Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Früher ließen sie unsere Kinderaugen leuchten, heute kosten sie ein Vermögen...

Moderator: Harryzilla

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Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Sokura » Do 30.11.2017, 13:36

HUHU und Guten Tag!! :klatsch:

Nachdem ich mich heute mal wieder hier im Forum herum getrieben habe dachte ich mir, es wäre einfach mal wieder Zeit für ein neues Thema rund um Filmplakate.

Das Thema der schönsten, interessantesten und ungewöhnlichsten Filmplakate haben wir ja nun hier schon aber vielleicht könnte es ja den einen oder anderen interessieren, wenn man dieses Thema mal von einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet:

Die teuersten Filmplakate in Deutschland!

Vorab einige wichtige Dinge:

• Mit diesem Beitrag möchte ich mich nur auf Deutschland und Österreich (wobei mir hier das Fachwissen fehlt) konzentrieren. Wenn man Google fragt findet man relativ schnelle Übersichten der teuersten Filmplakate der Welt. Diese beziehen sich aber eigentlich ausschließlich auf Auktionen in den USA und vielleicht ist es ja einmal spannend, dies nur auf Deutschland / Österreich zu begrenzen.

• Ausdrücklich möchte ich hier eine Trennung zwischen der DM – Zeit und der EURO – Zeit ziehen. Warum? Dies wird man gleich sofort erkennen.

Der Wert eines Filmplakates ist immer relativ!! Für den einen Sammler ist das Plakat eines Heimatfilms aus den 50er Jahren noch nicht einmal 5,00 Euro wert, ein anderer Sammler zahlt für genau dieses Plakat 150,00 Euro. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man hier die lustigsten und ungewöhnlichsten Auktionen erleben kann. Gerade wenn sich 2 Sammler des gleichen Generes oder Sammler von bestimmten Plakat – Grafikern treffen. Besonders aber gilt dies bei den gezielten Sammlern von Schauspielern oder Regisseuren!

Bevor nun hier die beiden mir bekannten teuersten Plakate erscheinen, die in Deutschland verkauft wurden, ist es wichtig zu schreiben, dass diese Darstellung natürlich subjektiv ist. Zwar habe / hatte ich einen relativ guten Einblick durch persönliche Kontakte zu Sammlern und Auktionatoren in den letzten gut 20 Jahren, aber sicher hat die Aufstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da man niemals weiß, was sich hinter verschlossenen Sammler – Türen :D abspielt.

Spitzenreiter der DM – Zeit

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Dieses DIN A0 wurde bei einer Auktion im Jahr 1992 für den (damals wie heute) unglaublichen Preis von 10.010,00 DM verkauft. Bis heute sind 2 Exemplare bei Sammlern bekannt, es könnten aber (gerüchteweise) auch 3 Exemplare sein.

Zum Wert heute: Ich persönlich kenne zwei Sammler, die, abhängig vom Zustand, sofort 5.000,00 bis 7.000,00 Euro für das Plakat bezahlen würden, sollte es noch einmal auftauchen. Nach oben sollte, selbst bei diesem Preis, noch deutlich „Luft“ sein.

Spitzenreiter der Euro – Zeit

Bild

Hier gibt es eine etwas spannendere Geschichte zu diesem Plakat. Anfang der 2000- Jahre verstarb ein Mitarbeiter eines Kinos, der über Jahrzehnte Plakate und Aushangfotos in seinem Keller gelagert hatte. Bei der Auflösung / Räumung kam dieser kleine Schatz an das Tageslicht und die Angehörigen, die keinerlei Wissen von Kinomaterial hatten (fast wäre alles wie so oft im Papiermüll gelandet) begannen, einige Plakate über Ebay zu versteigern. Durch Zufall ersteigerte ich eines der ersten Plakate von ihnen bei Ebay und konnte es persönlich abholen.

In diesem Keller lag das DIN A1 zu „Der Tag an dem die Erde stillstand“ im Zustand Z_1 :o (gefaltet / ungestochen / ohne Beschädigungen) und ich bot an, als Zwischenhändler dieses Plakat weiterzuverkaufen. Zu einem Preis von 4.500,00 Euro verkaufte ich es an einen Sammler in Düsseldorf, den ich persönlich kannte. Geld bzw. eine Provision wollte ich nicht bzw. mein "Lohn" waren 20 (sehr seltene) Aushangfotos plus ein Schneewittchen – WA – Plakat von 1962, welches bis heute vor mir im Arbeitszimmer hängt.

Zu einem Preis von 10.000,00 Euro wurde das Plakat innerhalb kürzester Zeit an einen Sammler von Filmplakaten und Aushangfotos aller Generes weiterverkauft, wo es wahrscheinlich bis heute noch ist.

So, das waren die beiden, ausdrücklich mir bekannten (!!), Spitzenreiter im Bereich von Filmplakaten.

Danach sollte dieses Plakat folgen:

Bild

Zwei Verkäufe sind mir zu diesem Plakat bekannt. Zum einen wurde ein Exemplar Mitte der 2000-Jahre für 7.500,00 Euro von einem Händler, der es im Tausch von 2 sehr seltenen Alan Ladd – Plakaten bekommen hatte („Die blaue Dahlie“ und „Die Narbenhand“) an einen Sammler in die Schweiz verkauft.

Ein Sammler aus Deutschland verkaufte ein weiteres Exemplar für 7.200,00 US$ plus 18% Provision über ein Auktionshaus in den USA, das Plakat selber verblieb aber, über den kurzen USA – Umweg, in Deutschland. Beide Exemplare waren in einem sehr guten Zustand.

Wenn Interesse besteht, so kann man diesen Beitrag noch mit einigen weiteren Exemplaren ergänzen bzw. wäre es ja nun sehr spannend, wenn andere Besucher des Forums hier etwas beisteuern könnten.

Viele Grüße

Sokura

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Ekelalfred » Do 30.11.2017, 18:43

Obwohl ich niemals soviel Geld für ein Plakat ausgeben würde (geschweige denn finaziell könnte),finde ich das Thema interessant!
Ich habe mir als ich noch im Kino gearbeitet habe auch hin und wieder Plakate mitgenommen,und heute kaufe ich bei ebay wenn sie nicht zu teuer werden mal ein oder zwei Godzillaplakate.

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Harryzilla » Fr 01.12.2017, 07:10

Gerne mehr davon lieber Sokura. :loveyouall:

In Wien wurde vor ca. 20 Jahren ein Plakat von Der Golem und die Tänzerin aus dem Jahr 1917 versteigert. Das Höchstgebot war erstaunlicherweise für die Seltenheit des Stückes gar nicht mal so schlimm. Soweit ich mich erinnere waren es um die 10 000+ Schilling (ca. 1421+ DM).
Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen!

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Sokura » Fr 01.12.2017, 14:08

HUHU :klatsch:

Erst einmal vielen lieben Dank für das positive Lob zum Beitrag. Ich habe mich gefreut!

Dann geht es direkt weiter mit 4 Filmplakaten, zu denen ich einige Informationen habe bzw. sicher sein kann, dass diese Angaben auch stimmen.

Es folgt ein Filmplakat aus dem Jahr 1923 von Josef Fenneker (für mich persönlich der bedeutendste Grafiker von Filmplakaten überhaupt).

Bild

Das Plakat wurde im März 2004 für 6.100,00 Euro bei einer Auktion in Deutschland verkauft. Im Original traumhaft schön.

Nun folgen zwei Plakate, die zum gleichen Preis verkauft wurden:

Bild

Ein Privatverkauf für 5.000,00 Euro. Anmerkung: Ein kleines Juwel im Bereich von Filmplakaten und unglaublich selten. Meinem Wissen nach existieren in Deutschland noch 2 Exemplare dieses Plakates.

Bild

Auch hier handelt es sich um einen Privatverkauf in der Höhe von 5.000,00 Euro. Anmerkung: Dieses EA – Plakat von 1950 hatte, neben seiner Seltenheit, gleich 2 Besonderheiten. Zum einen war es gerollt :o im Zustand Z_1 und dürfte somit in Deutschland einzigartig sein. Betrachtet man das Plakat genau so erkennt man die Textzeile „voll Anmut, Witz und fröhlicher Melodien“. Hierbei handelt es sich um einen Überkleber, der in Goldfarben :o gedruckt wurde. Dieser war beim Verkauf gesondert vorhanden, was es noch wertvoller machte.

Der Hintergrund war ein Rechtsstreit mit den Nachfahren der Gebrüder Grimm, die darunter auf dem Plakat eigentlich im ursprünglichen Druck genannt wurden. Wenn es interessiert: Weiteres dazu findet man in dem Beitrag „Die schönsten und interessantesten Filmplakate“ hier im Forum.

Nun wäre es ja schon fast ein Frevel :D , wenn im zweiten Teil des Beitrags kein Plakat aus dem Bereich Science Fiction auftauchen würde. Hier ist es:

Bild

Das Plakat wurde für 4.880,00 Euro bei einer Auktion im September 2004 in Deutschland versteigert. Auch hier eine, diesmal ehr lustige, Anmerkung. Das Plakat eröffnete den Teil der Plakatauktion mit Filmplakaten und der Auktionator war fassungslos :-P , da er selber mit einem Ergebnis von „so um die 1.000,00 Euro“ gerechnet hatte. Innerhalb von nicht einmal 60 Sekunden stieg die Auktion, bei ansonsten eisiger Stille im Saal, auf diesen Preis.

Viel Grüße und Dankeschön für´s mitlesen.

Sokura

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von GIGAN » Sa 02.12.2017, 20:46

Mit ein wenig Neid schaue ich auf die, die sich solch teure Plakate leisten können,
bin allerdings auch hocherfreut darüber, dass es solche Leute gibt und wenigstens einige wenige der wunderschönen Exemplare so erhalten bleiben, ...das wiederum macht mich glücklich :klatsch:

Wie geil, einfach unglaublich...

Sokura hat geschrieben:
Do 30.11.2017, 13:36

Bild
Den Film habe ich mit meinem Neffen erst gestern geschaut – Zimmer abgedunkelt, 3D Brillen geputzt und aufgesetzt - ein bis auf 3-4 kleine, nur jeweils eine Sekunde lange Aussetzer, imo eine perfekte 3D Version +++ +++ , wie Jack Arnold ihn wohl 1954 anfangs ins Kino gebracht hatte. Wir waren total begeistert :) (kommt bei mir jetzt direkt nach Pacific Rim 3D)

Gab es 54 denn überhaupt ein Kinoplakat mit 3D-Hinweis ?, ich konnte nichts finden

Thread +++ +++ +++, bitte weiter
"...und verbreitet unsere Warnung: ...kommt niie wieder auf den Mars"

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Sokura » Mo 04.12.2017, 19:48

Hallo Gigan :klatsch:

Beim Schrecken vom Amazonas gab es den Zusatz nicht!

Zu Deiner Frage:
GIGAN hat geschrieben:
Sa 02.12.2017, 20:46
Gab es 54 denn überhaupt ein Kinoplakat mit 3D-Hinweis ?, ich konnte nichts finden
Ja, die gab es sehr wohl und oft wurde auf den Plakaten der Hinweis gegeben, dass der Film in 3D ist. Es war in den 50er Jahren oft auch so, dass die Filme in 2 Versionen (also in 3D und „normal“) in die Kinos gekommen sind.

Bestes Beispiel ist Gefahr aus dem Weltall, der 1953 in die Kinos gekommen ist. Hier wurden sogar 2 verschiedene Plakate gedruckt (was nicht immer üblich war) und beide Plakate sind bei Sammlern sehr gesucht.

Hier das 3D – Plakat mit einem Eindruck mit Gold :o - Farbe - das seltenere von beiden Plakaten

Bild

Hier das normale Plakat ohne Eindruck!

Bild

Hier das Plakat zur ersten 3D – Großproduktion, die 1953 in die deutschen Kinos gekommen ist. Auch hier findest Du den Hinweis auf die neue Technik.

Bild

Lustige Geschichte am Rande: Der Verleih Constantin wollte 1953 unbedingt das Rennen des ersten 3D – Films in Deutschland gewinnen, da auch die Columbia schon einen 3D – Film angekündigt hatte. Um das Rennen zu gewinnen, wurde der Film anfänglich nicht synchronisiert sondern mit deutschen Untertiteln in 3D gezeigt. Die Zuschauer fanden es fürchterlich und er war ein Flop an der Kinokasse.

Viele Grüße

Sokura

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Sokura » Do 07.12.2017, 14:33

HUHU :klatsch:

Noch einmal zurück zum Thema, nur dieses mal unter einem anderen Blickwinkel. Sicher haben die meisten hier einen Ebay – Account und Ebay ist seit bestehen auch einer, wenn nicht der, Sammelplatz für alle Filmplakat- und Aushangfoto – Sammler. Ging man früher auf Filmbörsen so hat sich doch seit dem Bestehen von Ebay Deutschland der Markt und somit auch der Preis für Plakat und Aushangfotos deutlich in Richtung Ebay verlagert.

Daher möchte ich das Thema hier einmal auf Ebay beschränken und einige mir bekannte (das kann natürlich nur subjektiv sein – alle Auktionen kenne ich natürlich nicht :D ) Auktionen nennen. Vorab nur ein Satz: Ebay ist (wie bei allen Artikeln) unberechenbar!! Bleibt ein Plakat bei einer Auktion liegen oder wird für unter 10,00 € verkauft – kann es Monate später ein vielfaches des Preises bringen (das gilt natürlich auch anders herum :D ).

Also – Ebay (Deutschland) – Plakate im Segment von über 1.000,00 Euro.

Der Spitzenreiter dürfte immer noch dieses, wohl jedem bekannte, Plakat zu „Alarm im Weltall“ sein:

Bild

Es wurde vor ca. 10 bis 12 Jahren für einen Auktionspreis von um die 3.550,00 € bei Ebay Deutschland verkauft und dürfte damit immer noch die Hitliste anführen. Gefolgt wird es übrigens vom oben schon gezeigten „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ – Plakat, welches für über 2.700,00 € den Besitzer wechselte.

Zwei DIN A0 – Plakate findet man ebenso in der Liste:

Das nachfolge EA – Plakat zu „20.000 Meilen unter dem Meer“ galt sehr lange als absoluter Spitzenreiter bei Ebay. Es tauchte bereits kurz nach der Ebay – Einführung in Deutschland auf und erzielte ein Ergebnis von um die 1.500,00 €. Über Jahre ein für die Zeit unglaublicher Betrag für eine Filmplakat – Auktion bei Ebay in Deutschland.

Bild

Auch dieses Plakat (Sorry für die schlechte Qualität des Bildes) tauchte sehr früh bei Ebay auf und sorgte, gerade bei den immer noch sehr vielen Klaus Dill – Sammlern, für große Aufregung:

Bild

Am Ende wurde es für um die 1.400,00 Euro verkauft und galt lange als das gesuchteste und teuerste Dill – Plakat überhaupt. Hier sieht man deutlich die Zufällig von Ebay. Vor nicht all zu langer Zeit wurde es wieder bei Ebay angeboten (vermutlich das gleiche Exemplar) und wurde für „nur“ 900,00 € verkauft.

Zum Schluss ein Science Fiction – Highlight. Meines Wissens nur 1x aufgetaucht und 1x angeboten wurde “Rodan” für um die 1.800,00 € verkauft, hier bin ich mir aber nicht mehr so ganz sicher mit dem Preis.

Bild

Vielleicht hat ja noch jemand solche Ebay – Auktionen im Gedächtnis?!

Viele Grüße

Sokura

PS: Im Hinblick auf Aushangfotos ist der „Ebay – Markt“ übrigens noch unberechenbarer. Endete vor Jahren noch das Hochformat – Monstermotiv vom „Schrecken vom Amazonas“ noch bei unter 400,00 € wurde vor nicht all zu langer Zeit ein Portrait – Foto von Karin Dor aus „Die weiße Spinne“ für 745,00 € :o verkauft. Wohl gemerkt, ein (!) Aushangfoto, zugegeben ein tolles Aushangfoto.

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Ekelalfred » Di 12.12.2017, 19:15

Ich habe da mal 2 Fragen: Ich dabe im aktuellen Pranke Heft gelesen das,das Plakat von den Film: Der 4D Mann,so selten ist! Gibt es da was neues zu berichten,sind noch mal Plakate aufgetaucht?
Und meine zweite Frage ist: Welches ist das seltenste Godzilla Plakat?

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Sokura » Do 14.12.2017, 12:18

HUHU :klatsch:

Erst mal einen schönen Donnerstag!

Zu Deinen Fragen … die sind ausnahmsweise schnell zu bentworten.
Ich habe im aktuellen Pranke Heft gelesen das,das Plakat von den Film: Der 4D Mann,so selten ist! Gibt es da was neues zu berichten,sind noch mal Plakate aufgetaucht?
Ja, der "Der 4D-Mann“ ist im Dezember 2016 auf Ebay aufgetaucht und auch (für 250,00 €) verkauft worden. Das war einfach :D , weil ich es verkauft habe.
Und meine zweite Frage ist: Welches ist das seltenste Godzilla Plakat?
In jedem Fall das DIN A0 der Erstaufführung zu „Godzilla“ von 1954. Das Plakat ist (meines Wissens nach!) in den letzten knapp 20 Jahren 2x aufgetaucht:

• 1x wurde es privat gegen ein DIN A1 der Erstaufführung von „Panik in New York“ getauscht

• 1x wurde es in San Francisco bei einer Auktion verkauft. Der Preis lag irgendwo bei knapp 2.000,00 US$, den genauen Preis weiß ich nicht mehr.

Hier ein Bild des Plakates:

Bild

Danach … sicher das DIN A1 von „Godzilla kehrt zurück“ von 1955 (taucht quasi nie auf) und dann das DIN A1 zu „Godzilla“ (1954) (Lehmacher Verleih ist hier glaube ich etwas seltener als Atrium Filmverleih, es gibt ja das identische Motiv von zwei unterschiedlichen Verleihen). Dieses A1 taucht aber ab und zu einmal auf und ist relativ einfach zu bekommen.

Ich hoffe, dass ich helfen konnte.

Viele Grüße

Sokura

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Re: Die teuersten Filmplakate in Deutschland und Österreich

Beitrag von Ekelalfred » Do 14.12.2017, 19:18

Danke für die Info! +++
Dann werde ich mal beim nächsten Flohmarkt besuch mal die Augen offen halten,vielleicht finde ich ja mal ein seltendes Plakat. :-P
Ich glaube aber eher nicht!! :?

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