Der Call of Duty-Thread

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mercury

Der Call of Duty-Thread

Beitrag von mercury » Mi 17.11.2010, 11:03

Ok, das neue CoD ist draußen, diesmal mit noch mehr Referenzen zu realen Kriegsschauplätzen und realen Menschen - aber dazu später mehr.

An Story gibts nicht viel, und die Figuren wechseln so oft, das jeder Anflug einer echten Storyline eh gewohnt schnell im Sand verläuft.

Zunächst einmal die offensichtliche Schale des ganzen. Ums kurz zu machen: Das Spiel an sich in genau die gleiche hyperlineare Schießbuden Kinderkacke, für die wir die CoD-Riehe so sehr nicht lieben. Ob es was hilft, dass der Spielfluss durch kleine Grafikspielereien im Hinter und Vordergrund, sowie durch Cutszenes konstant unterbrochen wird? Scheinbar, denn ohne all dieses Durcheinander auf dem Spielschirm und ohne die konstanten Spielunterbrechungen um dem Spieler für eine Cutszene die Kontrolle zu entreißen ist es der wohl langweiligste Shooter aller Zeiten. Die Levels sind kurz und einfach gestrickt und die Teile, die man spielt sind nichts weiter als hordenweise identische Gegner niedermähen - Mal als gefakter On-Rail-Shooter zu Fuß, mal als echter On-Rail-Shooter in einem Fahrzeug oder Boot. Ganz wie Serious Sam, nur ohne den genialen Humor, die abgefahrenen Gegner, den Kult-Coop und die deutlich bessere Waffenbalance. Waffenbalance war ja in CoD noch nie ein großes Thema - würde das Spiel für die Zielgruppe wohl auch zu schwer machen. Dennoch, man bekommt enorm viele Waffen in die Hand, die im Wesentlichen alle das selbe machen. Gut, es gibt unterschiedliche Gattungen, wie Schrotflinten, MGs, Gewehre, Strumgewehre, Pistolen, Raketenwerfer, Messer, etc... aber innerhalb dieser Kathegorien ist es absolut egal welche Waffe man nimmt, da Gegner eh nie mehr als zwei bis drei Schüsse Aushalten - soll ja realistisch sein - deswegen kann ich auch ohne Deckung und ohne anvisieren auf die Gegner losrennen und sie Reihenweise niedermähen :roll: .
Oh ja, das anvisieren. Lieber wir Consolen Shooter nicht für ihre anvisier-Mechanik, die heutzutage schon bitterer Standard geworden scheint? Wenn man nicht anvisiert hat man ein fadenkreuz, das so grpoß ist wie der halbe Bildschirm. Macht nichts, so trifft man alles in dem Radius, wenns nur nah genug dran ist. Ist man was weiter weg, dann visiert man kurz an und sprayed die ungefähre Gegend, denn im Anvisieren sind die Waffen fast zu 100% genau und haben keinen Ruckstoß, weswegen man eine Stelle problemlos mit Geschossen eindecken kann ohne mal inne zu halten. Oh ja, ein Rätsel? vielleicht mal ein einfaches Schalterrätsel, dass man schon 1991 perfekt beherrschte? Wie nicht anders erwartet: fehlanzeige!

Spielmechanik ist also wie gewohnt die Einsteigerbrühe, die ganz nach "easy to learn and easy to master" funktioniert. Der Spielablauf ist ultra linear und extrem simpel und eorm einfallslos.

Was macht das Spiel also zu so einem Hit?
Nunja, die Grafik ist schon recht gut und stellenweise echt beeindruckend, auch wenn man natürlich die genutzte Engine eindeutig identifizieren kann, selbst wenn man blind ist.
Ausreichend Kontroversen bietet das Spiel auch, seien es Geschmacklosigkeiten wie, dass man Videl Castro ermorden soll, an eine ermordung von Kennedy denk oder aktiv eine Folter durchführt, die mit den erwarteten coolen Cowboy-Sprüchen verlacht wird (die Foltermethoden sind durchaus nicht erfunden, Menschen, die unter so etwas gelitten haben werden sich freuen), oder seien es eingebaute reale Filmausschnitte aus dem Vietnamkrieg - natürlich ist alles gewohnt cool und lässig als "perfect Soldier in a perfect War" eingebuden und erinnert so wieder mal mehr als einen 80er jahre Actionfilm Marke Deltaforce. Hier wird erwartet viel geboten für den schlechten Geschmack, denn es wäre ja kein CoD, wenn es nicht wiedermal versucht pro-Kriegs Propagander zu streuen und Soldaten als coole Kampfsäue hinzustellen.

Aber das allein kann nicht ausreichen.
Nun, ich denke, dass die Call of Duty-Reihe schon seit langem Sinnbild dafür ist, dass sich ein schnell zu lernendes und einfaches Gameplay gepaart mit reiner Augenwischerei mit ein paar Kontroversen noch immer mit Abstand am Besten verkauft. Die Levels sind zu (fast) allen Zeiten so mit Explosionen, Gegnern, Erschütterungen etc vollgestopft, der Spielverlauf wird so oft durch spektakuläre Cut-Szenes und Quicktime Events unterbrochen und wechseln durch ihre enorm kurz Länge so schnell zwischen On-Rail und Off-Rail Shooter, dass man nie das Gefühl hat, dass es langweilig wäre, auch wenn es extrem eintönig ist. Was, wie wir aus der Vergangenheit wissen für Shooter nun wirklich nicht sein muss.

Ist das Spiel also gut oder Schlecht?
Naja, das "Spiel" in dem Spiel ist unterirdisch, aber das macht ja nichtmal ein zehntel der Erfahrung aus, und der Rest ist imposant und mit hohem Aufwand umgesetzt worden. Im Kern ist CoD auf einem Stand noch unter Doom 1.
Wem eine tolle Inzenierung ausreicht, und wer kein Problem plakativer Kriegspropagander und aufgezwungenen Kontroversen hat - also wer die letzten CoD Teile mochte, der kann hier bedenkenlos zugreifen. Wer ein bisschen Anspruch will und wen die Nähe zu Realität stört - also wer schon die Vorgänger nicht mochte, der sollte die Finger davon lassen.

Ich gehöre zu Letzteren und denke, dass die Aufwarbeitung die Vietnamkrieges in diesem Spiel absolut unnötig war und erstrecht auf diese Art und Weise. Es ist mehr als deutlich, dass die Reihe abdanken sollte und das Feld für besseres, anspruchsvolleres und vorallem Niveauvolleres räumen sollte.

Wertung:
Grafik: +++ +++ +++
Sound: +++ +++ +++
Steuerung: +++ +++ (zu Variantenarm)
Gameplay: --- ---
Story: --- ---
Multiplayer: +++ (für Einsteiger und Joypad-Junkies ist es erstklassig, bietet aber nicht viel für K&M Profis - vielleicht mal der Zombie-Mod für ne kleine Lanparty, aber da spiel ich dann doch lieber left 4 dead)

mercury

Endlich sagt mal wer wie es ist

Beitrag von mercury » Fr 04.02.2011, 10:27

http://www.thedutycalls.com/download.html
Grandios und kostenlos. So ist CoD nunmal. Hier wird der langweilige Shootereinheitsbrei, der CoD schon immer war und imer sein wird, und für den es von seinen Fans geliebt und von seinen Kritikern kritisiert wird prezise auf den Punkt gebrach. ich selbst konnte mich köstlich amüsieren, da ich CoD für eine positive Pest halte, die alle möchtegern Shooter-Spieler auf ein Spiel fixieren, und somit dafür sorge, dass die echten Gamer in Ruhe gelassen werden, ganz so wie CS damals :mrgreen: .

Viel Spaß beim Zocken ^^
Wers nicht saugen kann, der kann sich das komplette game auf Youtube anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=d7r9RqWBdl8


Es ist btw eine Werbung für das kommende Spiel Bulletstorm, das ich schon seit Monaten mit Heißhunger erwarte.

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Re: Der Call of Duty-Thread

Beitrag von Elite » Mo 27.04.2015, 16:42

Gestern war es nun endlich soweit und das diesjährige Call of Duty-Spiel wurde offiziell enthüllt. Es handelt sich hierbei um Call of Duty Black Ops III, welches am 26.11.2015 offiziell für den PC, die X-Box One und die PlayStation 4 erscheinen wird. Für User dieses Forums dürfte es dahergehend von besonderem Interesse sein, da es, wie sein Vorgänger, in einem Science Fiction-Setting der Zukunft angesiedelt ist, bei dem der technische Fortschritt der Menscheit scheinbar nicht nur Segen, sondern auch zahlreiche Konflikte bringt.

Die Kampagne soll zum ersten Mal einen 4 Spieler-Koop Modus liefern, bei dem andere Spieler (auf Wunsch) nahtlos in das Spielgeschehen eintreten sollen um einen etwas unter die Arme zu greifen. Die Level sollen darüber hinaus zunehmend offener gestaltet werden. Es wird ebenfalls Specialist-Charaktere geben, die allesamt aufgelevelt werden können und sich verschiedene Fähigkeiten aneignen können. Zu guter Letzt werden auch die Zombies wieder Einzug ins Spiel finden, was ebenfalls umfangreicher und motivierender gestaltet werden soll.

Call of Duty: Black Ops III Reveal Trailer

Quelle: Play3.de
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Call of Duty Black Ops III Zombies enthült

Beitrag von Elite » Di 14.07.2015, 14:20

Vor kurzem wurde auf der in San Diego veranstalteten Comic Con Call of Duty Black Ops III Zombies vorgestellt. Der Zombie-Modus gehört seit Call of Duty World At War mit zu den absoluten Highlights der Call of Duty-Spiele von Treyarch. Natürlich darf dieser Modus auch nicht im neusten Ableger der Black Ops-Reihe fehlen. Die "Handlung" des Ganzen ist im Amerika der 40er Jahre dieses Mal angesiedelt und zahlreiche bekannte Gesichter der Filmbranche haben sich abermals dazu verpflichten lassen mitzuspielen. Man darf u.a. Jeff Goldblum (”Independence Day”, “Jurrassic Park”), Heather Graham (”Hangover”, “Boogie Nights”), Neil McDonough (”Band of Brothers”), Ron Perlman (”Hellboy”, “Sons of Anarchy”) und Robert Picardo (”Star Treck: Voyager”) spielen. Die von Fans bekannte und beliebte Map "der Riese" wird ebenfalls sein Comback als "the Giant" feiern dürfen.

Call of Duty Black Ops III erscheint unterdessen für Sony's PlayStation 3, PlayStation 4, Microsoft's X-Box 360, X-Box One und den PC am 06.11.2015.

Call of Duty Black Ops III Zombie Reveal Trailer

Call of Duty Black Ops III Zombie - The Giant Trailer


Quelle: Play3.de#01, Play3.de#02
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Call of Duty World at War Review

Beitrag von Elite » Di 28.07.2015, 14:44

Bild

Call of Duty World at War Launch Trailer [YouTube]

Fast sieben Jahre ist es nun her, dass Call of Duty World at War im Jahr 2008, wie gewohnt im November, veröffentlicht worden ist. Das von Treyarch entwickelte Spiel trat, wie gehabt, als Multiplattformtitel an und erschien somit für die PlayStation 3, welche dieser Review zu Grunde lag, sowie für die X-Box 360 und den PC. Diese 3 Versionen stellen die Originalentwicklungen da und sind als Inhaltsgleich zu betrachten. Des Weiteren erschien für Nintendos Wii eine leicht abgespeckte Version und ein jeweils eigenständig entwickeltes World at War für den Nintendo DS und für Sonys betagte PlayStation 2, dessen Version den Zusatz "Final Fronts" bekommen hat. Man merkt, dass Activision als Publisher sehr gründlich war und das goldene Kalb so effizient wie nur möglich melken wollte indem man auch nur jede Konsole damit bediente, die auch zu diesem Zeitpunkt sich noch als irgendwie rentabel erweisen könnte. Aber verbirgt sich dahinter mehr als nur eiskaltes berechnendes marktwissenschaftliches Kalkül? Dazu an anderer Stelle mehr.

Handlung & Figuren

Im Kriegsgefangenen Lager Makin im Pazifik des Jahres 17.08.1942 im 2. Weltkriegs sieht es für Private Miller alles Andere als rosig aus. Er wird von den japanischen Wärtern zusammen mit einem Kameraden verhört. Dieses Verhör bringt den Soldaten jedoch nicht die erhofften Informationen zu Tage, weswegen Millers Kamerad nach rüdem Verhalten massakriert und hingerichtet wird. Gerade als Miller das gleiche Schicksal wiederfahren soll, wird er von Sergeant Sullivans Trupp in letzter Sekunde gerettet. Fortan schließt er sich seinem Trupp an und nimmt Teil am Makin Island Raid, der Schlacht um Peleliu, sowie der Eroberung Okinawas und anderen bedeutsamen Schlachten des Pazifikkriegs.

Am 17.09.1942 sieht es an einer anderen Stelle der Welt nicht minder gut für Private Dimitri Petrenko aus, da er und seine Einheit in Stalingrad von den Nazis aufgerieben worden sind. Er selber erlangt das Bewusstsein in einem mit den Leichen seiner Kameraden gefüllten Brunnen wieder, den die Nazis im Vorbeigehen noch einmal säubern um sicher zu stellen, dass niemand am Leben geblieben ist. Er und Sergeant Viktor Reznov überleben das Ganze nur knapp. Reznov ist als Scharfschütze auf Dimitri angewiesen, da seine Hand schwer verwundet worden ist. Zusammen beginnen sie den Drahtzieher für den Angriff auf Stalingrad zu jagen, nämlich General Amsel. Ihr weiterer Weg führt sie über die Ostfront von der Schlacht um die Seelower Höhen bis hin um die Schlacht Berlins und die Erstürmung des Reichstags, doch der Weg dahin ist lang und blutig.

Zur Handlung lässt sich sagen, dass sie, wie nicht anders erwartet, Film-reif in Szene gesetzt worden ist. Als schaue man selber einen Kriegsfilm wird man virtuell Zeuge der bedeutsamsten Schlachten und Kämpfe des Pazifik- und Ostfrontkrieges im zweiten Weltkrieg. Um die Authentizität weiterhin zu untermauern wird in den Zwischensequenzen Archivmaterial verwendet, um auf diese Weise das Ganze besser in den historischen Kontext zu situieren. Was dabei jedoch einen bitteren Beigeschmack hinterlässt ist, dass das Ganze Call of Duty-gemäß sehr undifferenziert auf den Spieler losgelassen wird. Sowohl die Japaner als auch die Nazis sind ausnahmslos Kanonenfutter und seelenlose Schlächter, die es zu töten gilt. Lichtblicke hingegen sind Momente in denen auch die Kriegsverbrechen der Alliierten am Rande dargestellt werden. Oftmals kommt man nämlich an Gefangenen vorbei, die um Gnade winseln, die ihnen letztendlich nicht gewährt wird. Stattdessen werden sie nämlich von den Alliierten-Truppen auf brutalste Weise hingerichtet. Etwas mehr Differenzierung, die deutlicher gemacht hätte, dass auf beiden Seiten Menschen wie du und ich standen, hätten den Wahnsinn und die Gräuel dieses unfassbar grausamen Krieges noch besser hervorgehoben.

Die Hauptfiguren bleiben dabei ansonsten gewohnheitsmäßig sehr blass. Von Private Miller scheint man nicht einmal den Vornamen zu erfahren, da er ausschließlich mit Miller angesprochen wird. Ansonsten tun sowohl Miller als auch Petrenko immer brav das, was ihnen von ihren Vorgesetzten Sullivan und respektive Reznov aufgetragen wird. Man spielt hier förmlich Schablonen, in die der Spieler einfacher hineinschlüpfen kann. So sieht man die beiden Spielfiguren nämlich niemals aus der dritten Person oder irgendeiner anderen Perspektive, was zwar der strukturellen Kopplung zuträglich ist, jedoch auf Ebene der Charakteranalyse maßlos enttäuscht. Der Spieler ist zwar so eng mit seiner Figur verbunden, aber auf emotionaler Ebene hingegen nicht. Man sorgt sich nicht einmal um seine Kameraden, die ebenso austauschbar sind wie die zahlreichen Streitkräfte der Alliierten und Achsenmächte, die man auf dem Weg trifft, die aber auch wieder ziemlich schnell verschwunden oder versterben. Gerade hier hatte und hat Call of Duty heutzutage immer noch je nach Entwickler starken Nachholbedarf. So intensiv und packend das Ganze doch inszeniert worden ist, so flach und nichtssagend sind seine Figuren.

Gameplay

Was, wie bereits erwähnt, den Spieler fesselt ist die packende Atmosphäre von Call of Duty World at War. Hier hat Entwickler Treyarch in die Trickkiste gegriffen und viele spannende Momente und Ereignisse kreiert. Sehr viele Ereignisse und Kampfhandlungen finden zusammen und parallel statt, was den Eindruck einer sehr lebendigen Spielwelt erweckt. Nicht nur im Vorder- sondern auch im Hintergrund kämpfen die Alliierten erbittert mit den Achsenmächten um jeden Meter an Land, den es zu erobern/halten gilt. Die zahlreichen eingestreuten gescripteten Events, die der Spieler mit dem Fortschritt im Level auslöst tragen zur dichten Atmosphäre bei. Der Spieler wird förmlich mit so vielen Gegnern, Explosionen, Erschütterungen, Effekten, Cutscenes und on- und off-Rail-Abschnitten konfrontiert, dass Langeweile quasi zu keinem Zeitpunkt aufkommt. Ob man dies unbedingt als positiv oder negativ sehen will, bleibt jeden selbst überlassen, denn dies stellt einen der Hauptgründe da, warum COD-Hasser es haten und COD-Anhänger es lieben. Das Gameplay an sich ist nämlich relativ simpel gehalten und befasst sich hauptsächlich damit den Spieler einzulullen und konstant zu beschäftigen um bloß nicht von den programmierten Hauptpfaden abzuweichen.

Die Mängel in der Spielmechanik spiegeln sich vor allem in der K.I. wieder. Oftmals treffen die Gegner einen mit normalen Flinten aus einer Entfernung aus der man sie selber lediglich mit einem Scharfschützengewehr treffen würde. Darüber hinaus stürmen sie meistens schnurstracks auf einen zu, anstatt aus der sicheren Deckung zu schießen oder zu flankieren. Ein Lob hingegen muss dafür ausgesprochen werden, dass sie es geschickt verstehen den Spieler mit zielsicheren Granatenwürfen dazu zu bewegen seine Deckung aufzugeben, was insbesondere auf den höheren Schwierigkeitsgraden für ordentlichen Nervenkitzel sorgt. Wer ohnehin auf Veteran spielt wird ordentlich gefordert werden, auch wenn's teilweise viele unfaire Momente gibt, da die Gegner endlos spawnen, viel zu treffsicher sind und einen schier endlosen Vorrat an Granaten haben. Am Schlimmsten dabei ist hingegen die mangelnde Unterstützung der K.I.-Kameraden, die Gegner manchmal durch die Reihen lassen, so dass man aufgrund ihrer "Unachtsamkeit" manchmal den Eindruck bekommt, dass sie Kollaborateure wären.

Grafik & Sound

In Sachen Grafik und Sound versteht es Call of Duty nach wie vor zu punkten. Grafisch gehört es zwar bei weitem nicht zur Oberliger, aber es macht einen durchaus soliden Eindruck. Das Geschehen bleibt stets flüssig bei all der Action und den gescripteten Events, die gleichzeitig stattfinden während sich zahlreiche Soldaten beider Parteien auf dem Bildschirm tummeln. In Sachen Sound versteht es Call of Duty World at War wie eh und je aufzutrumpfen und seine Stärken auszuspielen. Treyarchs Audio Director Brian Tuey hat sich den Komponisten Sean Murray mit ins Boot geholt, mit welchem er bereits bei True Crime: New York City (Activision 2005) zusammengearbeitet hat. Murray, welcher bereits viel Erfahrung sowohl im TV, beim Film und bei Videospielen sammeln konnte, versteht es durchweg mit seiner musikalischen Untermalung zu überzeugen. Von klassischen Stücken wie der Einsatz von Mozarts Requiem hin über selbst komponierte Stücke, die sowohl das Ambiente passend betonen (Pazifikkrieg) als auch episch und düster (Ostfront) daherkommen, ist der Soundtrack durchweg abwechslungsreich geraten und versteht es zu jedem Zeitpunkt zu überzeugen. Durch Fortschritte in der Soundbearbeitung konnten nun erstmals die Waffensounds differenzierter auftreten, indem sich Einschläge auf verschiedenen Oberflächen auch unterschiedlich anhören, sowie Schüsse nun besser lokalisiert werden können. Dies stellte ebenfalls eine bahnbrechende Neuerung für Call of Duty dar und machte World at War somit zu einem besonderen Ohrenschmaus.

Bedienung

In Hinsicht auf die Bedienung hat sich die Steuerung von Call of Duty insbesondere auf den Heimkonsolen als der Standard etabliert. Sie ist einfach, sehr einprägsam und geht dabei leicht von der Hand. Als Vorlage dieser Review dient die PlayStation 3-Version, weswegen ich nur hierfür sprechen kann, auch wenn ich vor langer Zeit einmal die X-Box 360-Version zeitweise gespielt habe. Dadurch ist das Spiel äußerst Einsteiger-freundlich und sehr umgänglich, was auch ein weiterer Grund für den Erfolg des Phänomens Call of Duty sein dürfte. Wer die Herausforderung sucht, muss sich entweder doch an Counter Strike wagen oder direkt auf Veteran spielen. In den rasend schnellen Online-Gefechten findet man den Kick jedoch überaus schnell. International ist noch relativ viel los auf den Online-Servern, wobei angemerkt werden muss, dass die deutsche Version aufgrund von umfassenden Zensuren nicht mit den internationalen Fassungen kompatibel sind, weswegen Deutsche unter sich bleiben. Auf den deutschen Servern soll nämlich nicht mehr allzu viel los sein, was abgesehen von der klaren Warnung gegen die zensierte deutsche Fassung, auch das Erreichen der Platin Trophäe auf der PlayStation und den Gamer-Score auf der X-Box ungemein erschwert, auch wenn es nur sagenhafte drei online Trophäen gibt. Zensiert wurden übrigens nicht nur die verfassungsfeindliche Symbolik, sondern auch der Gewaltgrad wurde drastisch entschärft wie man auf Schnittberichte.com nachlesen kann, weswegen von der deutschen Fassung generell abzuraten ist.

Umfang & Modi

Was den restlichen Umfang betrifft lässt sich sagen, dass es abgesehen von der Single Player-Kampagne ebenfalls die Möglichkeit gibt die Kampagne kooperativ und kompetitiv mit drei anderen Spielern zu bewältigen. Wie bereits erwähnt findet man auch heute sieben Jahren Release relativ fix Matches, denen man beitreten kann. Die Kampagne an sich bietet ansonsten 15 Missionen, wovon man eine in einem Panzer am Steuer und Geschütz verbringt und eine weitere an den Board-Geschützen eines Kampfbombers. Abwechslung ist stets geboten, vor allem deswegen, da meistens die Pazifik- und die Ostfront-Kampagnen nach 2-3 Missionen sich abwechseln. Trotz des Wechsels muss man jedoch sagen, dass das generelle Level-Design sich jeweils im Pazifik und im Osten doch sehr ähnlich ist. Manche Level sind vollkommen austauschbar designt und vor allem die Level im Osten sehen denen aus den Vorgängern doch arg ähnlich, wofür das Spiel von der internationalen Presse viel Schelte einfahren musste. Oberflächlich birgt also dieser Abwechslungsreichtum durchaus seine Schattenseiten. Insgesamt betrachtet entspricht der Umfang der Kampagne von Call of Duty World at War dem heutigen Durchschnitt von Ego-Shootern. Wer auf den einfachen Schwierigkeitsgraden spielt dürfte relativ schnell den Abspann sehen, während man sich auf Veteran buchstäblich durchkämpfen muss, inklusive einiger garantierter unfairer Fruststellen.

Eine der gravierendsten Neuerungen neben dem Koop-Modus ist der Zombie-Modus. Hierbei befindet sich der Spieler, wahlweise auch mit einem Mitspieler stationär oder bis zu drei weiteren Spielern online, in einem Haus, welches von mehreren Wellen von Nazi-Zombies bestürmt wird. Diese finden intervallartig statt, wobei der Spieler nach jeder Welle kurz die Gelegenheit hat das Gebäude mit Brettern zu sichern oder das verdiente Geld, welches man durch Abschüsse verdient, in stärkere Waffen zu investieren oder aber den Weg in weitere Räume mit anderen Items frei zu räumen. Gerade dieser Modus entwickelte sich rasend schnell zum Kult und durfte sicherlich am aktuellen Boom des Nazi-Zombie-Hypes beigetragen haben. Abgesehen davon stehen dem Spiel im gesamten Spiel, seien es nun die Kampagne oder der Zombie-Modus, eine beachtliche Anzahl an authentischen Waffen zu Verfügung. Es gibt zahlreiche MGs, Gewehre, Sturmgewehre, Schrotflinten, Pistolen etc.. Das Balancing dieser Waffen ist hingegen eher mäßig. Bei den Schrotflinten und den MGs ist dies durchaus bemerkbar, doch die meisten (Sturm-)Gewehre scheinen sich nur im Hinblick ihrer Magazingröße zu unterscheiden, nicht aber durch andere Faktoren wie das Handling zum Beispiel.

Fazit

Insgesamt betrachtet ist Treyarchs Call of Duty World at War ein atmosphärisches Brett, welches definitiv zur Spitze der 2. Weltkriegsshooter gezählt werden darf. Nichts desto trotz hat es trotzdem seine klaren Schwächen, die es davon abhalten ein herausragendes Spiel zu sein. Auf der positiven Seite stehen eine äußerst dichte Atmosphäre, die sich aus einer soliden grafischen Darbietung und einem authentischem Klangbild zusammensetzen. Die Handlung ist packend und abwechslungsreich und in Sachen Multiplayer wurden sowohl durch den Koop-Modus als auch durch den Zombie-Modus bedeutende Fortschritte in der Geschichte von Call of Duty gemacht. Nun zu den Schattenseiten: Die Handlung setzt, wie erwartet, viel zu sehr auf schwarz-weiß-Malerei, die K.I. schwankt dabei zwischen mittelmäßig und unterdurchschnittlich, was einem beim Spielen durchaus aus den Flow reißen kann, das Gameplay ist teilweise zu simpel, bietet dabei aber trotzdem Raum für Fruststellen und das Waffenbalancing ist ebenso nicht immer am optimalsten. Alles in allem ist Call of Duty World at War ein würdiger Abschied aus dem Setting des zweiten Weltkrieges, dessen eklatante Schwächen es trotzdem vermögen sauer aufzustoßen. Wer darüber hinweg sehen kann, der bekommt unfassbar packende und unterhaltsame Shooter-Kost serviert, bei der der Anspruch variiert. Anzumerken bleibt auf alle Fälle, dass sich das Genre der Ego-Shooter vor allem auf den Konsolen fortan den modernen und auch zum Teil futuristischen Schlachtfeldern hingeneigt hat. Sowohl die folgenden Call of Duty-Spiele als auch die neueren Ableger der Konkurrenten Battlefield und Medal of Honor wurden in moderne Settings angesiedelt, weswegen der Überschuss von Weltkriegsshootern schnell zu einem Mangel umschlug. Wer also mal wieder in den virtuellen 2. Weltkrieg ziehen möchte, der sollte sich noch einmal World at War (in der unzensierten Fassung aber :!: ) hervorkramen und loslegen.

+++ +++ (8/10 Punkten)
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Call of Duty: Advanced Warfare Descent

Beitrag von Elite » Mi 05.08.2015, 17:28

Call of Duty und Zombies passen spätestens seit Call of Duty World at War prima zusammen und lassen sich spätestens ab der Black Ops-Reihe schon gar nicht mehr vom Franchise wegdenken. Kein Wunder also, dass da auch Call of Duty: Advanced Warfare damals in den DLC eine eigene Exo-Zombie Kampagne spendiert bekommen hat. Diese ist auch sehr prominent besetzt mit Bill Paxton, Rose McGowan, Jon Bernthal, Bruce Campbell und John Malkovich. Mit Descent findet diese Saga nun ihren bombastischen Abschluss in einer Unterwwasserbasis, die den Ursprung des Virus beherbergen soll, sowie weitere graueneregende Schrecken und unerwartete Überraschungen. Für Freunde des gepflegten Edeltrashs dürfte dies sicher einen Blick wert sein.

Call of Duty: Advanced Warfare Descent Trailer

Quelle: Play3.de
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Call of Duty Black Ops III Story Trailer

Beitrag von Elite » Mi 30.09.2015, 21:15

Man mag zwar von den Call of Duty-Spielen halten was man will, aber inszenatorisch sind sie durchweg dicht und ein wahres Brett. Dies wird auch im neuen Story-Trailer zu Call of Duty Black Ops III unter Beweis gestellt, welcher einmal mehr eindrucksvoll die Hollywood-reife Inszenierung vor Augen bringt. Einmal mehr geht's in Black Ops III in ein futuristisches Setting, welches den technischen Fortschritt an den Pranger stellt und durchaus seine Schattenseiten darstellt, wenn Soldaten immer mehr zu Tötungsmaschinen werden. Am 06.11.2016 erscheint Call of Duty Black Ops III auf der PlayStation 4, der X-Box One, den Rechenknecht, der PlayStation 3 und der X-Box 360 und muss dabei auf den Konsolen der letzten Generation leider ohne Kampagne auskommen.

Call of Duty Black Ops III Story Trailer

Quelle: Play3.de
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Call of Duty: Black Ops III Gameplay- & Zombie-Trailer

Beitrag von Elite » Sa 24.10.2015, 15:11

Nicht mehr lange dann ist es soweit und Call of Duty: Black Ops III erscheint am 06.11.2015 für die PlayStation 4, die X-Box One, den PC und den betagten Konsolen PlayStation 3 und X-Box 360. Auf den Konsolen der LastGen allerdings nur mit Abstrichen in Form von 30 FPS und gänzlich ohne Kampagne leider. Abgesehen davon wird die Werbetrommel nun kräftig gerührt, weswegen vor einigen Tagen der GamePlay-Launch Trailer und heute ganz frisch ein neuer Zombie-Trailer erschienen ist, der eindrucksvoll die Map Giant aus Call of Duty World at War in den Mittelpunkt rückt und zeigt wie es mit den Protagonisten Dempsey, Nikolai, Takeo und Richtofen weiter geht.

Call of Duty: Black Ops III GamePlay-Launch Trailer

Call of Duty: Black Ops III Zombies "The Giant" Trailer


Quelle: Play3.de#01, Play3.de #02
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Der Call of Duty: Black Ops Review

Beitrag von Elite » Mo 04.01.2016, 20:05

Bild

Call of Duty: Black Ops Launch Trailer [YouTube]

Im Jahr 2010 war es wieder für die Entwickler von Treyarch an der Reihe das nächste Call of Duty der Welt zu präsentieren bzw. vorzuwerfen. Dieses sollte auf den Namen Call of Duty: Black Ops hören und wurde, wie nicht anders gewohnt, im November als Multiplattform-Titel für die PlayStation 3, welche dieser Review zu Grunde lag, der X-Box 360 und den PC veröffentlicht. Diese drei Plattformen stellen die Originalentwicklungen dar. Auf Nintendos Wii und dem Nintendo DS erschien Black Ops ebenfalls, aber im Falle der Wii in einer etwas abgespeckten Version und im Falle des DS in einer von n-Space entwickelten separaten Fassung. Call of Duty: Black Ops stellt nun das dritte Call of Duty-Spiel dar, welches von Treyarch entwickelt worden ist und schließt lose an Treyarchs Vorgänger Call of Duty World at War an. Die Frage ist nun ob man den hohen Standards und den guten Ansätzen, die der Vorgänger inne hatte, halten kann, oder ob der Zeitabstand von nur knapp zwei Jahren zwischen den beiden Spielen nicht doch etwas zu kurz war?

Handlung & Figuren

Wie schon im Vorgänger beginnt das Spiel damit, dass sich sein Hauptprotagonist abermals in einer sehr prekären Lage befindet. Der Black Ops-Agent Alex Mason wacht an einem Stuhl gefesselt in einem dunklen und feuchten Verhörraum auf. Von einer Stimme aus dem Nebenraum werden ihn fragen über seinen Verbleib und seine Missionen gestellt. Mason ist sichtlich mitgenommen und verwirrt. Ständig hat er irgendwelche Zahlenfolgen vor Augen. Ob dies mit seiner Kriegsgefangenschaft zu tun hat? Im Jahr 1961 nahm Mason nämlich an einer verdeckten Operation Teil, die das Ziel hatte Fidel Castro in Kuba zu töten. Dieser Anschlag misslingt jedoch und Mason landet in sowjetischer Gefangenschaft unter General Nikita Dragovich. In einem Gulag am anderen Ende der Welt befreundet er sich mit dem Insassen Viktor Reznov, der ihm zur Flucht verhilft. Nun geht es für Mason darum nicht nur seinen Ruf zu wahren, sondern auch Dragovich davon abzuhalten eine durch Nazi-Hand geschaffene Massenvernichtungswaffe namens NOVA 6 gegen die vereinigten Staaten einzusetzen.

Die Handlung ist abermals Film-reif inszeniert worden und versteht es den Spieler bei der Stange zu halten. Zahlreiche Wendungen lassen die vertrackte Handlung immer wieder in einem anderen Licht sehen und sorgen für so manchen überraschenden Augenblick. Aufgrund der Tatsache, dass vieles sehr unvorhergesehen bleibt, ist Spannung garantiert. Aufgrund des Umstandes, dass Mason viele Missionen aus der Retrospektive erläutert, geschehen viele Zeitsprünge und somit auch Ortswechsel, was eine willkommene Abwechslung zum Vorgänger war, der zwar auch Ortswechsel hatte, diese sich aber nur auf die Ostfront und dem Pazifik beschränkte. In Black Ops hingegen findet man sich u.a. auf Kuba, im Ural-Gebirge, Hong Kong, Laos, Vietnam, Kazakhstan wieder, wobei sich dichtbesiedelte Dschungel mit schneebedeckten Gebirgspässen und zerbombten Städten und Dörfern abwechseln und in ihrer vollen Pracht erstrahlen. Was die Abwechslung anbelangt, bekommt man hier nicht zu wenig geboten. Aber genau hier muss man auch die ersten Abstriche machen.

Zu viel Abwechslung tut der Handlung nicht immer gut, da sie dadurch auch oft sehr sprunghaft wird und man sich somit nicht allzu gut in den Protagonisten hineinversetzen kann. Hinzu kommt noch der serientypische Spielfigur-wechsel-dich-Effekt, den kein Spiel so „gut“ kann, wie es Call of Duty vermag. Nicht nur zu viele Köche verderben den Brei, sondern auch zu viele sich ständig wechselnde Spielfiguren tun dies, da man so kaum eine Verbindung zu seinem Charakter aufbauen kann und man von Level zu Level oft zu Beginn überlegen muss wen man denn da grade steuert. Auch das Verhalten der Spielfiguren ist oft äußerst bedenklich. Wohnte man schon in Call of Duty World at War oft Kriegsverbrechen, Hinrichtungen und Folter bei, so darf man in Call of Duty: Black Ops auch selbst dran teilnehmen und den „bösen“ Kommunisten zeigen, wie man einen Krieg richtig führt und gewinnt. Diffamierung wurde zuvor selbst bei Call of Duty noch nicht in einem derartigen Maß betrieben. Traurig, dass sich Treyarch zu solch einem rassistischen Mist hinreißen lassen hat. Dies stellt eindeutig den Tiefpunkt der Reihe dar, was die reine Handlung anbelangt. Gute Ansätze sind klar durch die nicht lineare sprunghafte Handlung vorhanden, doch viel Potenzial wird entweder verschenkt oder aber mit so viel patriotischem und rassistischem Müll angereichert, dass es im Keim erstickt wird.

Zu den Figuren lässt sich zwar sagen, dass sie mehr Profil haben als die äußerst gesichtslosen Hauptprotagonisten des Vorgängers, doch wie bereits erwähnt, kommt zum Teil ihr Verhalten, als auch das ihrer Kameraden, nicht gerade zu Gute. Man sieht zwar wer Mason ist, auch aus der dritten Person, aber mehr als ein treuer Staatsdiener kommt da leider bei nicht rum. Trotzdem vermag es der Spieler mit ihm mit zu fiebern, was aber eher den bedrohlichen Situationen zu verdanken ist als seiner charakterlichen Tiefe oder seinem sympathischen Gemüt. Auch die Bösen bleiben äußerst blass und tun nicht viel mehr als ihre üblen Machenschaften in die Tat umzusetzen. Mit Viktor Reznov trifft man jedoch auf einen alten Bekannten, der in besonderer Verbindung zu Mason steht und ihm so manches Mal aus der Patsche hilft. Sehr schön, dass hierbei auf Kohärenz geachtet wird. Ein weiterer Pluspunkt ist seine Schlüsselposition, die er im Spiel einnimmt, da er mit Bösewicht Dragovich eine gemeinsame Vergangenheit teilt, weswegen es auch kurzzeitig auf die Schlachtfelder des zweiten Weltkrieges zurück geht. In seinen Grundzügen ist Charakterisierung also vorhanden, doch viel daraus gemacht haben die Entwickler nicht. Sie haben es entweder nicht genutzt oder aber in falsche Bahnen gelenkt.

Gameplay

Auch in Sachen Gameplay hat sich nicht allzu viel getan, weswegen CoD-Hater auch an diesem Teil keine Freude haben werden, während CoD-Anhänger es, wie gewohnt, lieben werden. Aufgrund der Tatsache, dass man sich in sehr ereignisreichen und hektischen Ereignissen wiederfindet, lässt das Spiel seinem Spieler keine Atempause und scheucht ihn förmlich durch die Level, die voller gescripteter Ereignisse stecken und den Spieler dazu animieren ständig ein Hindernis auf eine andere Art aus dem Weg zu räumen. Folgt man also den Hauptpfaden und weicht nicht von diesen ab, so fühlt man sich in einer sehr lebendigen Spielwelt hineinversetzt, trotz der gewohnten Schlauchlevel. So wird zwar abermals eine äußerst dichte Atmosphäre kreiert, die es vermag den Spieler einzulullen, doch weicht man von den Hauptfaden ab bzw. versucht man es, so merkt man schnell, dass der Übergang zwischen on- und off-rail-Passagen ein allzu schmaler ist. Wie man dies zu beurteilen hat bleibt dabei jedem selbst überlassen, da so die superbe Atmosphäre der Kampagne zu Stande kommt.

Weitere negative Mechaniken im Gameplay sind auch weiterhin die äußerst debile K.I., die dem Spieler als Gegner entweder strikt vor die Flinte läuft, ihn zu spät erkennt oder es versäumt rechtzeitig in Deckung zu gehen. Auf Seiten der Alliierten hingegen hat man abermals damit zu kämpfen, dass die Kameraden die Feinde nur allzu oft und scheinbar allzu gerne durch die Verteidigungslinie brechen lassen, was vor allem auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad Veteran für zahlreiche Frustmomente sorgt, vor allem da die Gegner abermals schier endlos spawnen bis man einen gewissen Punkt im Level erreicht hat. Der Umstand mit den Grenade-Spammern hat sich jedoch etwas gebessert, so schmeißen feindliche Einheiten nicht alle paar Minuten mit Granaten als ob sie eine prall gefüllte Munitionskiste mit sich führen würden. Wer die Herausforderung sucht sollte direkt auf Veteran spielen, da man sonst in gewohnter Rambo-Manier die Gegner einfach niedermähen kann wie nichts.

Grafik & Sound

Grafisch macht auch Call of Duty: Black Ops einen ordentlichen Eindruck, wobei jedoch gesagt werden muss, dass es zu mehr als ordentlich und nett leider nicht reicht. Die IW 3.0-Engine ist nun schon drei Jahre halt und kann mit den Platzhirschen wie dem zum damaligen Zeitpunkt drei Jahre alten Crysis nicht mithalten. Auch die Zerstörungswut von Battlefield: Bad Company 2 erreicht man leider zu keinem Zeitpunkt, wobei man jedoch Black Ops zu Gute halten kann, dass man dies wenigstens während der zahlreichen Fahrzeugsequenzen versucht. Ansonsten wirken die Umgebungen leider doch allzu statisch, was sich Call of Duty stellenweise auch noch heute gefallen lassen muss, vor allem in Hinblick auf die Battlefield-Serie. Abgesehen davon ist die Weitsicht jedoch akzeptabel und der Fakt, dass das Geschehen meist in flüssigen 60fps über den Schirm flimmert tritt positiv hervor, wenn man schon im Begriff ist, dieselbe Engine über einen so langen Zeitraum zu recyceln. Wie schon beim Vorgänger behielt man Sean Murray als Komponisten bei. Dieser macht seine Sache abermals sehr gut und liefert einen bombastischen orchestralen Soundtrack ab, der das ebenso buchstäbliche bombastische Geschehen treffend zu untermalen vermag. Hinzu gesellen sich zeitgenössische Stücke der Rolling Stones oder Creedence Clearwater Revival. Hierbei kommen unwiderruflich Erinnerungen an Apocalypse Now und anderen Vietnam-Klassikern ins Gedächtnis, wobei selbstverständlich niemals deren Klasse erreicht wird. Trotzdem liefert man ein solides audiovisuelles Gesamtwerk ab, was von seiner starken Präsentation sehr profitiert.

Bedienung

Was die Bedienung angeht, so hat sich seit dem letzten Spiel herzlich wenig geändert. Die Steuerung ist sehr einfach und eingängig. Erst im Multiplayer kommt es auf alle wichtigen Nuancen an, wobei man trotzdem nicht sagen kann: einfach zu lernen, schwer zu meistern. Wohl eher lässt sich sagen: einfach zu lernen, mittelmäßig zu meistern. Allzu viel Übung dazu bedarf es nämlich nicht, weswegen die relativ knackige Kampagne einen guten Vorlauf auf den Multiplayer abgibt. Spätestens ab Call of Duty: Black Ops fand eine starke Phasenverschiebung statt, welche den Schwerpunkt von der Kampagne auf den Multiplayer lenkt. So sollte es auch in den darauffolgenden Jahren geschehen, dazu aber später mehr. Ansonsten lässt sich noch sagen, dass die Steuerung äußerst leicht von der Hand geht und gerade auf den Konsolen PlayStation 3 und X-Box 360 sich zum beliebten Standard etablierte. Negativ anzukreiden ist jedoch, dass das Auto-Aim leider doch etwas zu stark ausgeprägt ist und man vom Spieler nicht ansatzweise so viel abverlangt wie z.B. Counter Strike auf dem Rechenknecht. Trotzdem hätte man bei der eingängigen Steuerung etwas mehr Feintuning walten lassen können, dann wäre hier auch sicher um einiges mehr drinnen gewesen.

Umfang und Modi

Wie bereits erwähnt, fand nun eine Phasenverschiebung statt. Die Kampagne in Call of Duty: Black Ops ist nämlich Serien-typisch kurz, wenn man sie denn auf den einfachen Schwierigkeitsgraden durchspielt. Neben dem normalen Multiplayer gibt es auch wieder den Zombie-Modus, welcher für Spieler, die ausschließlich deutsche Versionen spielen eine (traurige) Premiere darstellt. War er noch im Vorgänger komplett entfernt, so ist er nun in Black Ops zwar vorhanden, dafür aber stark zensiert, genau wie die Kampagne. Neben den üblichen verfassungsfeindlichen Symbolen, wurde rigoros Gewalt zensiert und dabei sogar ins Gameplay eingegriffen. Neben Blut wurden vor allem die zahlreichen Splatter-Effekte entfernt, weswegen allgemein von der verstümmelten deutschen Version abzuraten ist, da so jegliche Atmosphäre flöten geht. Wer noch Zweifel haben sollte, der kann sich gerne das Trauerspiel im dazugehörigen Schnittbericht anschauen. Ansonsten hat der Multiplayer-Modus zahlreiche verschiedene Modi hinzubekommen, sowie Waffenanpassungen, die man mit verdienten Punkten im Spiel und mit der Steigerung des Rangs erreichen kann. Auch der Zombie-Modus birgt nun so manches nettes neues Feature und Easter egg. Black Ops II und Teil III sollen diesen einige Jahre später sinnvoll erweitern und ausbauen. Des Weiteren gibt es vier Erweiterungspakete, die den Multiplayer- und Zombie-Modus abermals erweitern und mit neuen Maps bereichern. Im Gegensatz zum Vorgänger bekommt man zwar somit noch mehr geboten, doch dafür darf man leider auch noch einmal zur Kasse gebeten werden, was sich auch spätestens seit diesem Zeitpunkt langsam aber sicher zum traurigen Alltag für Spiele neueren Datums entwickelt hat. Nichts desto trotz kann man im Multiplayer viel Spaß haben und viele Stunden verbringen (auch ohne die DLCs); er ist somit ein wahrer Zeitfresser.

Fazit

Abschließend betrachtet lässt sich sagen, dass auch Call of Duty: Black Ops abermals ein atmosphärisches Brett geworden ist, mit einer umwerfenden Präsentation, die auf einem soliden audiovisuellen Untergrund aufbaut. Inhaltlich gesehen hat das Spiel mit eklatanten Mängeln zu kämpfen, die das ganze Vergnügen zu einem Guilty Pleasure verkommen lassen. Potenzial bleibt ungenutzt, es werden viele Rückschritte gemacht und nur kleine Schritte nach vorne. Lediglich im Multiplayer wurden große Fortschritte erzielt, auf die alle weiteren Teile aufbauen sollten. Drückt man also beide Augen zu und legt mehr Aufmerksamkeit auf den Multiplayer, so wird man mit Call of Duty: Black Ops seinen Spaß finden. Was die Handlung und die Figuren anbelangt, so lehnt man sich zu stark an den trashig-patriotischen Actionfilmen der 80er an, in denen Patriotismus und Rassismus Hand in Hand einhergingen, ohne allerdings dabei auch nur annähernd selbstironisch wie die Vorbilder aufzutreten. In Sachen Gameplay hat sich nicht allzu viel getan, weswegen Profis direkt mit dem Ganzen klarkommen werden und Anfänger nur eine geringe Einarbeitungszeit benötigen dürften. Wer das Ganze Spiel ohne Einschnitte genießen möchte, der sollte auf alle Fälle sich die unzensierten Versionen aus dem Ausland zu Gemüte führen und die immer noch überteuerte zensierte deutsche Version bitte beim Händler links liegen lassen. Trotz der deutlichen Macken, die sich nicht ausblenden lassen, kann man seinen Spaß für viele Stunden mit Call of Duty: Black Ops haben.

+++ --- 1/2 (6/10 Punkten)
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Call of Duty: Infinite Warfare

Beitrag von Elite » Fr 06.05.2016, 07:54

Neues Jahr, neues Glück. Das denkt man sich auch beim Publisher Activision, weswegen man jedes Jahr aufs neue im November einen Call of Duty-Titel ins Rennen schickt. Dieses Jahr handelt es sich dabei um Call of Duty: Infinite Warfare, welches am 04.11.2016 für die PlayStation 4, die X-Box One und den PC erscheinen wird. Für Kongulaner dürfte der Titel demnach interessant sein, da das Setting weit in der Zukunft angesiedelt ist, in der fremde Planeten kolonalisiert worden sind, um so Rohstoffe für die nun Rohstoff-arme Erde gewinnen zu können. Man fechtet also Schlachten nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Atmosphäre aus.

Darüber hinaus hält man krampfhaft an allen Erfolgskonzepten der anderen Call of Duty-Ableger fest, weswegen der Titel nicht nur mit dem allseits beliebten Zombie-Modus ausgestattet wird, sondern ebenso auch einfach mal Call of Duty - Modern Warfare Remastered der Legacy Edition exklusiv beilegt. Auf anderem Wege kann man diesen Titel nämlich nicht erwerben, was den Anschein hat, als ob man Infinite Warfare nicht sonderlich viel zutrauen würde, weswegen man es auf diese Art und Weise bewerben muss.

Call of Duty: Infinite Warfare Reveal Trailer

Quelle: Play3.de
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Call of Duty: Black Ops III Descent-Trailer

Beitrag von Elite » Fr 01.07.2016, 12:21

Für den aktuellen Sci Fi-Shooter Call of Duty: Black Ops III steht nun die dritte Erweiterung an, die den Namen Descent trägt und am 12.07.2016 für PlayStation 4 und genau einen Monat später für X-Box One und den Rechenknecht erscheinen wird. Auch Diejenigen, die nicht viel mit den Call of Duty-Spielen am Hut haben, sollten dem Trailer zumindest eine Chance geben, da er das Trashfanherz ungemein hoeher schhlagen lassen wird. So verschlägt es im sogenannten Zombie-Modus die Protagonisten Protagonisten Dempsey, Nikolai, Takeo und Richtofen in ein Stalingrad einer alternativen Zeitlinie, in dem sie sich in eine Schlacht zwischen gigantischen mechanisierten Soldaten und von Gruppe 935 kontrollierten Drachen einmischen werden. Was kann es also cooleres geben als alle Hand voll Waffen, Zombies, Drachen und der 2. Weltkrieg zusammen. In Gorod Krovi, so der Name der Episode, bekommt man dies alles brachial vor's Fressbrett gedonnert.

Call of Duty: Black Ops III Descent Trailer

Call of Duty: Black Ops III Gorod Krovi Ontro-Sequenz


Quelle: Play3.de#01 Play3.de#02
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Call of Duty: Black Ops III Salvation DLC Trailer

Beitrag von Elite » Di 13.09.2016, 13:20

Auch wenn die Call of Duty-Spiele für viele ein zweischneidiges Schwert oder gar ein Guilty Pleasure darstellen, sind sie doch leidlich unterhaltsam und vor allem im Multiplayer mittlerweile immer abgedrehter. Das zeigen auch die bewegten Bilder zum sogenannten Salvation DLC für Call of Duty Black Ops III, der vor kurzem für die PlayStation 4 erschienen ist und für die X-Box One und den PC in einigen Wochen aufgrund eines Exklusiv-Vertrages folgen wird. Wie's bei Treyarch mittlerweile Tradition ist, gibt's auch neues Futter für die Zombie-Schnetzelorgie, welche auf dieses Mal auf den Titel Revelations hoert und sich mit den Protagonisten Dempsey, Nikolai, Takeo und Richtofen befasst, die nun scheinbar das Ende ihrer Odysee erreichen.

Call of Duty: Black Ops III Salvation DLC Launch Trailer

Call of Duty: Black Ops III Salvation DLC Zombies


Quelle: Play3.de #01, Play3.de #02
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Call of Duty 4: Modern Warfare Remastered erscheint zensiert

Beitrag von Elite » Di 13.09.2016, 13:37

Wie viele bereits wissen erscheint mit dem diesjährigen Call of Duty: Infinite Warfare auch eine Neuauflage vom offiziellen 4. Call of Duty. Dieses hoert auf den schlichten Namen Call of Duty 4: Modern Warfare Remastered und ist der Legacy Edition, Legacy Pro Edition und Digital Deluxe Edition jeweils beigefügt und erscheint zusammen mit dem neusten Ableger der Reihe am 04.11.2016 für die PlayStation 4, die X-Box One und den Rechenknecht. Da das Spiel jedoch 2007 bei uns nur in einer zensierten Form erschien und die unzensierte Fassung relativ rasch auf dem Index landete und dort auch noch verweilt, wird Activision in unseren Gefilden auch nur diese zensierte Fassung remastern. Wirklich sehr schade, dass der gestellte Antrag auf eine Listenstreichung vom Index abgelehnt worden ist, zumal das Spiel ja nicht viel brutaler ist als andere Spiele, die heutzutage eine Freigabe durch die eigentlich viel liberalere USK bekommen.

Call of Duty 4: Modern Warfare Schnittbericht

Quelle: Schnittberichte.com#01, Schnittberichte.com#02
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Call of Duty: Infinite Warfare Story Trailer

Beitrag von Elite » Sa 17.09.2016, 22:35

Nicht mehr lange, dann erscheint Call of Duty: Infinite Warfare für die PlayStation 4, die X-Box One und den Rechenknecht. Im Zuge der nun langsam ins Rollen kommenden Marketing-Maschinerie hat man nun einen sogenannten Story-Trailer enthüllt, der den geneigten Interessenten die grobe Rahmenhandlung und dessen Figuren etwas näher bringt. In der fernen Zukunft, in der die Erde auch extern mit Ressourcen von anderen Planeten versorgt werden muss, kapseln sich jene Planeten unter der Führung eines fanatistischen Führers ab und holen zum Angriff aus, was zum Ausbruch eines interplanetarischen Krieges führt.

Call of Duty: Infinite Warfare Story Trailer

Quelle: Play3.de
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Re: Call of Duty: Infinite Warfare GamePlay-Launch Trailer

Beitrag von Elite » Mo 24.10.2016, 16:20

Bereits am 04.11.2016 erscheint Call of Duty: Infinite Warfare für die PlayStation 4, die X-Box One und den Rechenknecht im deutschen Handel. Im Zuge der Marketing-Maschinerie hat man nun etwas früh bereits den sogenannten GamePlay-Launch Trailer veröffentlicht, der uns weitere Einblicke in die Kampagne gewährt, sowie Ausschnitte aus dem eigentlich GamePlay Preis gibt. Hierbei kann man eine packende Geschichte in der fernen Zukunft erleben, bei der es darum geht, dass die Menschheit andere Planeten kolonialisiert, um so an Resourcen für die Erde zu gelangen, die sie dringend benötigt. Das Verhältnis zu den Kolonisten ist jedoch nicht so gut und schlägt in offener Feindschaft um.

Call of Duty: Infinite Warfare Launch-Gameplay Trailer

Quelle: Play3.de
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Call of Duty Infinite Warefare Launch

Beitrag von Elite » Fr 04.11.2016, 11:58

Heute ist der weltweite Launch von Call of Duty Infinite Warfare für die PlayStation 4, die X-Box One und den Rechenknecht. Wie zu fast jedem neuen Call of Duty gibt's wieder einen lustigen Live Action-Trailer, der wieder jede Menge bekannte Gesichter vor und hinter der Kamera vereint. Als Regisseur war nämlich Peter Berg (Hancock, Battleship) tätig und vor die Kamera tritt u.a. Danny McBride. Im Spiel selber bekleiden Formel 1-Star Lewis Hamilton und der UFC-Kämpfer Conor McGregor verschiedene Rollen. Der„Game of Thrones“-Darsteller Kit Harington hingegen wird den Bösewicht mimen.

Wie jedes Jahr gibt's auch einen gesonderten kooperativen Survival-Modus. Dieser hört in Call of Duty Infinite Warfare auf den Namen Zombies in Spaceland. Hierzu gibt's mittlerweile sowohl ein ausführliches GamePlay-Video als auch einen stylischen und witzigen Retro-Trailer, der an den Look und die Trends der 80er angelehnt ist... ich sag nur Vokuhila. Definitiv auch für diejenigen einen Blick wert, die keine Call of Duty-Fans sind.

Call of Duty Infinite Warfare Live Action-Trailer

Call of Duty Infinite Warfare Zombies in Spaceland Retro-Trailer

Call of Duty Infinite Warfare Zombies in Spaceland GamePlay-Video


Die ersten internationalen Testwertungen zeigen einen recht positiven Eindruck vom Game, und dass trotz viele Fans dem Sci Fi-Setting langsam überdrüssig sind.

Quelle: Play3.de #01, Play3 #02, Play3 #03, Play3 #04
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Call of Duty: WW2 Reveal-Trailer

Beitrag von Elite » Do 27.04.2017, 15:26

Alle Jahre wieder kommt zur Weihnachtszeit nicht nur der Weihnachtsmann/das Christkind, sondern auch das neue Call of Duty pünktlich in den Handel. Das liegt daran, dass die Spielereihe ebenso kommerziell ausgeschlachtet wird wie das Weihnachtsfest an sich. Ging man mit den letzten Teilen noch großere Schritte in die nahe und ferne Zukunft, so geht es jetzt wieder mehrere Schritte zurück, und zwar bis zu den eigenen Wurzeln. Der neuste Teil hört auf den Namen Call of Duty: WWII und spielt, wie die ersten Teile, wieder im zweiten Weltkrieg. Dieser wurde auch von den Fans sich sehnlichst zurück gewünscht nach dem von den Fans eher ernüchternden aufgenommenen letzten Teil.

Man spielt im neuen Teil den jungen Texaner Red Daniels, der Teil der berüchtigten Big Red One, der 1st Infantry Division ist. Zu Beginn wird am D-Day Omaha-Beach gestürmt, was ähnlich intensiv wie Saving Private Ryan in Szene gesetzt werden soll. Im weiteren Verlauf kämpft man sich durch Frankreich (u.a. Paris) bis hin nach Deutschland und trägt seinen Teil zur Wende des Krieges an der Westfront mit bei.

Zum Mehrspieler-Part wurde bisher noch nicht sehr viel bekannt gegeben. Ein 8-Sekunden langer Clip stellt kurz das sogenannte Headquarter vor, an dem sich Spieler treffen und miteinander agieren sollen. Der Modus War wurde als asymmmetrische Mehrspielerschlacht angepriesen bei der die Angreifer versuchen bestimmte Areale der Karte einzunehmen und weiter vorzurücken. Das gegnerische Team soll versuchen das Vordringen zu verhindern.

Call of Duty: WWII - Reveal Trailer

Quelle: ingame.de
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Call of Duty: WW2 - E³ Multiplayer-GamePlay

Beitrag von Elite » Mi 14.06.2017, 10:08

Keine , ohne dass man etwas neues über das alljährliche Call of Duty zu sehen bekommt. Call of Duty: WWII wurde dieses Jahr auf der Sony Pressekonferenz im Rahmen eines äußerst rasanten und brutalen Multiplayer GamePlay-Trailer präsentiert. Dabei geht's ganz schön ruppig zu auf den europäischen Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges. Am 03.11.2017 erscheint das Game für die PlayStation 4, für die es verfrühten exklusiven Beta-Zugang geben wird, sowie für die X-Box One und den Rechenknecht.

Call of Duty: WWII - E³ Multiplayer-Gameplay

Quelle: Play3.de
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Der Call of Duty: WWII Release (zensiert)

Beitrag von Elite » Di 07.11.2017, 10:12

Seit dem 03.11.2017 ist nun das aktuelle Call of Duty, welches auf den schlichten Titel Call of Duty: WWII hört auf dem Markt für die PlayStation 4, die X-Box One und für den PC erhältlich. Nach 9 Jahren kehrt die Reihe von dem modernen Schlachtfeldern der nahen und fernen Zukunft wieder zu seinen Wurzeln zurück. Diese liegen im 2. Weltkrieg, weswegen es nicht ausblieb, etwaige Symbolik zu zeigen, die den deutschen Zensurbehörden der USK nicht wohl gesonnen sind. So hat man die NS-Symbolik nämlich zensiert, doch das GamePlay blieb dafür immerhin unzensiert.

Call of Duty: WWII Story-Trailer

Quelle(n): Schnittberichte.com, YouTube
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