Kram ja auch zu Ergebnissen. Ich glaube kaum, daß ich mit meinem Equipment unbedingt viel mehr reiße.
Also, ich habe im Musikerbekanntenkreis schon welche, die darüber ein wenig die Nase rümpfen, daß meine Sachen nur ca. 1 Zehntel von dem Wert sind was die so zuhause `rumstehen haben. Bei Konzerten paßt alles in 1 PKW, wir benötigen maximal 7 Kanäle wenn der Gitarrist Stereo haben möchte, ansonsten reichen 6. Der Cateringplan ist länger als der Bühnenrider. :mrgreen:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Fr 13.05.2016, 02:39

Der Cateringplan ist länger als der Bühnenrider.
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Fr 13.05.2016, 12:56

Jobe hat geschrieben:@Leitbild:

Aber Du kommst mit Deinem Kram ja auch zu Ergebnissen. Ich glaube kaum, daß ich mit meinem Equipment unbedingt viel mehr reiße.
Also, ich habe im Musikerbekanntenkreis schon welche, die darüber ein wenig die Nase rümpfen, daß meine Sachen nur ca. 1 Zehntel von dem Wert sind was die so zuhause `rumstehen haben. Bei Konzerten paßt alles in 1 PKW, wir benötigen maximal 7 Kanäle wenn der Gitarrist Stereo haben möchte, ansonsten reichen 6. Der Cateringplan ist länger als der Bühnenrider. :mrgreen:
Ja, dann lass diese Snobs doch mit der Nase rümpfen ... :-P
Teures Equipment schafft noch lange kein Talent :wink: :roll:

Glauben die etwa, jeder heute halbwegs bekannte Musiker hat sofort mit 25.000 $ Equipment und nem eigenen Tonstudio angefangen? Die meisten konnten sich noch nichtmal ne Garage dafür leisten! :lol:

@Paul Naschy - So siehts aus +++ Hauptsache das Mampf und der Suff stimmen! 8)
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Jobe » Fr 13.05.2016, 18:32

Leitbild hat geschrieben: Hauptsache das Mampf und der Suff stimmen! 8)
Ja, genau. :mrgreen:

@Paul Naschy:
Du hast ja weiter oben geschrieben "Hook" von CFC hätte Ohrwurmcharakter. Hier kannst Du mal hören, was das mal für eine finstere Nummer war.
Der Text ist heute inhaltlich genau der selbe, nur in Englisch ist auf einmal alles viel lustiger. Und die Komposition gefälliger. Aus Hainz wurde Hook.
Übrigens damals die erste Co-Produktion von mir und dem Menschen mit dem ich jetzt CFC mache.

Mister Krass - Hainz
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Leitbild » Fr 13.05.2016, 18:47

Mister Krass, oder was? :-P

Die Version hat aber durchaus was für sich ... :wink:
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Paul Naschy » Fr 05.08.2016, 20:23

Anfang September erscheint unser neues Album, als PictureDisc und limitiert auf 99 Exemplare. Vertrieb übernimmt Cargo, kann also sogar bei jedem Schallplattenhändler deines Vertrauens geordert werden.

Der Download-Code für die digitale Version des Albums ist in den Lyrics des letzten Tracks versteckt :)

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Tracklisting

A 1 deepwalking
B 1 am bass a´D´or#
B 2 9/11 the flowers need water

Total playing time 29:38
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Re: Eigene Musik-Projekte?

Beitrag von Dr.Prankenstein » Sa 06.08.2016, 10:20


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