Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Eine Film-Welt jenseits der Monstren, Mumien und Mutationen.
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Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 26.03.2014, 19:54

So wie im Genre Tierhorror in letzter Zeit massenhaft Filme mit Haien, Krokodilen oder Schlangen etc. wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, genau so ist das passiert mit Katastrophenfilmen über Tornados, Vulkanausbrüche oder Erdbeben etc.

Denke, dieses Filmgenre verdient einen eigenen Thread. Hier gibt es viel Schund, aber sicher auch einige Sahnestückchen zu entdecken.

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Seit April Saunders zusammen mit ihrem Bruder miterleben mußte, wie ihre Eltern durch einen Tornado ums Leben kamen, beschäftigt sie sich wie besessen mit Wirbelstürmen und Wetterphänomen. Das geht auf Kosten ihrer Tochter Dana, die sich vernachlässigt und unverstanden fühlt. Als April und Dana auf Besuch bei April's Bruder Ryan sind, zieht plötzlich ein gewaltiger Tornado auf...

Ich vermutete hinter diesem Film zuerst einen trashigen Twister-Verschnitt. Muß aber sagen, daß ich positiv überrascht wurde. Wenn man mal über den Zickenkrieg zwischen Mutter und Tochter hinweg sieht, so erlebt man einen durchaus spannenden Film mit guten Effekten, der am Ende sogar einen Hauch Psychothriller in sich birgt.

Und schön auch mal Michael Ironside wieder zu sehen, wenn auch nur in einer Nebenrolle.

Wirklich nicht schlecht. +++ 1/2
Zuletzt geändert von Barakidon am Mi 26.03.2014, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Plasmo » Mi 26.03.2014, 20:33

Verwunderlich, dass es so ein Topic noch nicht gab und eine gute Idee eines zu eröffnen!

Ich selber schaue so gut wie nie Katastrophenfilme, lese hier aber gerne mit. +++
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-Godzilla.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 26.03.2014, 20:46

Da du den Tierhorrorfilm weitgehends abdeckst - und das meine ich absolut positiv - habe ich mir gedacht, mich demnächst mal näher mit dem Katastrophenfilm zu beschäftigen.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Harryzilla » Do 27.03.2014, 07:30

Der letzte Katastrophenfilm den ich gesehen habe war folgender:

Aftershock (2012) +++ 1/2

Der chilenische Film Aftershock unterteilt sich in drei Kapitel. Im ersten davon macht Eli Roth (Hostel) mit zwei Einheimischen und einigen Mädels in Chile Party Hard und das im besten Hangover-Stil. Selena Gomez hat übrigens einen kurzen V.I.P-Auftritt in einer Disco.
Im zweiten Kapitel erleben wir die extremen Folgen eines großen Erdbebens. Im dritten Kapitel können zahlreiche Sträflinge aus einem Gefängnis ausbrechen und für die Überlebenden des Erdbebens beginnt eine Nacht des endlosen Terrors.
Schonungslos realistisch und ultrabrutal wird hier das gigantische Erdbeben von 2010 aufgearbeitet. Die Erdbebenszenen sind schon an der Schmerzgrenze, aber was danach folgt tut selbst erfahrenen Horrorfilmexperten noch weh.
Regisseur Nicolás López wird übrigens den nächsten Eli Roth Film The Green Inferno mitproduzieren. Roth hat offenbar (nach Osteuropa) gerade Südamerika für seine Schlachtplatten entdeckt. :angst:
Wäre da nicht die etwas lange Einleitung und das übertriebene Ende, dann gäbe es sogar noch eine höhere Wertung. A film that could only be made in South America, where life is CHEAP!

P.S. Der Film lief beim letztjährigen Fantasyfilmfest. Der katholische Filmdienst würde abraten. Ich hingegen rate zu.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 27.03.2014, 15:19

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Kevin Fraser verdient sein Geld mit Abenteuerreisen, die er für gut betuchte Urlauber auf der ganzen Welt organisiert. Sein neuestes Projekt führt ihn nach Neuseeland, um eine geeignete Route zum Vulkan "Mount Extreme" festzulegen. Seine Frau, eine erfahrene Vulkanologin und Melanie, Kevins Stieftochter, begleiten ihn auf dem Trip, der als vollkommen harmlose Reise geplant war. Doch kaum in der Nähe des Vulkans angekommen, beginnen die Schwierigkeiten. Melanie hat große Probleme, Kevin als ihren Stiefvater zu akzeptieren. Und dann regt sich auch noch der Vulkan, und Melanie gerät in große Gefahr.

Der Film versucht vergebens Spannung aufzubauen, was er letzlich aber nicht wirklich schafft. Dafür hat er zuviele Durchhänger. Und dann wieder dieser "Zufallsfaktor", der in vielen ähnlich gestrickter Filme auftritt: Die Vulkanologin ist genau zu diesem Zeitpunkt dort, als der Vulkan - der seit Jahrzehnten geruht hat - wieder eruptiert. Natürlich hören die Behörden nicht auf ihre Warnungen und es kommt, was kommen muß.

Einzig die Szenen in der Höhle, in die sich Melanie und ein Tour Guide verirrt haben, sind wirklich schön anzusehen. Die Szenerie erinnert ein bisschen an das Höhlenlabyrinth in "Sindbads gefährliche Abenteuer". Und ein bisschen von der schönen Natur Neuseelands ist auch noch zu sehen.

Man versucht zwar noch etwas Mystik in die Geschichte zu bringen, in Form einer geheimnisvollen, alten Frau (Hexe, Geist, normaler Mensch?), aber auch das funktioniert nicht.

Die wenigen Effekte sind scheinbar am Computer generiert und können den Film nicht retten, da sie nicht wirklich gut sind. Und das Ende ist dann so richtig schnulzig.

Kann man ansehen, man versäumt aber nichts, wenn man den Film nicht gesehen hat. +++ ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 30.03.2014, 17:48

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Wenn ein Experiment mit Energie schief geht, hat dies einen massiven Ausschlag von Hurrikans zur Folge. Ein High School Lehrer für Naturwissenschaften, muss seine Familie in Sicherheit bringen, bevor die Hurrikans sich verschmelzen und zu einem Hypercane werden, mit der Macht die USA von der Landkarte zu tilgen...

Der Film ist einfach nur schlecht. Ein naseweiser Teenager der seinem Vater andauerend sagt, was er nun tun soll und das er das alles nun schneller tun muß. Unglaublich nervig. Man hat sich zwar bemüht, viele Effekte in den Film einschmelzen zu lassen, aber diese sind nicht wirklich gelungen bzw. teilweise übertrieben dargestellt. Da fährt ein Auto mit Insassen mitten in den Schlauch eines Tornados, es wird etwas herumgewirbelt und fährt dann unbeschädigt und blitzsauber weiter. Oder ein Hubschrauber stürzt ab, die drei Insassen sind völlig unverletzt, haben nicht mal eine Schramme, und spazieren einfach dann weiter durch die Gegend. Das einzige was einem den Film durchstehen läßt ist die Neugier darauf, ob vielleicht noch was Blödsinnigeres kommt.

Schauspielerische Leistung gleich Null und dämliche Synchro. --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 06.04.2014, 14:20

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Das ewige Eis in Alaska schmilzt! Was genau das bedeutet, muss die Familie des Wissenschaftlers Michael Webster bei ihrem bisher so beschaulichen Weihnachtsurlaub in der Wildnis an der eigenen Haut erfahren. Weil die Schmelze im Inneren eines Berges Ströme von flüssigem Methan freisetzt, kommt es zu einer Abfolge von folgenschweren Erdbeben, die die Familie bei der Suche nach einem Weihnachtsbaum voneinander trennt. Gemeinsam mit Hilfe des Militärs nimmt Michael die Suche auf und versucht, die Großkatastrophe abzuwenden.

Oft findet man ein reißerisch aufgemachtes Cover vor und verspricht sich davon einen tollen Film, doch leider wird man dann bitter enttäuscht. Hier ist es eher umgekehrt, ein schlichtes Cover aber ein absolut sehenswerter Film. Zwar spielt er nicht - wie der Untertitel verheißt - in der Arktis, sondern in Alaska. Aber was soll's.

Für eine Produktion des SF-Channels sind die Effekte erstaunlich gut. Wenn auch manchmal etwas übertrieben, aber in Filmen dieser Art muß das manchmal so sein, damit sie Spaß machen. Die weitgehendst unbekannten Darsteller agieren ordentlich, deutsche Synchro geht absolut in Ordnung und wirkt nicht wie so oft bei ähnlichen Machwerken blödsinnig. Die herrliche Landschaft Alaskas als Schauplatz einer gewaltigen Katastrophe - sehenswert! +++ 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 06.04.2014, 17:39

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Megastürme und riesige Flutwellen bedrohen die Erde. Sie sind scheinbar nicht mehr aufzuhalten. Überall baut man moderne Archen, von denen jede Platz für etwa 50.000 Passagiere hat. Wer auf eine Arche kommt, entscheidet eine Verlosung (Parallelen zu DER JÜNGSTE TAG sind offensichtlich). Doch letztlich kann nur eine einzige starten, mit nur ca. 500 Passagieren.

Wenn man sich die Kundenrezessionen auf Amazon anschaut so würde man für diese DVD keinen Cent ausgeben. Aber genau wegen der abgrundtief schlechten Kritiken wollte ich den Film sehen. Ich habe nämlich manchmal den Eindruck, daß da einer was schreibt und die anderen ziehen einfach nach, weil sie nicht den Mut haben eine eigene Meinung kundzutun. Irgendwie realisieren manche nicht, daß es Unterschiede gibt zwischen Billig- und Hollywoodproduktionen. Wenn jemand mit geringem Budget das maximal Mögliche herausholt, so muß man das zumindest honorieren. Über solche Filme habe ich bereits geschrieben, z.B. KILLER MOUNTAIN oder ICE ROAD TERROR.

Dieser Film hier schafft das nicht ganz, aber soooo schlecht finde ich ihn gar nicht. Sicherlich, die Schauspieler agieren unlaublich hölzern, fast schon lustlos. Die Dialoge sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Und Logik kann man bei solchen Filmen selten erwarten. Man muß halt aufpassen, das innerhalb der Unlogik alles noch irgendwie stimmig abläuft. Hier wurden einige schwere Fehler gemacht, z.B. startet ein Flugzeug ohne Rollbahn und irgendwelchen Anlauf (kein Senkrechtstarter wohlgemerkt!). Und die Arche quält sich durch einen Megasturm, der meterhohe Wellen aufpeitscht, aber an Deck stehen drei Leute furztrocken und der Himmel ist strahlend blau.

Aber die Effekte - vor allem die Fluten die über die Städte hereinbrechen - sind für eine Billigproduktion absolut in Ordnung. Und weiterhin positiv ist zu bemerken, daß Langeweile nicht aufkommt. Denn der Film startet eigentlich schon mitten im Chaos, die Flut ist bereits bedrohlich nahe und die Archen bereits fast fertig. Das Ende kommt dann leider viel zu schnell und es bleiben einige Fragen offen.

Alles in Allem ist der Film sicher kein Highlight, aber auch nicht die allerletzte Gurke, wie man vielleicht den Kritiken entnehmen kann. Wird nicht jedem gefallen, aber da er schon in den Trashbereich reinschnuppert, für mich persönlich kein Fehlkauf. +++ ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Harryzilla » So 06.04.2014, 19:09

Ich möchte nicht wieder einen Doppelpost machen, aber Snowpiercer würde wohl auch in diesen Thread passen.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Elite » So 06.04.2014, 19:12

Harryzilla hat geschrieben:Ich möchte nicht wieder einen Doppelpost machen, aber Snowpiercer würde wohl auch in diesen Thread passen.
Ich hoffe doch nicht wegen meines schnippischen Posts letztens. Das war nur ein Scherz!! Ich lese deine Kurzkritiken wirklich gerne... auch mehrfach... dann bleibt's auch besser im gedächtnis :) YIYA
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Harryzilla » Mo 07.04.2014, 06:18

:-X
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 12.04.2014, 16:49

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Kurz vor Weihnachten erscheint ein dunkler Stern am Himmel, Erdbeben und Naturkatastrophen häufen sich. Ist der Tag der Abrechnung gekommen? An Jaceys achtzehntem Geburtstag geschehen plötzlich bedrohliche Dinge um sie herum: Das Wasser färbt sich rot, gewaltige Tornados tauchen wie aus dem Nichts auf und aus dem Himmel schießen tödliche Pfeile aus Eis herab. Es scheint die Apokalypse und das Ende der Menschheit angebrochen zu sein. Als Jacey dann auch noch erfährt, dass sie die Auserwählte ist, erkennt sie, dass sie die Einzige ist, die dieses unheilvolle Ende der Menschheit aufzuhalten vermag. Mit dem uralten Buch der Prophezeiungen der Maya versucht sie gemeinsam mit ihrem Vater herauszufinden, wie sie die zwölf Katastrophen aufzuhalten, mit denen der Countdown zum Untergang der Welt begonnen hat...

Über Unlogik braucht man bei solchen Filmen nicht sprechen, die gehört irgendwie dazu. Ein Teenager rettet alleine die Welt...schon ganz weit hergeholt.
Fängt der Film noch vielversprechend an, mit Eiszapfen die auf die Erde fallen und Menschen durchbohren, fällt er doch nach und nach immer mehr ab, was Spannung und Effekte angeht. Die unbekannten Darsteller agieren so wie man es von TV-Produktionen meist gewohnt ist: Irgendwie lustlos.

Würde sich der Film nicht selber viel zu Ernst nehmen und etwas mehr Komik wäre im Spiel, würde ich dafür noch einen Pluspunkt geben. Leider ist das aber nicht der Fall. ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 18.04.2014, 12:32

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Auf dem Flughafen von Sioux City, einer Provinzstadt in Iowa, üben Feuerwehr und Rettungsteams den Notfall. Zwei Jahre später wird's ernst. Als auf dem Flug von Denver nach Chicago ein Triebwerk explodiert, muss Kapitän Haynes (Charlton Heston) notlanden. Dabei fängt die Maschine Feuer. Den Rettern bleibt nur wenig Zeit, die 296 Passagiere aus dem brennenden Flugzeug zu bergen.

Katastrophenflug 232 entstand nach einer wahren Begebenheit im Juli 1989 mit dem extrem selten auftretenden Fall des Totalausfalls der Hydraulik. Die Cockpitcrew, bestehend aus Kapitän, Kopilot und Bordingenieur sowie ein zufällig als Passagier mitfliegender weiterer Flugzeugkapitän, konnten das Flugzeug nur noch mit Hilfe der beiden Triebwerke steuern. Alle Ruder waren ausgefallen. Dieses Zusammenspiel gilt als Lehrbeispiel für erfolgreiches Crew Resource Management.


Kein typischer Katastrophenfilm, der auf Heldentum und spektakuläre Effekte setzt. Er legt sein Hauptaugenmerk eher auf die Sicherheits- und Rettungsteams, ihre Bemühungen vor, während und nach der Katastrophe. Ihren Einsatz nach dem Absturz, die Überlebenden zu bergen und ihnen zu helfen. Und das ist unglaublich spannend in Szene gesetzt worden. "John Boy Walton" Richard Thomas spielt seine Rolle als Sicherheitschef glaubwürdig und grundsolide, auch James Coburn macht sich gut als Chef der Feuerwehr.

Die Szenen im Flugzeug spielen sich ausschließlich im Cockpit ab, was im Passagierraum vor sich geht muß man erahnen. Kein Machopilot der den Helden spielen will, sondern ein besonnener, erfahrener Mann (hervorragend gespielt von Charlton Heston), dem man - ebenso wie seinem Team - die Angst vor dem was passieren wird, deutlich ansieht.

Der Absturz selber besteht aus Filmsequenzen eines Amateurfilmers sowie originalen Aufnahmen des Unglücks.

Absolut empfehlenswert! +++ +++ 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Dinosaur Valley » Fr 18.04.2014, 14:16

@ Barakidon

Die Kategorie ist ja fast nur für dich oder :-P

Kennst du "Apokalypse EIS"?

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 18.04.2014, 14:56

Scheint so, macht aber nichts.

APOKALYPSE EIS habe ich da, aber noch nicht gesichtet.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 20.04.2014, 17:50

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Massive Erdbeben erschüttern die USA und elektromagnetische Meteoriten stürzen auf die Erde. In einem kleinen amerikanischen Städtchen sind die zwei Super-Nerds Owen und Steve in ihrer Videothek gefangen. Während draussen der Meteoritenschauer alles und jeden zertrümmert, versucht Owen seine Freundin zu finden. Doch die beiden Filmfreaks kennen sich mit Katastrophenfilmen aus und wissen, dass der SciFi Autor Doc Brown die Lösung kennt, um den Untergang der Welt zu stoppen. Dummerweise sitzt dieser in einer Psychatrischen Klinik hinter Gittern. Doch die beiden Jungs lassen sich von nichts davon abbringen, die Freundin, ihre Videothek und nebenbei die ganze Welt zu retten. Und so liegt das Schicksal der Menscheit in den Händen der wohl ungewöhnlichsten Helden...

Dieser Film ist wirklich nur ganz ganz schwer zu ertragen. Wenn man dem Film eine gewollte Selbstironie mal unterstellt, dann schafft man es vielleicht, ihn ganz durchzustehen. Was man hier geboten bekommt, kann eigentlich gar nicht ernst gemeint sein. Die Dialoge bestehen weitgehendst nur aus Zitaten aus irgendwelchen SF-Filmen, alles was Owen und Steve machen, haben sie auch solchen Filmen entnommen. Die wenigen Effekte wiederholen sich ständig und sind auch nicht gerade der Bringer.
Der Hammer kommt dann zum Schluß: Ein General, dessen Leute alle durch die Meteoritenschauer den Geist aufgegeben haben, und der selber gleich sterben wird, gibt den Beiden den Schlüssel und den Code, um eine Nuklearrakete in ein bestimmtes Zielgebiet in Sibirien zu schießen. Denn nur so kann das Unheil aufgehalten werden.

Unglaublicher Schwachsinn, der nichtmal als Parodie auf Endzeitfilme wirklich durchgeht.
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mo 21.04.2014, 12:02

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Ein gewaltiger Mega-Tsunami bricht über eine große Küstenstadt in Südkorea herein.

Dieser südkoreanische Katastrophenfilm geht recht stürmisch los, mit einem Tsunami der ein Fischerboot zerstört und die Mannschaft auslöscht, bis auf einen jungen Mann, der den alten Fischer nicht mehr retten konnte.

Dann setzt die Handlung ein paar Jahr später wieder ein und zeigt uns ein paar Einzelschicksale. Ein Mädchen, die Tochter des damals umgekommenen Fischers, die sich ausgerechnet in den jungen Mann verliebt, der für den Tod des Fischers verantwortlich sein soll. Und ein weiteres junges Mädchen, das sich in ihren Lebensretter verliebt, diesen aber mit ihren Zicken, ihren cholerischen Anfällen und Lügen nervt. Oder das der Mutter, die laufend Wutanfälle bekommt und auf ihren Sohn und ihre Ziehtochter einprügelt. Und letztlich gibt es dann noch den Professor und sein Team, das die Regierung vor einem weiteren, noch schlimmeren Tsunami als damals warnt, auf den aber nicht gehört wird.

Doch der Tsunami kommt...und zwar mit voller Wucht. Die wirklich tollen Spezialeffekte rauben einem fast den Atem. Und nun fügen sich auch die Schicksale oben erwähnter Menschen auf dramatische Weise zusammen.

Wenn auch das Ende dann zu dramatisch rüberkommt und merklich auf die Tränendrüsen drücken soll, so sticht dieser Film positv aus anderen Machwerken ähnlicher Art hervor.

Interessant, Spannend, Dramatisch - was will man mehr? +++ +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 26.04.2014, 17:39

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Die Will Force III Bohrinsel hat einen alten unterseeischen Vulkan vor der Kalifornischen Küste wieder zum Leben erweckt. Nur Dr. Jenna Sparks und Dr. Percy Cavanaugh vom Nationalen Ozeanographischen Institut können die Gefahr, die von dem Vulkan ausgeht einschätzen. Die massiv austretenden Lavaströme erhitzen die Atmosphäre extrem schnell und ein Super Zyklon entsteht, der mindestens fünf Mal stärker sein wird als Hurrikan Katrina 2005. Zusammen mit dem Konstrukteur der Ölplattform Travis Verdon versucht Dr. Sparks nun neuartige Nanotechnologie einzusetzen, um die Elemente zu bändigen. Doch die Zeit läuft ab und der Sturm wird immer stärker. Die gesamte US-Westküste steht vor der schlimmsten Katastrophe aller Zeiten.

Hier hat THE ASYLUM wieder mal einen absoluten Tiefflieger gelandet. Ich sehe ein, daß man mit geringem Budget nicht Streifen ala Twister drehen kann, aber ich habe schon ähnliche Billigfilme gesehen, die um Längen besser waren. Man hat versucht hier unglaubliche viele Effekte wie Sturm und Flut einzubringen, wahrscheinlich letztlich zuviel des Guten. Denn sie sind mies, jedenfalls weitgehendst. Und dann wird ein Schiff und ein Auto in den Zyklon gezogen, durch die Luft gewirbelt und beide landen dann wieder völlig unversehrt und weiter geht die Reise. Durch die Fenster eines durch den Sturm fliegenden Hubschraubes sieht man die Studiowand und und und...

Einfach nur schlecht. --- --- 1/2
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Mi 30.04.2014, 18:24

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Flug 534 gerät in einen heftigen Sturm, so daß eine Ladeklappe vom Frachtraum davonfliegt und ein Triebwerk ausfällt. Der Flugkapitän wird dabei verletzt, so daß nun der ersatzweise eingesetzte Co-Pilot Mike Hogan die Maschine übernehmen und zu landen versuchen muß. Die Flugbegleiterin Kathy hilft ihm dabei.

Hier haben wir ein typisches Strickmuster eines Flugzeug-Katastrophenfilmes: Der Co-Pilot war eigentlich suspendiert, da er mal eine Bruchlandung hingelegt hat, und wird ersatzweise eingesetzt. Die Flugbegleiterin ist seine ehemalige Geliebte. Der Kapitän - übrigens ein überhebliches Arschloch - wird verletzt und so muß Mike nun einspringen und könnte sich bei sicherer Landung rehabilitieren. Dann haben wir einen Passagier in der ersten Klasse, dem nichts passt und der denkt er ist der King. Einen Mechaniker der Airline, der zufällig als Passagier an Bord ist und helfen kann. Einen Cop, der einen zweifachen Mörder im Schlepptau hat. Letzterer hat zufällig eine Fluglizenz, hilft erst Mike im Cockpit, dann dem Mechaniker das Loch im Laderaum zu flicken und kommt dabei heldenhaft um.

Wie auch immer, zumindest handelt es sich hier nicht um so ein ganz billiges Filmchen mit miesen Effekten. Die Handlung spielt auch weitgehendst nur innerhalb der Maschine. Die paar Szenen außerhalb der Maschine, wenn sie im Sturm fliegt, gehen in Ordnung. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut, wenn auch der Kapitän etwas Overacting zeigt. Und der Film ist auch relativ spannend gemacht und wird so nicht langweilig.

Nicht weltbewegend, aber absolut okay. +++
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Do 01.05.2014, 17:33

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Dr. Jake Arledge hat ein System zur präzisen Vorhersage tödlicher Tornados entwickelt, das allerdings bei der ersten Präsentation versagt. Zusammen mit seinem Kollegen Mark findet er den Fehler - gerade noch rechtzeitig, um eine Kleinstadt vor einem herannahenden Wirbelsturm zu warnen. Doch niemand will ihm Glauben schenken, auch nicht seine Tochter Dee, die lokale Wetterreporterin. Für Jake und Mark beginnt ein Rennen gegen die Zeit, um die Stadt und ihre Bewohner zu retten...

Der Film ist zu dialoglastig und wird dadurch schnell langweilig. So gut wie keine Actionszenen, in der Regel nimmt man die Tornados aus der Sicht der Menschen in den Schutzkellern wahr, nämlich das was sie durch die Ritzen der Einstiegsluke sehen. Das ist zuwenig für einen guten Film. Das bisschen was man im Freien zu sehen kriegt ist schwach gemacht und nicht nennenswert.

Noch dazu ist die Handlung von Anfang an vorhersehbar. Nicht zu empfehlen! --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 02.05.2014, 19:06

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Die Katastrophe naht: Vom Nordpol ist ein riesiges Stück ewiges Eis abgebrochen und befindet sich in rasender Geschwindigkeit auf dem Weg Richtung Amerika. Nur der Wissenschaftler Bill Hart ahnt, dass eine Katastrophe naht und versucht, seine Familie aus Maine zu evakuieren. Dann macht er sich mit Frau und Sohn auf den Weg nach New York, wo seine Tochter das College besucht. Es wird zum Rennen mit der Zeit, denn der rasende Gletscher hat längst Neufundland geschluckt und hält geradewegs Kurs auf den Big Apple.

Ein Gletscher von der Größe eines Kontinents der mit 200 mpH auf New York zurast - das ist schon ganz ganz weit hergeholt. Aber mich stört die Unlogik einer Story gar nicht mal so bei solchen Filmen.
Nur, was einem hier gezeigt wird ist unterstes Niveau. Die Effekte sehen aus, als hätte diese ein 5jähriger am Computer gemacht. Wobei das dann möglicherweise noch besser geworden wäre. Grottenschlechte Schauspieler die sich in dummen Dialogen verlieren.

Unlogik einer Story akzeptiere ich bei solchen Filmen grundsätzlich, aber es dürfen dann nicht innerhalb der Story böse Fehler passieren: Ein Auto fährt in meterhohem Schnee, in der nächsten Einstellung auf einer geräumten Straße. Es schneit fast während des gesamten Filmes dicke Flocken, aber die Kleidung der Darsteller bleibt weitgehendst schneefrei. Eine Cessna schafft es durch Berge von Schnee zu fahren und abzuheben, und und und....Ein Happy End gibt es letztlich nicht, aber das hat dieser Streifen auch gar nicht verdient. Denn ein Happy End ist was schönes, dieser Film ist das nicht.

Übelster Dreck! --- --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » So 04.05.2014, 17:59

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Die Gesetze der Natur sollten nicht gebrochen werden. Als ein skrupelloser Industrieller bei Bodenbohrungen sein Team so tief vorstoßen lässt, dass eine Ader absolut reinen Lithiums freigesetzt wird, steht eine Naturkatastrophe unmittelbar bevor. Das Lithium gerät an die Erdoberfläche. Als es auf Wasser trifft, reagiert es und transformiert sich zur gewaltigen Flammenwand, die alles in ihrem Weg verschlingt. Der Wissenschaftler Jake Denning fürchtet jedoch, dass es in Verbindung mit anderen Elementen gar thermonuklear reagieren könnte. Um die Katastrophe zu verhindern, dringt ein Team in das Höhlensystem vor, um mit gezielten Sprengungen dem Lithium den Weg nach oben zu versperren. Doch die Mission entwickelt sich zum Himmelfahrtskommando…

Hier ist mir das ganze einfach zu übertrieben dargestellt. Feuer, das sich wie eine Schlange durch die Luft bewegt und gezielt die Menschen tötet. Und das ist nichtmal gut gemacht. Kevin Sorbo rettet diesen Unsinn auch nicht mehr.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 10.05.2014, 14:42

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Als dichte Materie von einem implodierten weißen Loch auf die Erde auftrifft, verlangsamt sich ihre Rotation dramatisch. Die junge Wissenschaftlerin Jenna Simms sieht darin einen Zusammenhang mit starken Schwankungen im Magnetfeld der Erde, was unausweichlich dazuführen wird, dass die Erde plötzlich stillsteht und alles Leben auf ihr zerstört wird. Zusammen mit dem Regierungsbeamten John Streich und dessen Sohn muss sie ein verschollenes Satelliten Netzwerk wiederfinden, das die einzige Hoffnung auf das Überleben der Welt ist...

Der Film kann sich leider nicht entscheiden, ob er Katastrophen- SF- oder Agentenfilm sein will. Und daher funktioniert er auch weder so, noch so, noch so. Sinnloses Geballer inmitten herabfallender Feuerbrocken, das war es dann auch schon so ziemlich. Die wenigen Effekte sind mehr schlecht als recht und die Darsteller sind auch nicht gerade vom Feinsten.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 17.05.2014, 16:25

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Gewaltige rote Tornados bilden sich in Nord-Amerika und bewegen sich auf die Stadt Heartfield zu. Sie pulverisieren alles, was sie berühren und verwandeln es in pures Gas. Eine Gruppe junger High School Studenten müssen am Wochenende nachsitzen, als sie von den Stürmen überrascht werden. Als die Tornados die Schule zerstören und die Stadt in Chaos stürzt, sind die Schüler auf sich selbst gestellt. Doch einer von ihnen sieht eine mögliche Rettung in seinem Wissenschaftsprojekt, was die Lösung für einen möglichen Stopp der Katastrophe beinhalten könnte. Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr, während die Tornados immer mehr die Stadt zerstören...

Der Film hält einen gewissen Grad an Spannung aufrecht und bietet einigermaßen gute Spezialeffekte. Die Schauspieler agieren ordentlich und die Synchro ist nicht so dämlich wie in vielen ähnlich gestrickten Filmen.
Mehr kann man von einer Billigproduktion eigentlich nicht erwarten.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Dinosaur Valley » Sa 17.05.2014, 16:37

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Mayday

Mit Dean Cain (Dragon Fighter / Superman), Aidan Quinn (Unknown Identity), Charles S. Dutton (Alien 3) und Kelly Hu (X-Men).

Inhalt:
Als um Vertuschung nicht verlegene US-Militärs eine vollbeladene Passagiermaschine mit einem Manöverzielobjekt für eine neumodische Übungsrakete verwechseln, sieht sich Familienvater und Passagier John Berry als letzter funktionstüchtiger Held an Bord in der Pflicht, den angeschossenen Vogel allen Widrigkeiten zum trotz sicher zur Erde zu bringen. Dem entgegen stehen allerhand Versuche krimineller Uniformwichtel und Versicherungsverteter, eine Notlandung mit denkbar miesen Tricks zu vereiteln.

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Gute Synchro, gute Story, gute Effekte, an Spannung hätte es mehr sein können.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Fr 23.05.2014, 13:18

SUPER TANKER 2012 (USA 2011)

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An der Nordküste von Alaska wird eines der größten Geheimnisse des Kalten Krieges in einer geheimen Einrichtung gelagert: Eine Substanz, die aus einem Meteor stammt und pure Anti-Materie ist. Der Stoff hat den Codenamen ICE-10 erhalten und ist eine Weltvernichtungswaffe, denn einmal freigelassen, ist die globale Zerstörung unaufhaltsam. Eine kleine Probe davon wird per Flugzeug transportiert. Als dieses abstürzt und eine ganze Stadt vernichtet wird, beschließt man, dass ICE-10 zerstört werden muss. Der Plan sieht vor, das Material an Bord eines Supertankers zum Marianas-Graben, der tiefsten Stelle auf Erden, zu bringen, das Schiff mit Beton zu füllen und zu versenken. Doch ein Erdbeben und eine gigantische Welle bringen den Tanker zum Kentern. Nun liegt es an einer unerschrockenen Spezialeinheit, die Welt vor der totalen Zerstörung zu bewahren!

Der Film verliert sich in endlosen wissenschaftlichen Dialogen, die kein Mensch verstehen kann. Sicher deshalb, weil sie keinen realen wissenschaftlichen Hintergrund haben. Bis auf die Menschen ist alles per CGI animiert, selbst bei einer Ansprache der US-Präsidentin (!), die übrigens aussieht wie Demi Moore, wurde das Publikum reingeschnitten, wahrscheinlich aus einem anderen Film. Unlustige Darsteller und eine Synchro weit unter Porno-Niveau, machen das Teil dann letzlich zu einem totalen Absacker. --- --- ---
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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 24.05.2014, 17:51

SUPERVULKAN (USA 2005)

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Unter dem Yellowstone-Nationalpark brodelt es gewaltig. Das Gebiet wird immer wieder von Erdbeben erschüttert. Einige Wissenschaftler fürchten, dass dies Anzeichen dafür sind, dass die gewaltige Magma-Kammer, die sich unter dem Park befindet, vollläuft und der Ausbruch eines Supervulkans unmittelbar bevorsteht. Eine solche Naturkatastrophe hätte unabsehbare Folgen für das Leben auf der Erde. Während das Geologen-Team um Rick Lieberman noch seine Ergebnisse auswertet und die Regierung abwiegelt, geschieht das Unglaubliche.

Der Film zeigt eine wahre Geschichte - die nur noch nicht passiert ist!

Ein Zwitter, der halb Spielfilm, halb Doku ist, aber so mit das Beste, was ich in diesem Genre je gesehen habe!

Knallharte Fakten, die nicht irgendwo aus dem Ärmel geschüttelt sind, sondern auf realen, wissenschaftlichen Tatsachen basieren. Und die Tatsache, daß tatsächlich ein unterirdischer Vulkan im Yellowstone-Nationalpark brodelt, der auch irgendwann ausbrechen kann, macht einen ein ungutes Gefühl. Wenn man sieht welche Auswirkungen so eine Super-Eruption haben kann...

Klasse Darsteller, atemberaubende Spezialeffekte die jeden anderen Katastrophenfilm in den Schatten stellen, und sogar einige eingeschnittene Originalaufnahmen von Opfern einer solchen Katastrophe, von Autos, die in Tonnen von Asche fahren u.s.w.

Gebe hier eine absolute Kaufempfehlung, selbst an jene, die Katastrophenfilme nicht unbedingt mögen. Niemand weiß, was vielleicht überall in der Welt tief unter uns los ist. Jules Verne zeigt uns (seinen Vorstellungen nach) Mögliches in einer relativ harmlosen Art, mit seiner REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE. Dieser BBC-Film zeigt uns, was wirklich passieren kann - und im Falle des Vulkans unter dem Yellowstone-Park - auch irgendwann passieren wird.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Dinosaur Valley » Sa 24.05.2014, 18:14

Klingt gut. Vielleicht sollte ich mal reinschnuppern.

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Mr. Z » Sa 24.05.2014, 18:20

@Barakidon

Ich bin echt ein Fan von Katastrophenfilmen, speziell aus der Blutezeit, also die 70er Jahre...habe auch schon ein paar von Asylum und Co. gesehen, da ich Trash halt irgendwie mag...deine Reviews geben mir aber echt ein paar nette neuen Anregungen...weiter so...macht Spaß zu lesen...und Amazon wird demnächst wohl wieder Geld verdienen... :roll:
15 Jahre Kongulaspranke!...17. Sept. 2003 - 17. Sept. 2018...es war damals 17:24 Uhr in dieser Internetbude an einer Haltestelle in Karlsruhe. Mal sehen ob ich feier... :roll:

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Re: Zuletzt gesehener Katastrophenfilm

Beitrag von Barakidon » Sa 24.05.2014, 18:31

Freut mich, daß sich zumindest einige wenige dafür interessieren. Weiter mache ich so oder so, habe noch jede Menge Stoff hier.
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