Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mo 21.07.2014, 17:41

TWISTER (USA 1996)

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Die Meteorologin Jo und ihr Noch-Ehemann Bill verbindet immer noch ihre gemeinsame Besessenheit, die Entstehung großer Tornados, so genannter Twister, zu erforschen. Und so ist es kein Wunder, daß selbst die Unterzeichnung der Scheidungspapiere zur Nebensache wird, sobald einer dieser riesigen Wirbelstürme in der Nähe ist.

Zweifelsohne die Referenz unter den Tornado-Filmen. Ich habe schon viele gesehen, aber an TWISTER - den ich bereits zum Dritten mal gesehen habe - kommt keiner auch nur annähernd heran. Hochspannung von Anfang bis Ende, mit atemberaubenden Spezialeffekten. Die fliegende Kuh ist beinahe schon Kult.

Mit Helen Hunt, Bill Paxton und Philip Seymour-Hoffman perfekt besetzt. +++ +++ +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Kaijufan90 » Mo 21.07.2014, 19:06

Den Film hab ich auch schon wie oft gesehen, wirklich ein geiler Film. +++ +++ Nur das Ende fand ich immer etwas kitschig. :mrgreen:
Godzilla, Gamera & Co. 4-ever!!!

Du sollst den Mann im Gummianzug ehren!!!

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 24.07.2014, 16:50

KOLLISION AM HIMMEL (USA 1998)

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Fluglotse Henry Drake beginnt einen verhängnisvollen Fehler: Beim Anflug auf den Flughafen von Chicago kollidieren ein Passagier- und ein Frachtflugzeug, 185 Menschen sterben. Hat Drake versagt oder ist wirklich sein Kontrollbildschirm für kurze Zeit ausgefallen? John Danky von der Flugsicherheitsbehörde soll den Vorfall aufklären. Und muß bald feststellen, daß er auch persönliche Gründe hat: An Bord war auch seine schwangere Ex-Freundin.

Kein Katastrophenfilm im üblichen Sinne. Die Kollision und der Absturz wird nur angedeutet, man sieht später nur Bilder von der Absturzstelle. Vielmehr geht es um die streßgeplagte Arbeit der Fluglotsen, die auch nur Menschen sind, aber jeder Fehler von ihnen fatale Folgen haben kann. Und es geht um die Frage, ob hier wirklich menschliches Versagen ám Werk war oder ein Fehler im Flugsicherungssystem. Letzteres schließen die Verantwortlichen aber aus und so fällt die ganze Schuld auf Drake.
Spoiler:
Nur Danky steht noch hinter ihm und er findet nach und nach heraus, was wirklich hinter der ganzen Sache steckt. Inzwischen plant der von Presse und sogar FBI verfolgte Drake eine Verzweiflungstat...


Man sollte nicht glauben, wie spannend und fesselnd ein Film sein kann, der ohne jegliche Action und Spezialeffekte auskommt. Auch dank der hervorragenden darstellerischen Leistungen ist dieser Film ein Kleinod, das ich uneingeschränkt empfehlen kann.

+++ +++ 1/2
Zuletzt geändert von Barakidon am Fr 01.08.2014, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 26.07.2014, 12:40

EXPLOSIONSGEFAHR - EINE STADT AM ABGRUND (USA 2004)

In der Kleinstadt Millwood brechen unerklärliche Feuer aus. Während die Feuerwehr von Brandstiftung ausgeht, hat der ehemalige NASA-Mitarbeiter Scott einen anderen Verdacht. Er hat entdeckt, daß aus nahegelegenen Ölquellen brandgefährliches Methangas ausströmt, das durch die Kanalisation den Weg in das Städtchen findet.

Lahm und Belanglos, mehr ist dazu nicht zu sagen. --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Di 29.07.2014, 13:48

Dinosaur Valley hat geschrieben:Snake Zone (2001)

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Inhalt

In einem militärischen Forschungslabor werden nicht genehmigte Gen-Experimente mit Klapperschlangen durchgeführt. Diese sollen durch einen Biss einen extrem gefährlichen Virus, ähnlich dem Ebula-Virus, verbreiten. Durch zwei Terroristen wird die Versuchsanlage jedoch gesprengt, wodurch einige Schlangen entkommen können. 10 Jahre später werden bei Erdbeben die aggressiven Schlangen aufgeschreckt und greifen an. In der ruhigen Kleinstadt Santa Maria Springs in Kalifornien treten seltsame Todesfälle auf. Während Dr. Henning und seine Frau versuchen, ein Gegengift zu finden wollen die Verantwortlichen alles vertuschen ...

Der Film ist mehr Katastrophenfilm als Tierhorror, aber der Film mag durchaus zu unterhalten. Auch merkt man dem Film das eingeschnittene Material aus Species oder Delta Force 2 an, aber sonst war er wie gesagt unterhaltsam. Manchmal wirken einige Zufälle etwas sehr konstruiert, aber sonst ok.

Und von den Motiven die auf dem Cover verwendet wurden kommt nichts im Film vor ;-)
Habe mir den auch angeschaut und muß Dinosaur Valley recht geben, daß man tatsächlich nicht von einem Tierhorror sprechen kann. Dafür sind die Schlangen zu wenig präsent und wenn mal hier und da ein Angriff kommt, ist das total unspektakulär inszeniert.

Was dann übrig bleibt zeigt den Kampf gegen das tödliche Virus, genau das hat man so oder so ähnlich schon desöfteren und manchmal auch besser gesehen. Und ein bisschen Armee-Korruption ist auch noch dabei.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen Genre-Mix, wenn das richtig miteinander verknüpft wird. Der Film hier aber hätte mal besser in eine Richung gehen und dann mehr Schwung in die Story einbringen sollen.. +++ ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mo 04.08.2014, 14:52

DIE HITZEWELLE - KEINER KANN ENTKOMMEN (D 2008)

Eine Jahrtausend-Hitzewelle droht Deutschland lahmzulegen. Die Ruhr ist bereits ausgetrocknet. Hydrologin und Wirtschaftsingenieurin Martina Fechner (Susanna Simon) versucht das Schlimmste zu verhindern und stößt dabei auf großen Widerstand: Vor allem der Lobby des städtischen Wasserwerkes kommt die Dürre gerade recht. Schließlich sind die Umsätze gesunken...

Legt sein Hauptaugenmerk weitgehendst auf die Arbeit von Martina und die Hürden, auf die sie stößt. Auf die Probleme der Bevölkerung wird einfach zu wenig Wert gelegt. Stattdessen baut man noch eine Affäre ein, die Martina mit dem verheirateten Stausee-Manager Dirk (Johannes Brandrup) anfängt.

Auch fehlt es hier und da an Logik, da liegt die Temperatur bei über 40 Grad im Schatten, und die Hauptakteure rennen in Kostümen bzw. Anzügen rum und schwitzen nicht mal.

Zu diesem Thema kann ich eher den bereits rezessierten DURST - DIE EPIDEMIE (USA 1998) empfehlen.

Langatmig und ohne Höhepunkte. ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 06.08.2014, 13:57

METEOR - DER TOD KOMMT VOM HIMMEL (USA 2007)

Cottonwoods Bürgermeisterin Anna Davenport hat nicht nur Stress im Job und mit ihrer Familie, jetzt droht auch noch gewaltiger Ärger aus dem All. Ein Meteoritenschauer sorgt für jede Menge Verletzter und ist doch nur der Auftakt für eine noch größere Katastrophe: Ein gigantischer Felsbrocken Felsbrocken nimmt Kurs auf die Erde...

Die erste halbe Stunde beschäftigt sich der Film mit den Problemen der Bürgermeisterin, vor allem denen mit ihrer zickigen Tochter Emily. Dann geht der Meteoritenhagel los, und das mit wirklich guten Spezialeffekten. Das ganze dauert keine 2 Minuten und man hofft auf noch etwas mehr. Doch leider war es das dann auch schon. Die restliche Laufzeit wird verplempert mit der Versorgung der Verletzten in der Klinik und mit Tochter Emily, die mit ihrem Freund irgendwo in der Wildnis unterwegs ist und dessen Arm unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt ist.

Daß da noch ein Riesenmeteor auf die Erde zurast wird nur nebenher registriert, man verläßt sich halt einfach mal darauf daß er rechtzeitig in der Atmosphäre verglüht. Das wird dann auch noch dermaßen dramatisch und schnulzig in die Länge gezogen, daß man fast einschläft.

Zwei Minuten tolle Effekte, drumherum nur Langeweile. --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 10.08.2014, 12:00

STARFLIGHT ONE - IRRFLUG INS WELTALL (USA 1982)

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"Starflight One", ein neues Überschallflugzeug mit Raketenantrieb, startet in Kalifornien seinen Jungfernflug nach Sydney. Das spektakuläre Ereignis verspricht ein Meilenstein der Luftfahrt zu werden. Kurz nach dem Start deutet alles auf einen problemlosen Flug hin. Die Situation ändert sich schlagartig, als der Jet in den Trümmerschwarm einer gesprengten Rakete gerät, die ohne Erlaubnis gestartet war. Das Flugzeug wird beschädigt und die Steuerung versagt. Ein Triebwerk läßt sich nicht mehr ausschalten und die Maschine steigt und steigt bis in den Orbit. Passagiere und Besatzung scheinen dem Tode geweiht zu sein...

Eine Mischung aus Katastrophen- und Science Fiction-Film, dessen Außenaufnahmen manchmal an einen Science Fiction-Film aus den Toho-Studios erinnern. Und auch so phantasievoll sind die Rettungsmaßnahmen in Szene gesetzt worden. Darauf beschränkt sich auch weitgehendst die Handlung, nicht etwa auf die Reaktionen der Passagiere auf die aussichtslose Situation.

Unspektakulär aber durchaus auch spannend inszeniert, jedoch wurde auf Logik so gut wie kein Wert gelegt. Die Schwerelosigkeit z.B. wurde nicht konsequent durchgezogen, wäre aber vielleicht auch zu schwierig gewesen.

Hat damals sicher mehr Aufmerksamkeit erregt als heutzutage, unterhält aber immer noch auf seine ganz eigene Weise. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Di 12.08.2014, 16:59

FAKTOR 8 - DER TAG IST GEKOMMEN (D 2009)

An Bord eines aus Thailand kommenden Flugzeuges über dem indischen Ozean: Mariannes Gesicht ist gelb angelaufen, sie atmet schwer und verlangt nach einem Arzt. Minuten später ist sie tot. Kurz nach ihr sterben noch weitere Passagiere. Ein tödliches Virus hat sich ausgebreitet und niemand weiß, wer es in sich trägt. Die Maschine muß auf einem alten Militärflughafen in Ostbayern landen und wird sofort unter Quarantäne gestellt...

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber das ist tatsächlich ein hochspannender Katastrophen-Thriller aus deutschen Landen. Ob alle Erklärungen medizinisch auch korrekt sind sei mal dahingestellt, man denkt auch nicht wirklich darüber nach. Denn alle Handlungen wirken schlüssig und logisch, langsam breitet sich aus Panik aus und es gibt sogar eine Geiselnahme. Selbst die Bundeskanzlerin wird (in Abwesenheit) mit einbezogen, die aufgrund der Notsituation ihre Reise nach Australien abbricht.

Die Darsteller wie Muriel Baumeister, Oliver Mommsen, Max von Thun oder Emilia Schüle agieren glaubhaft und nicht überzogen.

Spoiler:
Und hier gibt es auch mal - im Gegensatz zu vielen ähnlichen Filmen - kein Happy End!


Wir Deutschen können tatsächlich auch richtig gute Katastrophenfilme drehen! +++ +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 15.08.2014, 07:54

APOCALYPSE POMPEII (USA 2014)

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Ex-US-Marine Jeff erledigt in Neapel einen Job, während seine Frau und seine Tochter die Touristenattraktion Pompeii besuchen. Zufällig interessiert sich das Töchterchen für Vulkane und ist Spezialistin auf dem Gebiet, und prompt bricht auch der Vesuv aus. Um seine Liebsten zu retten, kämpft sich Jeff mit Exkollegen durchs Gefahrengebiet...

Die Antwort der Asylum-"Künstler" auf das Kinospektakel POMPEII. Insofern auch eine Low-Budget-Action nach bewährtem Muster. Immerhin hält sich der Film nicht mit einer langen Einführung auf, sondern haut einen gleich ein CGI-Effektfeuerwerk um die Ohren - mit dazwischen eingeschnittenen Aufnahmen von echten Vulkanausbrüchen -, das sich fast durch die ganze Handlung zieht. Der Film wirkt dadurch fast schon überlanden von Effekten, die aber teilweise durchaus gut gemacht sind.

Natürlich gibt es am Ende für die Familie ein Happy End, da verrate ich auch nicht zuviel. Allerdings ist es schon erstaunlich, wie bei einer derart gezeigten Wucht eines Vulkanausbruches, irgendjemand überleben kann.

Geht gerade noch so in Ordnung. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 16.08.2014, 18:06

DIE HINDENBURG (1975)

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Jahr 1937: In der Botschaft des Deutschen Reiches in den USA herrscht helle Aufregung, weil eine Frau aus Milwaukee den Zeppelin Hindenburg in einer Vision gesehen hat - explodierend. Sofort erhält Oberst Ritter den Auftrag, das Luftschiff auf seinem Flug nach Amerika zu begleiten und nach möglichen Saboteuren zu fahnden. Schon bald findet er heraus, daß einige der Passagiere nicht die sind, für die sie sich ausgeben.

Auf historische Genauigkeit wurde hier weniger Wert gelegt, sondern zugunsten der Spannung eine fiktive Geschichte erzählt, die auf den Spekulationen über einen Anschlag auf das Luftschiff basiert. So ist es auch letztlich eine Bombe, die den Zeppelin zum explodieren bringt. Das Ende zeigt - und das keine Überraschung - Archivaufnahmen vom echten Absturz. Da diese in s/w sind, wird auch der Rest der Spielszenen in s/w gezeigt. Hier wurden einige gute Spezialeffekte mit eingefügt, die aus dem Archivfilm stammen könnten. Gut gemacht, fügen sich sehr gut mit dem Archivmaterial zusammen. Am Schluß wird noch darauf hingewiesen, daß man bis heute den wahren Grund für die Katastrophe nicht kennt.

Bis auf den Schluß eigentlich mäßig spannend, da sehr dialoglastig, aber mit schönen Flugaufnahmen vom Luftschiff. +++ ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 21.08.2014, 14:20

DIE GROSSE FLUT - WENN DIE WELT VERSINKT (KILLER FLOOD, USA 2003)

Eine amerikanische Kleinstadt am Fuße eines gigantischen Staudammes auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Der Damm droht zu brechen und alles unter seinen gewaltigen Wassermassen zu begraben...

Wie soll die Welt versinken, wenn der Staudamm einer Kleinstadt bricht? Da sieht man mal wieder, wie dämlich manchmal die deutsche Titelschmiede eigentlich ist.

Der Film ist voll mit Genreklischees: Der Architekt der den Damm entworfen hat, der böse Bauunternehmer, der aus Kostengründen die Pläne des Architekten verändert hat und für zuwenig Sicherheit gesorgt hat, die Bürgermeisterin, die erst nichts kapiert, aber dann doch auf den Architekten hört, denn der ist "zufällig" ihr Ehemann, der die Familie verlassen hatte. Und dann ist da noch der Sohn der Beiden, der unheimlich altklug ist und sowieso alles besser weiß.

Also eben überhaupt nichts Neues an der Katastrophenfront, selbst die paar Spezialeffekte von den hereinbrechenden Wassermassen sind nur zweitklassig.

Muß man nicht gesehen haben. ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 24.08.2014, 11:49

VERSCHOLLEN IM PAZIFIK (USA 1969)

Auf dem Weg von Hawaii nach Sydney gerät eine Passagiermaschine in einen gewaltigen Sturm und wird vom Blitz getroffen. Das Flugzeug muß mitten im Pazifik vor einer einsamen Insel notwassern. Während sich die mehr als 100 Überlebenden auf dem Eiland einrichten, geschieht ein Mord. Pilot Steve Bannerman beschließt, die Führung der orientierungslosen Truppe zu übernehmen, um ihr Überleben zu sichern. Doch er hat auch Widersacher und Rettung von der Insel scheint nicht in Sicht...

Natürlich konnte man damals nicht auf spektakuläre Spezialeffekte beim notlanden setzen. Daher sieht man das hauptsächlich vom Cockpit aus. Das fliegende Flugzeug ist offensichtlich ein Modell, was das ganze etwas trashig wirken läßt. Viel Logik darf man auch nicht erwarten, so operiert in einer Höhle ein junger Arzt einfach mal einen Jungen, der kurz vor einem Blinddarmdruchbruch steht.

Ansonsten beschränkt sich die Handlung darauf, daß Bannerman zuerst vergeblich versucht, die Leute zur Zusammenarbeit zu bewegen, da man lange auf der Insel bleiben muß und nur so überleben kann. Doch er hat Gegner die alles anders sehen, es gibt ein Eifersuchtsdrama und noch ein paar weitere Konflikte.

Erstaunlich ist allerdings das Ende,
Spoiler:
denn als Zuschauer wartet man letztlich doch auf Rettung, aber dem ist nicht so. Sie bleiben alle auf der Insel gefangen.


Netter Genremix aus Katastrophen- und Abenteuerfilm der späten 60iger Jahre mit interessanter Besetzung: Lloyd Bridges, Anne Francis, Ralph Meeker, Andrew Prine. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 27.08.2014, 18:39

ABGRUND - EINE STADT STÜRZT EIN (D 2008)

Die Erde bebt und innerhalb von wenigen Sekunden verschwindet ein See im Ruhrgebiet. Alle Gutachter gehen von einem einmaligen Ereignis aus, nur die Geologin Nina hat Zweifel. Sie vermutet, daß das Wasser des Sees in alte Stollen einer Zeche eingedrungen ist. Stürzen diese ein, droht eine Katastrophe. Weil ihr niemand glaubt, steigt sie mit ihrem ihrem Ex-Freund, ihrem Vater und einigen Freunden selbst in das Labyrinth der Schächte - doch in den Tiefen warten auf die Mannschaft einige Überraschungen und Geheimnisse...

Effektiv erzählter Katastrophen-Thriller, der mit einigen wirklich guten Spezialeffekten aufwarten kann. Das habe ich bei US-Produktionen schon viel viel schlechter gesehen. Spannend in Szene gesetzt, mit etwas Dramaturgie die aber nicht weiter stört, und guten Darstellern wie Liane Forestiere, Marco Girnth oder Oliver Stritzel.

Und wieder zeigt eine deutsche Produktion was wir hier zustande bringen können! +++ 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 04.09.2014, 13:31

100 MILLIONEN VOLT - INFERNO AM HIMMEL (USA/D 2001)

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Der 14jährige Eric interessiert für das Wetter, besonders für Gewitter. Eines Tages sieht er auf einem Wetterradar auf seinem Computer, daß zwei gewaltigen Gewitterfronten auf seine Stadt zurasen und sich zu einem Jahrhundertstrum vereinigen werden. Doch niemand will anfangs auf seine Warnung hören...

Erics Vater ist der Sheriff, seine Mutter Ärztin in der örtlichen Klinik. Seit sein älterer Bruder tot ist, findet Eric keine Annäherung mehr zu seinem Vater. Und ein skrupelloser Bauherr (Stacy Keach) treibt seine Männer unter lebensgefährlichen Bedingungen zum arbeiten an, damit der geplante Supermarkt rechtzeitig fertig wird. Unterstützt von der korrupten, hochnäsigen und heuchlerischen Bürgermeisterin, die zwar Dreck am Stecken hat, aber im strahlend blauen, blitzsauberen Kostüm herumläuft, obwohl sie mehrmals in den Schlamm gefallen ist.

Das Unwetter äußert sich erstmal in Blitzen, die waagrecht über den Boden rasen, in Gebäude eindringen und die Haushaltsgeräte zum explodieren bringen! Ansonsten gibt es noch viel Regen, viel Geblitze am Himmel und etwas Sturm. Denn das Mega-Unwetter wissen Eric und sein Vater noch rechtzeitig aufzuhalten - wie sie das schaffen ist sowas von unglaubwürdig und haarsträubend...aber wenigstens sind die Effekte noch einigermaßen in Ordnung.

Mittelmäßig bis schlecht. +++ --- 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 07.09.2014, 11:57

TORNADO! (USA 1996)

Rechnungsprüferin Samantha Callen (Shannon Sturges) soll die Arbeiten von Wirbelsturm-Experten Jake (Bruce Campbell) und dessen ehemaligen Tutor Dr. Banson (Ernie Hudson) auf den Zahn fühlen. Die junge Frau muß darüber entscheiden, ob die Forschungen noch länger finanziell unterstützt werden - und zeigt sich mehr als skeptisch. Doch dann kommen sich Jake und Samantha näher - gerade als ein katastrophaler Tornado auf sie zustürmt...

Ein Stunde lang verliert sich der Film fast ausschließlich in endloses theoretisches Gelaber. Bis dann mal endlich etwas passiert, ist es auch fast schon wieder vorbei. Gesehen hat man ein paar harmlose SE, vermischt mit Originalaufnahmen und eine langweilige Liebesgeschichte.

Bruce Campell hätte mal besser beim Horrorfilm bleiben sollen... --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Di 09.09.2014, 13:25

ERDBEBEN (EARTHQUAKE, USA 1974)

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Die Millionenmetropole Los Angeles wird von mehreren kleineren Erdstößen erschüttert. Niemand ahnt jedoch, daß diese lediglich die Vorboten für einen Katastrophe von verheerenden Ausmaßen sind, die binnen 24 Stunden über die Stadt hereinbricht.

Zweifelsohne einer der besten Filme in diesem Genre, der zurecht 1975 mit einem Oscar für die beste Tonmischung und die bahnbrechenden visuellen Effekte ausgezeichnet wurde.

Auch die Darstellerriege kann sich sehen lassen: U.a. Charlton Heston, Ava Gardner, George Kennedy, Lorne Greene, Geneviéve Bujold, Richard Roundtree. Und köstlich: Walter Matthau in einer Nebenrolle als betrunkener Bargast.

+++ +++ +++ 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von MonsterZero » Di 09.09.2014, 13:55

Der Film, der fast ein Kinosaal zerstörte. :mrgreen:
"What Chato's land doesn't kill, Chato will." - Chato's Land (1972)

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 10.09.2014, 18:24

MAGMA - DIE WELT BRENNT/WENN DIE ERDE DROHT ZU VERBRENNEN (VOLCANIC DESASTER, USA 2006)

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Dr. Peter Shepherd ist Vulkanologe. Nach einigen Vulkanausbrüchen erhält die von ihm und seinem Mentor vertretene, bis dahin belächelte "Exodus-Theorie", endlich spätes Gehör. Laut dieser Theorie stehen weltweit Vulkanausbrüche bevor - und eine neue Eiszeit droht, wenn nichts unternommen wird. Shepherd setzt mit seinem Team alles daran, dies' abzuwenden.

Unlgisch, todlangweilig und grottenschlechte Effekte. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 18.09.2014, 13:28

380.000 VOLT - DER GROSSE STROMAUSFALL (D 2010)

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Ingenieurin Anja versucht, einen Netzausfall im Berliner Norden zu beheben. Doch bald schon fällt die gesamte Stromversorgungs Berlins zusammen. Nun ist die Zeit gekommen für dunkle Gestalten, um ungestört Straftaten zu begehen.

Katastrophenalarm in Berlin. Totaler Stromausfall. Plünderungen und eskalierende Gewalt häufen sich. Dazu kommt noch eine Verschwörung bei den Verantwortlichen im Kernkraftwerk und der Regierung.

Solide heruntergekurbelter Katastrophen-Thriller ohne große Überraschungen. Die Story hätte viel mehr Potential gehabt, leider wurde zuwenig daraus gemacht.

Mit Ann-Kathrin Kramer, Tobias Oertel und Rolf Kanies zwar interessant besetzt, aber auch die können keine richtigen Akzente setzten.

Im Dunkeln wär gut munkeln - hier leider nicht.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 25.09.2014, 13:46

ARCTIC BLAST - WENN DIE WELT GEFRIERT (USA/CDN 2010)

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Meteorologe Jack steht vor der größten Herausforderung seines Lebens. Als infolge einer Sonnenfinsternis die Ozonschicht reißt und einen tödlichen Kältenebel auf die Erde entläßt, beginnt für ihn ein harter Kampf. Denn die erbarmungslose Kaltfront vernichtet alles, was sich ihr in den Weg stellt.

Der Film ist recht spannend inszeniert und bringt teilweise die eisige Atmosphäre ansprechend rüber. Die ausbrechende Panik wird zwar etwas trashig, aber durchaus überzeugend vermittelt. Es gibt viel Action, schöne Bilder, einen stimmigen Score und ein bedrohliches, sich gegen Ende hin weiter zuspitzendes Szenario.

Sicher einer der besseren Vertreter seines Genres. Alternativtitel: ICE TWISTER 2 - DER MEGASTURM.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Dinosaur Valley » Do 25.09.2014, 18:55

Starflight One fand ich damals gut, aber eben als Kind, weiß nicht, wie er heute wirken würde.

Magma, fand ich irgendwie schon unterhaltsam, zwar erkannte man die Höhlenkulissen ala Museum, aber irgendwie hat er bei mir ne Stimmung hinterlassen, aber wie Barakidon schon sagte, sonst kein Highlight.

Und Erdbeben fand ich klasse!

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 27.09.2014, 11:45

STORM CHASERS - IM AUGE DES STURMS (USA 1998)

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Einst jagte Kelly McGillis Männern wie Harrison Ford (DER EINZIGE ZEUGE) hinterher, hier muß der Wind hehalten. Als Witwe eines Meteorologen will sie den Zusammenhang zwischen Tornados und Raketenabschüssen beweisen. Und schon zieht auch ein heftiges Unwetter auf.

Endloses Eifersuchts- und Liebesgeplänkel, dazwischen mal ein paar harmlose Unwetterszenen, die mehr schlecht als recht getrickst sind. Und kaum kommt gegen Ende mal so etwas wie Action auf, ist es auch schon wieder vorbei.

Pfingstgewitter bringen's mehr! --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 01.10.2014, 18:53

DER POLARSTURM (USA 2009)

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Der Wissenschaftler Mayfield entdeckt, daß die Erde durch einen Kometen bedroht wird, doch keiner nimmt ihn ernst. Dann wird der Albtraum wahr, denn ein Stück des Kometen schlägt auf der Erde ein mit zerstörerischen Auswirkungen auf das Magnetfeld. Obwohl Menschen sterben und Naturkatastrophen folgen, dauert es lange, bevor von öffentlicher Seite Rettungsmaßnahmen ergriffen werden. Mayfield startet zu einer tödlichen Rettungsmission.

Der Film bietet die üblichen Klischees des Genres: Der Wissenschaftler, den niemand glaubt, die Katastrophe die dann doch kommt, der verzweifelte Versuch, das Schlimmste abzuwenden. Und nicht zu vergessen die nebenher laufende familiäre Story. Zumindest die Effekte sind einigermaßen ansehnlich gemacht. Nicht vom allerfeinsten, aber immerhin nicht ganz so künstlich wirkenend wie in zahllosen anderen Streifen dieser Art.

Geht in Ordnung, mehr aber auch nicht. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Di 07.10.2014, 13:24

METEOR STORM (USA 2010)

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Die Einwohner San Franciscos freuen sich auf ein bevorstehendes Naturschauspiel: Wissenschaftler haben für die kommende Nacht einen Meteoritenschauer vorhergesagt. Die Freude darüber währt aber nicht lange, denn die Nachhut des Spektakels hat zerstörerische Auswirkungen...

Bietet nichts neues, ist aber immerhin kurzweilig. Manchmal etwas hektisch und panisch, dafür aber mit relativ guten Effekten.

Geht in Ordnung. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 09.10.2014, 09:58

S.O.S. TITANIC (GB/USA 1979)

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April 1912: Das als unsinkbar geltende Luxusschiff TITANIC ist unterwegs auf seiner Jungfernfahrt von Southhampton nach New York. Auf dem Weg gerät das Schiff nach Kollision mit einem Eisberg in Seenot und beginnt langsam zu sinken. An Bord bricht Panik aus...

TV-Verfilmung der bekannten Geschichte um die TITANIC. Der ganze Film ist in Sepia-Farben gehalten, um den Flair der damaligen Zeit wiederzuspiegeln. Natürlich passiert die Katastrophe erst im letzten Drittel, bis dahin wird man in Traumschiff-Manier mit den Geschichten einiger Passagiere unterhalten. Die Kollision mit dem Eisberg ist relativ unspektakulär realisiert worden, alle anderen Effekte sind zwar nicht weltbewegend, gehen aber für eine TV-Produktion durchaus in Ordnung.

Zudem kann sich auch die Besetzung sehen lassen, u.a. David Janssen, Helen Mirren, Susan Saint James, David Warner.

Nicht schlecht, aber der 1953 entstandene DER UNTERGANG DER TITANIC mit Barbara Stanwyck und Clifton Webb ist um Längen besser. Was auch nicht verwundert, der ist ja auch eine Hollywood-Produktion.

S.O.S. Titanic ist aber auf jeden Fall mit eine der besseren Verfilmungen dieses Themas. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 10.10.2014, 09:28

DIE SCHRECKENSFAHRT DER ORION STAR (USA/D 1998)

Die Seuchenexpertin Dr. Stephanie Tauber will sich während einer Karibik-Kreuzfahrt Zeit für ihre Tochter Aly nehmen. An Bord ereignen sich jedoch mysteriöse Todesfälle. Daher läßt sie Proben in das Labor ihres Chefs vom "Center for Disease Control" schaffen. Es stellt sich heraus, daß auf dem Schiff ein bisher unbekanntes Virus grassiert. Dr. Tauber erhält das Kommando über das Schiff, das im Meer vor Miami unter Quarantäne gestellt wird.

OUTBREAK auf dem Luxusdampfer? Wäre schön, aber was man aus einer relativ guten Idee gemacht hat (wenn man mal den Zufallsfaktor wegläßt, daß ausgerechnet eine Seuchenexpertin an Bord ist), ist richtig übel.

Zum einen wird die Geschichte zu dramatisch erzählt und wirkt in vielen Szenen völlig unglaubwürdig. Dazu kommt politische Korruption und selbst das eigentliche Thema geht einige Zeit verloren, als das abgestellte Militär auf dem Schiff meutert. Jetzt hat man versucht einen Actionfilm daraus zu machen, der aber überladen ist mit grottenschlechten CGI-Effekten.

Hier haben sich einige namhafte Darsteller leider gnadenlos verwursten lassen, mit dabei u.a. Lindsay Wagner, Horst Buchholz, Michael Ironside, Martin Sheen, Brian Dennehy.

DIE SCHRECKENSFAHRT DER ORION STAR ist eine Schreckensfahrt für den Zuschauer. --- --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 12.10.2014, 08:46

DIE WOLKE (D 2006)

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In einem Kernkraftwerk in der Nähe von Schweinfurt kommt es zu einer atomaren Katastrophe. Nun zieht eine radioaktive Wolke in Richtung der osthessischen Kleinstadt Schlitz. Die 16jährige Hannah verliert durch ein weiteres Unglück ihren kleinen Bruder und kurze Zeit später ihre Mutter. Das junge Mädchen versucht sich vor der nahenden Katastrophe zu retten, wird aber schließlich doch kontaminiert. Halt findet sie nur in ihrem Freund Elmar, der aber bald auch selbst schwer erkrankt.

Der Film spaltet sich in zwei Hälften: Die erste Hälfte ist ein mitreißender, spannender Katastrophenthriller mit einem atmosphärischen und beängstigenden Szenario. Selten hat man auch eine so gut inszenierte Massenpanik erlebt. In der zweiten Hälfte verkommt der Film leider zu einem romantischen, fast schon schnulzigen Jugenddrama und der Thrill geht komplett flöten. Man erfährt auch letztlich nichts über die Hintergründe der Katastrophe.

Der Regisseur hat sich leider zu sehr an die Romanvorlage gehalten - hier wäre es besser gewesen davon etwas abzuweichen und die Story etwas anders einzukleiden, um den anfänglichen Schwung beizubehalten.

Der gute Ansatz verläuft sich leider mit der Zeit in einem zu dramaturgischen Handlungsstrang.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Mr. Z » So 12.10.2014, 11:38

Barakidon hat geschrieben:DIE WOLKE (D 2006) In der zweiten Hälfte verkommt der Film leider zu einem romantischen, fast schon schnulzigen Jugenddrama und der Thrill geht kompl
ett flöten. Man erfährt auch letztlich nichts über die Hintergründe der Katastrophe-
Echt komisch...gerade deshalb mag ich den Film!?
15 Jahre Kongulaspranke!...17. Sept. 2003 - 17. Sept. 2018...es war damals 17:24 Uhr in dieser Internetbude an einer Haltestelle in Karlsruhe. Mal sehen ob ich feier... :roll:

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 12.10.2014, 17:35

Ist ja auch völlig ok so. :)

Habe im Grunde ja auch nichts gegen Dramen, wie du vielleicht schon festgestellt hast. Auch nichts gegen dramatische Wendungen in Filmen anderer Genres. Mir ist der einfach nur zu stark abgedriftet, nachdem die erste großartige Hälfte sehr viel versprochen hat. Dramatik hätte ja ruhig bleiben können, aber halt etwas weniger. Der Schnitt zwischen Katastrophe und Drama war mir einfach zu heftig.

Ich habe ihn ja auch nicht schlecht bewertet, das hätte er auch nicht verdient. Meiner Meinung nach werden einfach die Erwartungen aufgrund des tollen Katastrophenszenarios anfangs zu hoch geschraubt.

Er wäre als Katastrophenfilm sowie auch als Drama zweifelsohne gut - nur der Mix war mir einfach zu gegensätzlich.
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