Eure extremsten Film- und Kinoerlebnisse

Dämliche Filmtitel, mißratene Remakes und verquirlte Logik!
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Eure extremsten Film- und Kinoerlebnisse

Beitrag von Elite » So 08.10.2006, 11:57

Geheult wie ein Wasserfall habe ich, als ich "Green Mile" gesehen hab, war zwar dieses Jahr zum ersten mal und ich hab war sogar von mir selbst erschrocken wie viel ich doch noch heulen kann :-P . Leider nur auf DVD gesehen und nicht auf der großen Leinwand, wäre bestimmt noch trauriger rübergekommen :? :cry: .

Vor Angst in die Büchs und vor Spannung die Nägel abgekaut habe ich mir bei "Signs - Zeichen" im Kino. Ich kannte zwar schon einige Horror- und Mysteriefilme, aber trotz der 12er Freigabe wäre ich fast vor Angst aus dem Film gerannt :oops: , da ich ihn einfach zu spannend fand, bei späteren Anschauen auf DVD und im TV hatte ich auch etwas schiß gehabt obwohl ich alles schon kannte :angst: :lol: .

Aber das extremste Filmerlebnis hatte ich bei "Flug 93", war sogar im Kino drin. Der Film ist ganz schlicht gehalten mit einer "Wackel-Kamera", wobei mir an ein paar Stellen etwas schwindelig wurde, aber im Großen und Ganzen war der Einsatz der Kamera eine gute Idee, da man sich besser hineinversetzen kann und das ganze viel atmosphärischer wird. Effekte gibt´s nur übrigens fast keine. Der Film ist übrigens in Echtzeit wenn ich mich nicht täusche und die Spannungskurve steigt konstant an und gegen Mitte und Ende wird es immer unerträglicher.
Also soviel Gefühle empfand ich selten während eines Films, ich hab gezittert, geschwitzt, hab Gänsehaut bekommen, an einigen Stellen blieb mir sogar die Luft weg und an anderen kamen mir die Tränen richtig ins Auge gekullert und den ganzen restlichen Abend hat mich der Film nicht mehr losgelassen.

Hoffentlich gefällt euch der Thread und hoffentlich stößt er auf Beteiligung, also jetzt liegt's an euch :wink: .
Zuletzt geändert von Elite am Mo 28.05.2007, 11:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von MonsterZero » So 08.10.2006, 11:59

Green Mile das gleiche... kommt übrigens bald die SE doppel DVD.

Sonst erschrocken und der Gleichen habe ich mich noch nie... auch noch nie Angst vor einem Film gehabt.
"What Chato's land doesn't kill, Chato will." - Chato's Land (1972)

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Beitrag von Gorath » So 08.10.2006, 12:31

Titanic hat mich sehr faziniert, hab zwar nicht geheult,aber der Film im ganzen hat mich schon nachdenklich gemacht,wie viele menschen damals durch diese Katastrophe gestorben sind,wieviele Familien auseinander gerissen wurden, und warum man nicht alle Passagiere retten konnte.Das der Di Caprio im Film abgesoffen ist fand ich nicht so tragisch, aber die Hintergründe des Films also den Untergang der Titanic schon.
Macht sie fettich!!!

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Beitrag von MonsterZero » So 08.10.2006, 12:37

Nun nachdenken und der gleichen wären bei mir einige.
Brotherhood (Taeguki)
Spiel mir das Lied vom Tod (traurig)
Todesmelodie
James Rayn
Band of Brothers
Todesgrüsse aus Shanghai
24 Season 1-5
Einige Whitout a Trace Folgen
Breaking News
V wie Vendetta
John Woo's The Killer
Boys N The Hood
Blood in Blood out
Braveheart
Running Scared
...

Die Liste könnte ewig laufen...
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Beitrag von mario-pana » So 08.10.2006, 19:16

Green Mile ist schon ein überaus beeindruckender und zutiefst fesselnder Film und auch bei Signs war ich bis zum Schluss gefesselt. Hier gefiel mir besonders Shyamalans ruhige Inszenierung, die einem Sergio Leone gleich kommt.

Richtig Schiss bekommen hab ich bei The Sixth Sense, das ist wirklich ein Bomben-Film. Besonders, als Dr. Crow (Willis) die Tonbandaufnahmen abhört und die Geisterstimmen darauf hört, da laufen mir jetzt noch die Schauer über den Rücken.

Ein weiterer Streifen bei dem ich mich wirklich extrem gegruselt hab ist The Eye, der Hong Kong Geisterfilm der Pang Brüder. Die Szene im Aufzug hat mir schier den Hals zugeschnürt. Jeder Fan von Sixth Sense sollte sich den Film ansehen, er wird garantiert nicht enttäuscht werden. Aber Achtung, die Amis basteln derzeit an einem Remake, wo ich bezweifle, dass man die Intensität des Originals erreichen wird.

Wirklich traurig und emotional mitgenommen bin ich oft bei Anime Serien. Besonders heftig war's da bei Chrno Crusade. Das Ende ist an Dramatik fast nicht zu überbieten. Da hab ich wirklich geheult. Die letzten Glühwürmchen von Studio Ghibli hab ich mir vor mehreren Jahren als DVD gekauft. Bis heute hab ich es nicht geschafft diesen Film anzusehen, da er ein unheimlich dramatischer Anime ist. Ich glaub, würd ich mich dazu zwingen ihn ganz anzusehen, würd ich heulen wie ein Schlosshund.

Bei Titanic sah ich im Kino viele Frauen zum Taschentuch greifen, konnte deren Gefühlsausbrüche aber nicht unbedingt nachfühlen. Im Nachhinein beeindruckte mich der Streifen lediglich beim Sinken des Schiffes, ansonsten ist das in meinen Augen ein schlechter Film.

Zu guterletzt hat mir vor einigen Monaten mein Chef, der leidenschaftlicher Kinogänger ist, von Million Dollar Baby erzählt. Emotional fand er den ungemein bewegend. Im Kinosaal sollen bei der Szene, in der sich Hillary Swank im Titelkampf verletzt, plötzlich alle verstummt sein. Im Saal war's ab da totenstill, nur vereinzelt hat man's schluchzen gehört. Um ehrlich zu sein scheue ich mich etwas den Film jetzt noch anzusehen, da ich Clint Eastwoods Qualitäten kenne und er das ganze sicherlich ziemlich dramatisch in Szene gesetzt hat.

Grundsätzlich tauche ich bei wirklich guten Filmen echt ins Geschehen ein und gehe dann in emotionalen Szenen richtig mit, sei es nun das gruseln bei guten Geisterfilmen, das traurig sein bei Dramen oder das herzhafte Lachen bei Komödien. Ein herzhaften Lachkrampf bekam ich seinerzeit bei Dumm und Dümmer im Kino. Der Saal war brechendvoll, wobei das Lachen der Masse einen noch zusätzlich anstocherte. Da hat mir echt der Brustkorb weh getan, einfach unvergesslich. Wo ich auch übelst abgelacht hab und abermals einen Lachkrampf bekam war Genie und Schnauze. Als Liebhaber von Sherlock Holmes ist diese Komödie mit vielen Zitaten und Anspielungen und vor allem Michael Caines erstklassiger Leistung einfach zu köstlich.

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Beitrag von Harryzilla » Mo 09.10.2006, 08:33

"Apocalypse Now" ist noch immer der Film der den nachhaltigsten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Mußte mir den Film 1979 beim Kinostart vier mal in der ersten Woche ansehen um ihn zu verarbeiten.

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Beitrag von Joan_Landor » Mo 09.10.2006, 09:21

Mich packen Filmerlebnisse aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Als die überarbeiteten Fassungen der Star Wars-Trilogie in die Kinos kam, habe ich alle drei Teile mit meiner ältesten Freundin gesehen, mit der ich schon damals als Kind die grün-verschneiten Raubkopie-Tapes gesehen habe.
Beim Finale des dritten Films, in dem ja der Jubel auf mehrere Planeten ausgedehnt wurde, lagen wir uns heulend in den Armen – gerührt nicht nur über die Story und darüber, unsere Filmlieblinge erstmals im Kino gesehen zu haben, sondern auch, weil wir es, nunmehr erwachsen, noch immer miteinander erlebten. Definitiv ein Erlebnis, das ich nicht vergessen werde.

Dann gibt es Filme, die meist von Kritikern hoch gelobt werden und allerhand Preise absahnen, die jedoch schon wieder so gut gemacht sind, dass sie mich für meinen Geschmack zu sehr aufwühlen, so dass ich, obwohl sie erstklassig sind, dankend auf ein weiteres Mal verzichten würde. Der erste seiner Art war "Das Piano". Der "Englische Patient" hatte eine ähnliche Wirkung auf mich. Richtig übel fand ich "The Green Mile". Der absolute Höhepunkt war jedoch "Dancer in the Dark" von Lars von Trier und Björk. Der hatte eine derartig körperliche Wirkung auf mich, dass ich, als der Film aus war, kaum aufstehen konnte, weil meine Knie weich waren und ich unkontrolliert zitterte. Das war definitiv des Guten zu viel.

(Irgendwie beschleicht mich beim Schreiben das Gefühl, dass wir so einen Thread schon einmal hatten und ich das hier nicht zum ersten Mal schreibe ...)

Ein weiteres Kinoerlebnis, das mich tief beeindruckt hat, war (Lachen erlaubt) "Jurassic Park". Er bot damals die realistischsten special effects, die ich bis dato zu sehen bekam, und hatte nach dem Film einige Schwierigkeiten damit, die Dinos ins Reich der Phantasie zu sortieren.

Sehr gut kommen auch Filme, von denen man überhaupt keine Vorstellung hat, wenn man ins Kino geht bzw. am TV reinschaltet.
Da gibt es eine ganze Reihe von Filmen dieser Art:
"Matrix": Ich weiß noch, wie wir sehr gedankenverloren aus dem Kino kamen und es heftig an die große Glasfassade des Kinopolis regnete, so dass die Gegend ganz unwirklich aussah und ich nicht mehr von dem Gedanken loskam, dass vielleicht nichts davon existiert. Ich verehre diesen Film noch immer sehr (und verachte die Sequels).
"Absolute Giganten": Die Anregung kam von Genkidama. Ich hatte keine Ahnung worum es geht und ging angesichts des blöden Titels auch nur sehr widerwillig ihr zuliebe mit – und sah den vielleicht besten Film meines Lebens.
"Memento": Wieder ein Film, in den ich von einer Freundin hineingezerrt wurde. Die Erzählstruktur und die "Auflösung" haben mich aus den Schuhen gehauen. Wir haben noch auf dem Heimweg hitzig darüber diskutiert.
"Die Idioten" von Lars von Trier war meine erste Berührung mit dem Dogma-Film, die einen tiefen Eindruck und eine bleibende Zuneigung bei mir hinterlassen hat.
Ja, und die Liste ist noch lang: "Nosferatu", "The Seventh Heaven" (1927), "Pi", "The Sixth Sense", "Interview mit einem Vampir", "Das Leben ist schön", "Spirited Away", "Die Quereinsteigerinnen", "Salaam Bombay!" uvm. haben mich jeder auf seine Weise überrascht und beeindruckt.

Und natürlich nicht zu vergessen "Kabhi Khushi Kabhi Gham", der mir mein bisher wohl intensivstes "Hobby" eingebrockt hat, sowie die "South Asian Horror"-Dokumentation von Pete Tombs, die mich auf einen der abgelegensten Pfade der Filmwelt getrieben hat.
Zuletzt geändert von Joan_Landor am Mo 09.10.2006, 10:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Harryzilla » Mo 09.10.2006, 09:27

"The Plague Dogs" (Die Hunde sind los) ist einer von vielen Filmen die mich zu Tränen gerührt haben.

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Beitrag von Gezora » Mo 09.10.2006, 10:15

Obwohl es natürlich eine ganze Reihe von Filmen gibt, die mich im Laufe der Zeit auf die ein oder andere Weise intensiv berührt haben, kann ich dennoch zwei nennen, von denen ich behaupten kann, dass sie mich bisher emotional am stärksten mitgenommen haben: das war zum einen ES WAR EINMAL IN AMERIKA, als ich ihn seinerzeit aktuell im Kino sah. Noch mehrere Stunden nach dem Kinobesuch war ich kaum in der Lage, mich gedanklich aus der Geschichte zu lösen. Erst nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen hatte, war ich wieder in der realen Welt angelangt. Ähnliches habe ich danach nur noch bei BRAZIL erlebt. Dort war die Reaktion beim ersten Mal zwar nicht ganz so heftig - was wahrscheinlich daran lag, dass ich ihn mit einer Gruppe von Freunden sah, während ich bei ersterem ohne irgendwelche Ablenkung im Kino saß -, dafür bringt er mich aber fast jedesmal erneut ein wenig aus der Fassung, wenn ich ihn sehe.

Gruß
Gezora

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Beitrag von Harryzilla » Mo 09.10.2006, 14:42

Ähnliches habe ich danach nur noch bei BRAZIL erlebt.


Da kann ich mich nur anschließen (besonders das Ende war ein Schock).

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Beitrag von Megaguirus 01 » Mo 09.10.2006, 16:18

Also dazu muesste ich laenger nachdenken, jetzt sofort fallen mir nur ein:

Das Boot

Ich kann mich an das erste mal wo ich ihn sah erinnern als obs gestern gewesen waere. Es war so 2002. Im Juni fuhren wir mit der Klasse nach Paris und unser Lehrersagte uns er würde einen FIlm mitbringen den wir unterwegs schauen kennten. Eigentlich waren wir alle skeptisch und als er uns den Titel des FIlms sagte dachten wir alle "man was ist das denn fuer ein Scheiss" Als der FIlm dann anfing fing er an mir zu gefallen. Ich fieberte schon richtig mit den Leuten aus dem Film und meine Freunde auch. Als die crew der U-96 dann endlich Larochelle erreischt waren wir alle gluecklich dass sie es ziemlich heil ueberstanden hatten, doch dann kam es. Die bOmber kamen angeflogen und bombardierten alles und einige der Crewmitglieder starben. Ich und die anderen waren so geschockt vom Ende, ich wollte es gar nicht wahrhaben, da schaffen sie es endlich aus der Hoelle zu kommen, nur um in den Tod zu fahren.

Saw

Also noch nie fand ich einen Film so spannend wie den da und das werde ich wohl auch nicht.

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Beitrag von Gorath » Mo 09.10.2006, 20:57

Megaguirus 01 hat geschrieben:Also dazu muesste ich laenger nachdenken, jetzt sofort fallen mir nur ein:

Das Boot

Ich kann mich an das erste mal wo ich ihn sah erinnern als obs gestern gewesen waere. Es war so 2002. Im Juni fuhren wir mit der Klasse nach Paris und unser Lehrersagte uns er würde einen FIlm mitbringen den wir unterwegs schauen kennten. Eigentlich waren wir alle skeptisch und als er uns den Titel des FIlms sagte dachten wir alle "man was ist das denn fuer ein Scheiss" Als der FIlm dann anfing fing er an mir zu gefallen. Ich fieberte schon richtig mit den Leuten aus dem Film und meine Freunde auch. Als die crew der U-96 dann endlich Larochelle erreischt waren wir alle gluecklich dass sie es ziemlich heil ueberstanden hatten, doch dann kam es. Die bOmber kamen angeflogen und bombardierten alles und einige der Crewmitglieder starben. Ich und die anderen waren so geschockt vom Ende, ich wollte es gar nicht wahrhaben, da schaffen sie es endlich aus der Hoelle zu kommen, nur um in den Tod zu fahren.
Der Film ist echt Klaustrophobisch, schon fast beängstigend.
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Beitrag von Amoebe » Sa 26.05.2007, 13:43

"Der Untergang" war sehr beklemmend. Als wir den damals im Kino gesehen hatten, hat die Menge den Saal schweigend verlassen, niemand schien auch nur ein Wort verlieren zu wollen.

Meine freundin udn ich fanden, neben dem Film, diese Szenerie doch sehr verstörend.

Gruß Amoebe
Aber wie kommt denn das Arsen in den Wein?

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Beitrag von Mr. Z » Sa 26.05.2007, 20:27

...oh...ein älterer thread wiederbelebt...also...ich habe bei der Schlußszene von Cinema Paradiso echt heulen müßen...echt, echt ergreifend!!!

...und wo mir der A.... auf Grundeis geht...das ist immer noch bei Der Exorzist...muß irgendwie mit dieser Teufelsthematik zu tun haben...

...und wirklich ergreifend finde ich die Filme Der Gro0e Diktator und Ist das Leben nicht schön?...das sind für mich absolute Meisterwerke, bei denen ich Gänsehaut bekomme! :respekt:

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Kai "the spy"
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Beitrag von Kai "the spy" » Sa 26.05.2007, 20:46

Also, der Film, bei dem ich am meisten Schiss hatte, war "Rosemarie's Baby". Ich war 16, allein zuhause und hab mir den Film im Dunkeln angesehen. Und ich hatte danach echt ANGST vorm Einschlafen!!!

Ich bin, was Filme angeht, nah am Wasser gebaut, also fangen bei mir Tränen schnell an zu fließen, wenn's mal traurig oder sentimental wird. Bei "Gojira" wurden meine Augen z.B. häufig an der Stelle wässrig, als das kleine Mädchen um seine tote Mutter weint. Jedesmal weine ich am Ende von "Das Wunder von Manhattan" (ich lass' mich eben leicht mitreißen).
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Beitrag von Antropophagus » Sa 26.05.2007, 21:10

Also meine extremsten Erlebnisse im Kino hatte ich bei meinen ersten Godzillafilm (Frankensteins Höllenbrut) und bei Giganten der Vorzeit...

Bei Frankensteins Höllenbrut wars wohl weil ich noch nie ähnliches gesehen hatte und plötzlich Riesenmonster in Nahaufnahme vor der Kamera zu sehen waren...am schlimmsten am Anfang bei Angilas...plötzlich bekam ich so etwas wie einen Panikanfall...ich hatte Atemnot...Schweissausbrüche etc...noch nie hatte ich ähnliches erlebt...ich war kurz davor das Kino zu verlassen...zudem war ich allein da...kein freund saß neben mir...aber irgendwie hab ich mich doch gezwungen sitzen zu bleiben...und etwa 15 Minuten später war es auch wieder ok...das war wohl der Grund warum mir auch heute noch Godzillafilme gefallen...es war damals ein unvergessliches Erlebnis...

Noch extremer erwischte es mich bei Giganten der Vorzeit...
Da der Film eigentlich sehr ernst gehalten ist...und die Musik auch ihr übriges zu der eigentlich...für einen 14 jährigen...gruseligen Stimmung beitrug...hatte ich den Film über sowieso schon ein unangenehmes Gefühl...als dann die Szene kam in der die Frau ihre Freundin aus dem Wasser ins Boot zog...und die Kamera dann die zerstückelte Leiche der Freundin zeigte...traf es mich wie ein Vorschlaghammer...man sagt manchesmal so aus Gag mann..ich hab fast nen Schock bekommen...nur in meinem Fall stimmte es...da ich vorher noch nie eine Splatterszene gesehen habe...ich bekam Atemnot..Schüttelfrost...weiche Knie...
Ich wollte nur raus aus dem Kino...leider konnte ich nicht aufstehen...das verhinderten die weichen Knie...und um Hilfe wollte ich auch nicht rufen...das wäre mir zu peinlich gewesen...Gott sei Dank ging auch dieses wieder vorbei...allerdings dauerte es wesentlich länger als bei Frankensteins Höllenbrut...und war auch wesentlich schlimmer...
Also..das waren wirklich Erlebnisse wo ich sagen würde...da kann ich drauf verzichten... :o

Desweiteren hab ich natürlich wie viele andere auch bei E.T. wie ein Schlosshund geheult...und das mit 19... :-P

Ein anderes schönes Erlebnis hatte ich auch bei der Sneakpreview von Porkys...ich war schon oft in Sneakpreviews..aber noch nie hatte ich erlebt dass es Platzkarten gab...und an den Reaktionen vieler anderer konnte man erkennen dass sie ähnlich empfanden...

So hatten sich viele da hin gesetzt wo sie wollten...bis die Leute kamen auf deren Sitze sie sassen...die natürlich auch auf selbige bestanden...das ging eine ganze Weile so..bis nur noch schallendes Gelächter im Kino herrschte wenn wieder Leute auf ihren Plätzen bestanden und die nun wiederum zu den ihnen reservierten Plätzen begaben die meist auch schon besetzt waren...man brauchte sich schon gar nicht mehr umdrehen...wenn gelacht wurde...wusste man..aha..da sassen wieder welche falsch und mussten aufstehen...das allein reichte schon um eine fantastische Stimmung herrschen zu lassen...ich habe soetwas leider nie wieder erlebt...als dann der Film anfing hab ich leider nichts mehr verstanden...weil ich nur noch am lachen war...und wenn ich mich wieder eingekriegt habe musste ich fragen was eben war...durch das erneute Lachen der eben vom Nachbar geschilderten Szene...bekam ich natürlich auch den nächsten Gag nicht mit...den ich mir wiederum erzählen lassen musste...als ich aus dem Kino kam hatte ich jedenfalls ein tierisches Stechen im Hinterkopf vor Lachen...Junge das war heftig...
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Beitrag von mario-pana » So 27.05.2007, 09:48

Mein extremstes Kinoerlebnis war bei "Dumm & Dümmer".

Ich war mit zwei Kumpels im Kinosaal, der sich allmählich füllte, bis wirklich nicht ein einziger Platz mehr frei war. Der Raum verfügte noch nicht über Klimaanlage, weshalb es im Verlauf des Filmes ganz schön stickig wurde. Am Ende sassen sogar noch welche auf den Treppen, da man offensichtlich zuviele Karten verkauft hatte (da konnte wohl einer den Hals nicht voll genug kriegen :wink: )
Dann begann der Film und die Gags wurden im Minutentackt gezündet. "In der Gemeinschaft lacht es sich eben besser", dieser Spruch bewahrheitete sich hier nur allzu gut, denn alle sprangen wir von einem Lachkramf zum nächsten. Immer wurde es schlimmer und durch die fehlende Belüftung litten wir bald an Atemnot. Es wurde ein Ausgang geöffnet, damit am Ende nicht noch ein Krankenwagen vorfahren mußte. Nach dem Abspann hatte ich Kopf- und Bauchschmerzen vom vielen Lachen.

Das war mein krassestes Kinoerlebnis. Der absolute Hammer.

Ein Weiteres hatte ich im Kleinkindalter. Im Kino war ich schon mit 3 Jahren. Es lief "Das singende klingende Bäumchen" (bin ja ein DDR Kind). Als sich ein Mann dort in einen Bären verwandelt (Heut weiß ich wie der Trick funktioniert) war ich zutiefst erschrocken. Und auch der böse Zwerg, der im Film vorkommt und der Oberbösewicht ist, hat mir Angst eingeflößt.
Viele mögen meinen, an dieses Alter könne man doch keine Erinnerungen haben. Das stimmt in meinem Fall wohl auch, jedoch ist mir dieses eine Erlebnis bis heute allgegenwärtig.

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Beitrag von Gezora » So 27.05.2007, 10:30

Antropophagus hat geschrieben: Noch extremer erwischte es mich bei Giganten der Vorzeit...
Der Film hat mir damals auch ziemlich übel mitgespielt. Ich hatte kurze Zeit zuvor MÖRDERSAURIER gesehen und erwartete daher etwas vom gleichen Kaliber. Auf mittig durchgebissene Frauen war ich definitiv nicht gefasst. Nachdem mich diese Szene kalt erwischt hatte, habe dann während des restlichen Films, immer wenn es blutig zu werden drohte, mein Heil hinter der Lehne des Vordersitzes gesucht. :angst:

Gruß
Gezora
Wir haben es bisher in unserer Epoche auf allen Gebieten zu unglaublichen Höchstleistungen gebracht, nur nicht in der Kriminalität.

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Beitrag von Superhero » Mo 28.05.2007, 09:15

Mein extremstes Kinoerlebnis war in einem kleinen Kino vor einigen Jahren. Dort lief Jackie Chan´s First Strike an.

Das kleine Kino war brechend voll. Anfangs war ich etwas enttäuscht, von der mangelden Action. Doch kam sie! Die letzte viertel Stunde!

Der Showdown in einem riesigen Aquarium, wo sich Jackie und einige Bösewichte rumprügeln. Mann hab´ich gelacht. Eigentlich war ich immernoch enttäuscht, weil der genretypische Endkampf komplett "ins Wasser" fiel. Aber in Anbetracht der Komik in dieser Schlußszene und wie das ganze Kino Kopf stand vor lachen war mir das egal. Ich lachte einfach wie blöde, konnte kaum aufhören. Ein Gag jagte den nächsten.
Als der Abspann lief hatten sich einige Zuschauer immer noch nicht vom Lachkrampf erholt. Andere gaben sogar standing Ovations...

Ich habe First Strike dann einige Jahre später noch mal gesehen und fand es dann nicht annähernd so gut wie damals im Kino. Die Stimmung war einfach genial damals. Und der Bauchmuskelkater auch... :D

Gruß SH
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Beitrag von Elite » Mo 28.05.2007, 11:31

Ich find, dass so was im Kino alles viel besser rüberkommt, egal ob Komödie, Horrorfilm oder Drama. Es liegt wohl daran, dass man sich im Kino voll auf den Film konzentriert, da es schließlich schön dunkel ist und der Sound von allen Seiten kommt und die Leinwand riesig vor einem steht, da guckt man nirgendwo anders mehr drauf :roll: . Und genau deswegen, lacht man viel lauter :lol: , da man in Gesellschaft ist und man gerne mit anderen Lacht bzw. man weint wie ein Wasserfall :cry: , weil jeder im Kino den Film halt traurig findet und die kollektive Trauer halt jeden mitreist.
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Beitrag von Super Godzilla » Sa 02.06.2007, 15:31

Kanonenboot am Jangste Kiang mit Steve McQueen und Richard Attenborough nach einem Roman - die Rolle von McQueen und der plötzliche Tod am Ende des Films, kein Film außerhalb des Fantastischen hat mich mehr schockiert, denn ich sah ihn vor 9 Jahren das erste mal

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Beitrag von antonaustirol » So 26.08.2007, 19:44

hallo erstmal

bin hier neu, und möcht gleich zu diesem fred eine meinung abgeben...

der beeindruckendste film für mich war ganz einfach SCHINDLERS LISTE.
wobei ich weiss, dass der thematisch nicht ganz hier reinpasst, aber meine vorredner haben auch changre übergreifend argumentiert.

ich muss zugeben, dass ich den nie ganz fertig geschaut habe. ab der szene, wo die nazileute dann in dem haus ganz still darauf gewartet haben, dass sich die kinder in ihren verstecken wieder rühren um sie dann abzufangen und doch noch ins lager zu schicken, wurde mir körperlich so schlecht, und ich musste in echt heulen, dass ich einfach aus dem kino raus bin...

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Beitrag von Antropophagus » So 26.08.2007, 21:18

antonaustirol hat geschrieben:hallo erstmal

bin hier neu, und möcht gleich zu diesem fred eine meinung abgeben...

der beeindruckendste film für mich war ganz einfach SCHINDLERS LISTE.
wobei ich weiss, dass der thematisch nicht ganz hier reinpasst, aber meine vorredner haben auch changre übergreifend argumentiert.
Hi Anton

Herzlich Willkommen...aber wie Kai the Spy schon sagte...ich würde den Avatar wechseln..könnte jemand falsch auffassen... :-P

Zum Film...es ist egal ob es ein fantastischer oder realer Film ist...hier wird nach extremsten Erlebnissen gefragt...und wenn du so eine heftige Reaktion bei Schindlers Liste verspürt hast...passt es definitiv auch hier rein...ich persönlich habe den Film noch nicht gesehen..und werde mir ihn mir auch nicht reinziehen...ich steh nicht auf Pro Nazi/Anti Nazi Filme...ich bin der Meinung das Thema ist durch und wir haben es nicht nötig uns immer wieder seis durch Filme oder ähnliches vor der Welt rechtfertigen zu müssen oder solche Streifen zu drehen um die Vergangenheit zu bewältigen...
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Beitrag von Kai "the spy" » So 26.08.2007, 21:54

Antropophagus hat geschrieben:ich bin der Meinung das Thema ist durch und wir haben es nicht nötig uns immer wieder seis durch Filme oder ähnliches vor der Welt rechtfertigen zu müssen oder solche Streifen zu drehen um die Vergangenheit zu bewältigen...
Naja, "wir" haben "Schindlers Liste" auch nicht gedreht. :roll:
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Beitrag von Antropophagus » So 26.08.2007, 22:12

[quote="Kai "the spy""]Naja, "wir" haben "Schindlers Liste" auch nicht gedreht. :roll:[/quote]
Ich weiss...es ging mir jetzt auch nicht nur um Schindlers Liste...sondern generell..war vieleicht etwas unglücklich ausgedrückt...
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Beitrag von Xyrxes » Mo 27.08.2007, 04:51

Wilkommen im Forum :)
...ich würde den Avatar wechseln..könnte jemand falsch auffassen...
Sehe ich auch so.

Schindlers liste hat mich auch sehr berührt. Meinen Filmgeschmack würde der Film allerdings noch mehr treffen, wenn nicht 1000 böse Nazis da mitspielen würden, sondern nur einer, der allerdings 70 Meter groß wär...

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Kai "the spy"
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Beitrag von Kai "the spy" » Mo 27.08.2007, 07:23

Xyrxes hat geschrieben:Meinen Filmgeschmack würde der Film allerdings noch mehr treffen, wenn nicht 1000 böse Nazis da mitspielen würden, sondern nur einer, der allerdings 70 Meter groß wär...
... und Reisszähne hätte! :-P
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Beitrag von caro31 » Mo 27.08.2007, 07:24

Antropophagus hat geschrieben:(...)ich steh nicht auf Pro Nazi/Anti Nazi Filme...ich bin der Meinung das Thema ist durch und wir haben es nicht nötig uns immer wieder seis durch Filme oder ähnliches vor der Welt rechtfertigen zu müssen oder solche Streifen zu drehen um die Vergangenheit zu bewältigen...
Ist das jetzt nur Naivität, oder bewußte Provokation...? :roll: So ein Thema, der Massenmord an Millionen von Juden, der Eroberungskrieg koste es was es wolle, kann niemals "durch" sein! :stupid: Gerade heutzutage, wo (nicht nur im Osten) die Ultrarechten immer stärker werden und immer brutaler die alten Zustände wieder herstellen wollen, kann garnicht oft genug gewarnt werden. Und es geht bei solchen Filmen auch nicht um "Rechtfertigung" sondern um Aufklärung und Warnung. Und wenn ich bedenke, dass viele Eltern das ganze noch selbst miterlebt haben, ist "Vergangenheitsbewältigung" durchaus nötig. Schlimm genug, was die BILD-"Zeitung" da zur Zeit wieder an Verharmlosungs"journalismus" betreibt!
Ganz anders sähe ich es, wenn jemand alle heute lebenden Deutschen pauschal als Nazis oder mitschuldig bezeichnen würde - aber darum geht's ja jetzt nicht.
Ich finde solche Filme millionenmal "wichtiger" als solche, in denen genüßlich dargestellt wird, wie man Menschen möglichst "genußvoll" zu Tode quält :kotz:
Ich will hier keinen Streit oder so ausbrechen lassen, aber solche Postings lassen mich doch kopfschüttelnd zurück... wärte alles im VIM-Bereich besser aufgehoben gewesen... :roll:

@Antonaustirol: Ja, Deinen Avatar solltest Du wirklich wechseln.

@Antropophagus: Nebenbei: Dein Avatar hat auch schon zu Verstimmungen geführt, da der Süden ja bekanntlich die Sklaverei offen verfocht. Ich hatte mir da überhaupt keine Gedanken gemacht und denke dass es wohl ein Filmzitat oder so ist... vielleicht kannst Du's ja aufklären?


PS: Falls doch eine Debatte ausbricht, dann wohl ohne mich, da ich zur Zeit für sowas einfach keine Zeit habe und auch jetzt deswegen zu spät zur Arbeit komme...
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Beitrag von Antropophagus » Mo 27.08.2007, 08:57

ralo31 hat geschrieben:Ist das jetzt nur Naivität, oder bewußte Provokation...? :roll: So ein Thema, der Massenmord an Millionen von Juden, der Eroberungskrieg koste es was es wolle, kann niemals "durch" sein! :stupid: Gerade heutzutage, wo (nicht nur im Osten) die Ultrarechten immer stärker werden und immer brutaler die alten Zustände wieder herstellen wollen, kann garnicht oft genug gewarnt werden. Und es geht bei solchen Filmen auch nicht um "Rechtfertigung" sondern um Aufklärung und Warnung. Und wenn ich bedenke, dass viele Eltern das ganze noch selbst miterlebt haben, ist "Vergangenheitsbewältigung" durchaus nötig. Schlimm genug, was die BILD-"Zeitung" da zur Zeit wieder an Verharmlosungs"journalismus" betreibt!
Ach und du meinst wenn man jetzt noch tausende Filme dreht ist es in Ordnung...?...wenn einer das nicht lernen will hilft auch sowas nicht...es gibt auch tausende von Gefängnissen..haben wir deswegen keine Straftäter mehr...?...Alle Wissen das Rauchen töten kann...gibt es nur noch Nichtraucher...?...manche Sachen schrecken eben nicht ab..so sehr man sich auch noch bemüht...das es scheisse ist weiss ich selber..da brauchst du mich nicht jedesmal drauf stossen...und mit "durch" meinte ich das heute keine Juden mehr vergast werden...und das die Neos heutzutage wieder gross Schlagzeilen machen...denke ich...verdanken wir zum grössten Teil den Politikern...wenn die mal vernünftige Gesetze machen würden...guck dir zum Beispiel Berlin an...da ist der Ausländeranteil in manchen Schulen 85%...hallo...nur 15% Deutsche..?..und das im eigenen Land...?...meinst du nicht das es da zwangsläufig zu Unruhen kommen muss...und irgendwelche Dröhner durchdrehen...und das wird auch nicht besser wenn wir weiterhin Anti-Nazi Filme drehen oder versuchen Aufzuklären...

Ich will hier keinen Streit oder so ausbrechen lassen,
Ja denkst du ICH...?..
wärte alles im VIM-Bereich besser aufgehoben gewesen... :roll:
Toll...soll ich jetzt im VIM-Bereich auf Antons Posting hier antworten...?.. :roll:


@Antropophagus: Nebenbei: Dein Avatar hat auch schon zu Verstimmungen geführt, da der Süden ja bekanntlich die Sklaverei offen verfocht. Ich hatte mir da überhaupt keine Gedanken gemacht und denke dass es wohl ein Filmzitat oder so ist... vielleicht kannst Du's ja aufklären?
Mein Avator hat überhaupt nichts mit Politik zu tun..sondern ist u.a. ein Symbol des RockABilly und Südstaaten-Rock (Lynyrd Skynyrd z.b.)...die ich zufällig mag...und da ich in Deutschland lebe dürfte mir die Sklaverei in Südamerika egal sein...ich meine weil ich nichts damit zu tun habe...es ist ein anderes Land und die haben/hatten andere Sitten...(aber das wird jetzt
bestimmt auch wieder falsch verstanden)
PS: Falls doch eine Debatte ausbricht, dann wohl ohne mich, da ich zur Zeit für sowas einfach keine Zeit habe und auch jetzt deswegen zu spät zur Arbeit komme...
Also irgendwie verstehe ich dich nicht...argumentierst hier rum..und dann sagst du...die Debatte ohne mich...dann sollte man aber auch nichts anheizen... :-P





Ach man...ich hab kein Bock mehr ewig mich zu müssen nur weil jemand es anders versteht als es gemeint war...am besten ihr löscht mein Posting und gut...


@ralo

Vieleicht sollte ich dieses Avatar nehmen...aber das wär wohl zu Doppelsinnig...
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Beitrag von Xyrxes » Mo 27.08.2007, 09:20

Nix da mein Freund.
Jeder hat ein Recht auf seine Meinung.
Dieses Mal gebe ich Ralo Recht.

Mir persönlich ist Dein Südstaatenflaggenavatar auch etwas aufgestoßen. Nur habe ich nicht im Geringsten irgendwie den Eindruck, dass Du eine rechte Gesinnung haben könntest.
Ich denke so ein Forum gibt auch immer schnell die Möglichkeit seine Empfindlichkeiten aus zu leben.
Auch gibt es natürlich Leute, die sich schnell aufregen, und sich gerne auf alles stürzen, was irgendwie auch nur den geringsten Anlass zum Anhebeln geben kann.
Du hattest ja auch schon geschrieben, Dich etwas ungut ausgedrückt zu haben.
Ich glaube Dich schon richtig verstanden zu haben, und denke nicht, dass Du dich Pro-Nazi oder so aussprechen wolltest.
Aber niemand der hier hinenschnuppert kennt uns. Da sind zum Beispiel Bilder von Hitler nicht unbedingt angeraten (auch wenn sie scherzhaft gemeint sein mögen).
Es ist eben ein sehr sensibles Thema. Das sollte man schon respektieren.

Aber wenn Martin Walser sich nicht entschuldigen musste, musst Du es erst recht nicht.

Trotzdem hat Ralo Recht, und das Thema ist nicht durch.

Meiner Meinung nach sind die meisten Kriegsfilme übrigens eh eine Kriegsverherrlichung der subtilen Art. Ich steh da auch nicht so drauf.
Schindlers Liste ist aber ein Meisterwerk, auf das ich nichts kommen lasse.
Zuletzt geändert von Xyrxes am Mo 27.08.2007, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.

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